2018-05-31

Duane Heppner: Duane im ersten Himmel

Duane Heppner - Eva Sharis - Rebazar Tarzs

Ein Auszug aus dem Buch „The Rod of Power1 / A Journey To Real Freedom“ von Duane Heppner.

Übersetzung: Gerhard Hübgen, 30.05.2018

Wann immer es möglich war, ging der kleine Duane zu dem großen Ozean in seiner Traumwelt, und schon von Geburt an war das Meer sein größter Wunsch und zwar der pazifische Ozean, weil er diesen aus früheren Leben kannte. Im Alter von vier kommt er diesem Wunsch näher, da seine Mutter mit ihm nach Kalifornien umziehen will. Auf dem Weg von Minnesota nach Kalifornien hält er im Auto ein Schläfchen und landet wieder am Rand seines geliebten Ozeans ... wo er bald einem seiner Lehrer begegnet ...

Während wir fuhren, beschloss ich, zu dem geheimen Ort in meinen Träumen zurückzugehen und vergaß die äußere Szenerie. In diesem Moment wollte ich für meine eigenen Träume leben. All die Dinge, die sich in meinem täglichen Außenleben abspielten, waren immer sehr anstrengend, aber meine Träume waren mühelos. Also lehnte ich mich zurück und schlief gleich ein. Plötzlich war ich wieder an meinem Traumstrand, die Sonne schien über mir und der frische Geruch der Meeresbrise wehte sanft umher. [...]

Ich lehnte mich zurück und beobachtete den Himmel und begann mir vorzustellen, dass etwas Wunderbares passiert. Zuerst wusste ich nicht was, aber dann tauchte plötzlich ein Mann in meinem Ausblick auf die Sonne auf. Ich wusste nicht, was ich denken sollte, als er über mir stand und das Sonnenlicht um ihn herum schien.

„Hallo Duane“, sagte er, als er strahlend da stand. „Ich kann sehen, dass es dir hier gefällt.“

Ich stand sofort auf, damit ich ihn besser sehen konnte.

„Ja, Sir, dieser Ort ist großartig“, sagte ich und fragte mich, wer er war.

Ich starrte ihn an und fragte mich, wer er war.

„Haben Sie eine Ahnung, wo wir sind, Sir?“, habe ich gefragt.

Er lachte kurz und sagte: „Du bist irgendwo in dir.“

Zuerst fiel mir kein einziges Wort ein, um ihm zu antworten.

„Wirklich?“, sagte ich.

Das ist alles, woran ich denken konnte. Ich weiß nicht, ob es Sinn machte oder nicht.

Er sah mich an und lächelte und sagte dann: „Dieser Ort ist bekannt als die zweite Ebene, der erste Himmel des Menschen.“

Okay, dachte ich. Was soll das heißen?

„Du bist von der Erde, Duane. Die Erde und alle Welten im physischen Bereich sind die erste Ebene oder das Leben in der Dichte. Hier in dieser Welt bist du nicht so dicht. Lass es mich dir zeigen“, sagte er, als er anfing, sich über den Boden zu erheben und dann etwa drei Meter hoch in der Luft stehen blieb.

„Wow!“, sagte ich laut. „Ich wusste, dass dieser Ort magisch ist.“

„Er ist noch mehr als das, junger Freund“, sagte er, als er langsam wieder auf den Boden kam.

„Möchtest du wie diese Vögel fliegen?“, fragte er, als er sich mit seinen anmutigen Manieren in den Himmel bewegte.

Ich zögerte einen Moment, als er dort auf meine Antwort wartete. Es war für mich ziemlich schwer zu verstehen, was in diesem Moment geschah. Hier war ich in dieser seltsamen Welt, die so einfach war, jedoch noch verborgen vor meiner Sicht war etwas sehr Unerklärliches. Dieses Etwas war kontinuierlich und grenzenlos. Dieses große Wesen stand in wunderschöner Stille mit größter Geduld, während ich überlegte, was er mich fragte.

„Ja, Sir, möchte ich“, sagte ich, als ich die sanfte Brise fühlte, die mein Gesicht berührte und über den glitzernden Ozean wehte.

„Tu es einfach“, sagte er, als er wieder einmal den Boden verließ und sehr hoch in den Himmel stieg.

Ich blickte geradewegs zu ihm auf und spürte ein wunderbares Gefühl durch mich hindurchgehen. Mom hatte mir die Geschichte von Peter Pan vorgelesen, dem Jungen, der fliegen konnte. In diesem Moment wusste ich, dass ich Peter Pan war und dass ich fliegen konnte.

„Hier komme ich“, sagte ich, als ich vom Boden sprang und merkte, dass ich geradewegs nach oben flog.

„Ich tue es, tatsächlich“, sagte ich, als ich mich ihm in der Luft anschloss.

Er lachte leise und bewegte sich dann, damit ich ihm folge. Er führte mich um die riesige Insel, auf der wir uns trafen, und erklärte mir, worum es hier ging.

„Sieh dir die Formation des Landes an und wie sie von so vielen Seiten auf das Meer trifft“, sagte er, während er überall hinzeigte.

„Das ist wirklich ein toller Ort, Sir“, sagte ich, als ich neben ihm herflog.

„Du wirst diesen Ort besser kennenlernen, wenn du älter wirst, Duane“, sagte er, als wir weiterflogen.

Ich wusste nicht, was er meinte, also stimmte ich dem zu, was er sagte. Ich war hauptsächlich an allem um mich herum interessiert. Ich konnte in alle Richtungen blicken, so weit ich sehen konnte. Ich konnte hinaus aufs Meer sehen und dann entlang der Küste und zurück in die Dschungelgebiete, die so viel Land bedeckten. Ich wollte ihn gerade nach seinem Namen fragen, als ich plötzlich einen lauten Klang hörte. Es war die Sirene eines Polizeiautos, die mich im Auto mit meiner Mutter zu meinem Körper zurückbrachte. Schwupp, war ich wieder zurück!
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1 Obwohl Duane Heppner 'Stab der Macht' umbenannt hat in 'Die Goldene Realität', habe ich die alte Bezeichnung erst einmal beibehalten, weil sie auch im Buchtitel noch steht.

Das Original befindet sich als PDF bei lulu.com (dort suchen nach 'rod of power'): Lulu

Eventuell auch den Artikel Duane Heppner rekapituliert die erste Mahlzeit seines Lebens beachten.

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