2017-05-16

Die Inspiration der Menschheit

von Owen Waters, 14.05.2017 / Übersetzung: Gerhard Hübgen


Das Universum ist reflektiv entworfen. Was immer du aussendest, kommt zu dir zurück. Das wird das Gesetz von Aktion und Reaktion genannt, das Gesetz von Karma oder man benutzt einfach die Redewendung „Man erntet, was man sät.“

In der spirituellen Arbeit gibt es jedoch einen Weg zu verstärken, was zurückkommt. Was man sät, kann tatsächlich vermehrt zurückkommen, und das enthält ein Paradox.

In deinen spirituellen Praktiken kannst du ein tiefes Gefühl von Frieden und Inspiration erzeugen; eines, das ein wundervolles Gefühl von spiritueller Erhebung hervorbringt. Zum Beispiel kannst du in deinen Meditationen mit einer Vision einer zukünftigen Welt, erfüllt von Frieden und Freiheit für alle inspiriert werden.

Du siehst vielleicht vor deinem geistigen Auge eine zukünftige Welt, wo jedermann auf dem Planeten sicher ist und wo du mit Leichtigkeit überall hin auf dem Planeten reisen kannst. In dieser Zukunft siehst du, dass alle auf dem Planeten ihre Herzverbindung mit allen anderen Menschen bewusst wahrnehmen. In dieser hilfreichen Umgebung haben alle die völlige Freiheit ihre einzigartige Kreativität als ihren Beitrag für eine liebevolle Gesellschaft auszudrücken.

Während du die reine, frische Luft in dieser Vision der Zukunft tief einatmest, fühlst du die Verbindung zur Mutter Erde und zur lebensspendenden Sonne, die unaufhörlich auf unsere Welt scheint. Dann sendest du deine Liebe und Dankbarkeit zur Erde und zur Sonne und wartest in stillem Vorgefühl darauf, dass diese großen, bewussten Wesen ihre Liebe und Inspiration zu dir zurückschicken.

In diesem Zustand tiefer Inspiration kommt dir in den Sinn, dass die Mehrheit der Menschheit diese Art von Erhebung dringend braucht; dass die meisten Seelen auf diesem Planeten in einer selbstgeschaffenen, spirituellen Wildnis darben. Das bringt dir die Erkenntnis, dass du die Gelegenheit hast, durch einen Akt der Selbsthingabe der Menschheit dienen kannst; durch einen Akt des Aufgebens anderen zu helfen, denen sonst nicht geholfen werden würde.

In diesem Zustand bittet dich das Gefühl der bedingungslosen Liebe, das du für die Menschheit empfindest, quasi, denen zu helfen, die noch nicht befähigt sind, das für sich selbst zu tun. Wenn du jetzt diesen Zustand, diese Energie, dieses Gefühl von Inspiration hergibst und es in das Gruppenbewusstsein der Menschheit sendest, hast du ein Vakuum in dir selbst erzeugt.

Durch das Gesetz von Aktion und Reaktion muss dieses Vakuum gefüllt werden. Ein Akt der Selbsthingabe im Dienst für andere hat jedoch eine Nebenwirkung: Er hebt die Frequenz deines Bewusstseins stärker an, als sie vorher war. Wenn deshalb das Vakuum mit Inspiration und Erhebung vom Universum gefüllt wird, wird es sogar mit einer noch höheren Bewusstseinsfrequenz als vorher erfüllt.

Deshalb wirst du inspirierter und erhöhter als jemals zuvor. Durch den Akt der Aufgabe eines Wesensteils, wirst du tatsächlich mehr gewinnen als du vorher hattest. Das ist das Paradox der Liebe in Aktion.

Es ist auch die Grundlage des alten Pfades von Karma Yoga - der Weg zu Gott durch Aktion und Dienst.

Indem du der Menschheit spirituelle Energie gibst, betrittst du einen Weg der spirituellen Aktion. Dieser kraftvolle Weg zu geben, was du hast, um andere zu inspirieren, ist einer, der zu ständig höheren Zuständen der Inspiration auf deinem eigenen spirituellen Pfad führt.

Mache dein Leben - und die Welt - zu einem friedvolleren und erfüllenderem Ort, indem du die Liebe-und-Licht-Technik praktizierst.

(Die Liebe-und-Licht-Technik von Owen Waters folgt in Kürze.)

Zum Original: The Inspiration of Humanity

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