2021-06-17

Das berichten US-Politiker vom geheimen UFO-Briefing



Washington (USA) – Noch vor der offiziellen Präsentation eines für Ende Juni erwarteten “UFO-Berichts“ des Pentagon und der US-Geheimdienste wurden gestern Mitglieder des US-Parlaments und einiger Ausschüsse vorab zum Thema UFOs bzw. UAPs unterrichtet (…GreWi berichtete). Obwohl das Briefing klassifiziert war, haben sich einige der Teilnehmer danach dazu geäußert.

Wie die „New York Post“ berichtet, war das Briefing zwar klassifiziert – also geheim – und fand entsprechend auch in der abhörsicheren „sensitive compartment information facilty“ (SCIF) des US-Kapitols statt, dennoch kommentierten nach dem Briefing einige Politiker im zulässigen Rahmen der Geheimhaltung von der durch Offizielle der Navy und des FBI geleiteten Unterrichtung.

So bestätigte der demokratische Senator Patrick Maloney (D-NY), dass man „die Fragen rund um unerklärte Phänomene im Luftraum vor dem Hintergrund der Sicherheit und des US-Personals oder der nationalen Sicherheitsinteressen der USA“ behandele. In diesem Kontext müsse man verstehen, dass es hier berechtigte Fragen gebe, die man „besser verstehen“ müsse.

Der aus dem Amtsenthebungsverfahren gegen den ehemaligen Präsidenten Trump bekannte Demokrat Adam Schiff, der u.a. dem Geheimdienstausschuss des Repräsentantenhauses vorsitzt, bezeichnete demnach die Unterrichtung als „augenöffnend“ und „wichtiges interessantes Briefing“. Er habe darin „Dinge erfahren, die mit Sicherheit für mich neu waren“, wollte sich zu Details aber nicht weiter äußern.

Der Abgeordnete Adnre Carson (D-Ind.), auf dessen initiative das Vorab-Briefing einberufen wurde, zeigte sich zudem zuversichtlich, dass es neben der Vorlage des UFO-Berichts auch eine damit einhergehende öffentliche Anhörung geben werde. „Dieses Thema betrifft einige Angelegenheiten der nationalen Sicherheit, die wir in Betracht ziehen wollen.“

Mike Quigley (D-Ill.) zeigte sich zufrieden damit, dass UFO-Berichte endlich ernst genommen werden. „Das (bisherige) Stigma ist Geschichte. Das ist nun eine große Veränderung in der bisherigen (UFO-)Politik, wie ich sie in meiner bisherigen Lebenszeit ähnlich kaum erlebt habe. Der Umstand, dass diese Sache nun endlich und erstmals ernst genommen wird, ist wichtig.“ Zugleich fügte Quigley mit einem Verweis auf den Kinofilm „Contact“ (mit Jodie Foster) hinzu, dass auch der bevorstehende UFO-Bericht „nicht alle Fragen beantworte und einige Dinge unerklärbar bleiben.“ In dieser Frage solle die Öffentlichkeit aber nicht zu vielen von dem Regierungsbericht erwarten: „Wenn ich die öffentliche Reaktion auf den Bericht vorhersagen sollte, so würde ich meinen, dass diese eher enttäuschend ausfallen könnte.“

Auch Peter Welch (D-Vt.) zeigte sich nach dem Briefing eher unbeeindruckt: „Mich hat das jetzt nicht vom Stuhl gehauen“

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