2019-09-26

Heike Kühnemund: Mein neues Sein ;-)


Nach einer langen, erholsamen Nacht wachte ich heute morgen aus einem Traum auf. Hier sah ich Bilder, die mit Trauer, mit trösten, mit gehen lassen zu tun hatten. Ich war mehr so der Zuschauer. Doch es scheint, dass dieser Traum etwas in Bewegung gebracht hat, dass sich in mir etwas öffnet …

Ich spüre, dass durch den Neumond, der uns in zwei Tagen erreicht, schon bestimmte Energieströme verstärkt werden. Meinem Empfinden nach geht es dabei um das Thema: Wie will ich leben? Oder auch: Was will ich? … oder anders ausgedrückt: Wie ist meine Beziehung zu meinem Leben?

Ja, wir sind im Sternzeichen Waage und vertiefen somit alle Beziehungen, die wir gerade in unserem Leben haben, schauen aber auch auf die, die einst waren. Doch nicht nur Beziehungen zu Menschen sind und werden wichtig sein, sondern vor allem die Beziehung zu uns selbst. Ganz klar wurde ich dazu durch meine Karten geführt. Sie meinten ja, ich solle es langsamer angehen, still werden, lauschen. Auf Knopfdruck funktioniert das zwar nicht, aber wenn ich dann loslasse, dann geht es doch. In Momenten, wo ich gar nicht darauf ausgerichtet scheine, taucht plötzlich eine Erkenntnis oder ein Gedanke auf. Und dieser zieht dann einen ganzen Rattenschwanz von Fragen nach sich, die mir keine Ruhe lassen. Also schaue ich hin. Und ich spüre, dass es ein Segen ist, dass genau diese Tür zu meinem Inneren sich jetzt geöffnet hat.

Und so ist mein Thema zu diesem Neumond: Was will ich hier und wie soll mein Leben aussehen? Was ist mir wichtig? Was tut mir gut? Was möchte ich jetzt in mein Leben einladen? Und da kommen doch tatsächlich Antworten … eigentlich nicht weiter erstaunlich, kenne ich diese doch schon Nur jetzt, hier und heute, fühlen sie sich noch einmal ganz anders an. Es ist, als ob viel Schmutz, viel Zeug da war, dass die Umsetzung bisher behindert oder zugedeckelt hat. Doch jetzt löst es sich und ich kann wieder klar sehen und klar fühlen. Und ich weiß, ich muss nicht hetzen. Ich darf es entstehen lassen, darf aber gleichzeitig daran arbeiten, dass meine innere Klarheit beständig wird und ich mich darauf ausrichte, dass ich dies so leben will.

Auch wenn es vermehrt darum geht, im Jetzt zu sein, ist mein Blick gerade nach vorn. Auch das darf sein. Ich schaue und sehe … und richte mich so darauf aus, wo es hin gehen wird. Das bedeutet gleichzeitig, dass ich im Jetzt schaue, was hier noch passt, was ich hier loslasse, gehen lasse, ändere. Und in diesem Jetzt spüre ich mich viel intensiver. Es ist, als ob sich diese Beziehung zu mir gerade zutiefst erneuert. Es ist, als ob ich einen neuen Raum betrete und mit dem, was meine Träume, meine Vision ist, auf einer neuen Ebene ankomme. Hier ist es ruhig. Still und ich wissend, wissend, dass sich alles fügt. Hier ist ein Raum, wo ich mich finde, wo ich bin, wo alles um mich herum ist, ohne Lärm, ohne hektische Bewegung. Es ist ein Raum des Seins. Diesen sehe ich gerade vor mir. Es ist, als ob ich darin verweile, lausche, mich hingebe und bin. Und dann schöpfe ich, schöpfe neu und anders. Dann folge ich dem, was sich mir heute zeigt und halte den Fokus auf das, was mich nährt. Und so komme ich Schritt für Schritt einem anderen Leben, einer neuen Schwingung näher. Obwohl, eigentlich bin ich schon da. Nur heißt es derzeit, den Fokus auch darauf zu halten und im Raum des Nichts eben dieses Nichts auszuhalten. Es heißt, da zu sein, aufzunehmen, wahrzunehmen, zu fühlen. Es heißt … s e i n.

Noch nie habe ich dieses Sein so fühlen, ja fast sehen können wie in diesem Moment, wie jetzt. Während ich hier schreibe, entfaltet sich in meinem Inneren dieses Bild. Ein Raum, den ich jetzt sehe, fühle, wahrnehme, der für mich da ist, ein Raum, der sich in mir befindet und aus dem heraus alles entsteht …

Puh, ich bin selbst gerade zutiefst berührt, all das so zu erfahren. Es ist Magie, so viel Magie … und immer wieder anders, als ich so oft meine. Doch sie ist da …

Also vertraue ich diesem Erleben und gebe mich jetzt meiner Führung hin. Es sei ♥

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