Seiten

2026-01-15

Otfried Weise: LASS DAS FLIESSEN, WAS DICH SANFT BERÜHRT DU DARFST DEIN MITGEFÜHL DEN MENSCHEN SCHENKEN


Denn in einer Welt, die auf Destruktives gebucht ist, laut nach Aufmerksamkeit zu rufen, ist eine wertvolle Form von Mut, sich dem Aufbauenden zuzuwenden. Du musst nicht alles wissen, nicht alles prüfen, nicht alles tragen. Deine Seele darf wählen, was dich und deine Mitmenschen nährt.
Wo du gerade bist, dort entfaltet sich dein Wirkungsfeld. Im Alltäglichen. Im Menschlichen. Im Hier & Jetzt.

Schenke einem Menschen echtes, stilles Zuhören
Setz dich neben sie, schau hin, lass Worte kommen und gehen, ohne sie festzuhalten oder zu korrigieren. Wenn ein Mensch sich mitteilen darf, ohne unterbrochen zu werden, entspannt sich etwas Tiefes. Das Dasein sagt: Du bist nicht allein. In diesem Raum dürfen Sorgen leiser werden und Herzen sich öffnen.

Übernimm kleine, konkrete Hilfen im Alltag

Ein Einkauf, eine Besorgung, ein Handgriff, den jemand gerade nicht allein schafft. Solche Taten sind wie Brücken. Sie verbinden dort, wo Erschöpfung trennt. Durch dein Handeln wird das Leben für einen Moment leichter – und Leichtigkeit ist ein kostbares Geschenk.

Begegne deinem eigenen Körper mit Achtsamkeit und Fürsorge

Iss langsam, atme tief, ruhe dich aus, berühre dich freundlich.
Dein Körper ist das Zuhause deiner Seele. Wenn du ihn liebevoll behandelst, fühlt sich auch dein Inneres sicherer. Aus dieser Geborgenheit wächst Kraft – subtil, beständig, tragend.

Teile etwas Schönes, ohne besonderen Anlass

Ein Lächeln, ein paar warme Worte, Musik, ein Gedanke voller Licht. Schönheit erinnert uns daran, dass das Leben mehr ist als Mühe. Sie belebt den Blick, wenn auch nur für einen Atemzug. Und manchmal genügt genau dieser Moment, um weiter gehen zu können.

Tue deine alltäglichen Aufgaben mit ganzer Präsenz

Kochen, aufräumen, schreiben, gießen – und sei dabei ganz anwesend. Achtsames Tun erdet. Es holt dich zurück in den Moment, in dem nichts fehlt. Du erfährst dich als wirksam, als verbunden, als Teil des Flusses des Lebens.

Sprich einen stillen Dank aus

Am Abend, im Gehen, im Innehalten – für etwas Kleines, Echtes. Dankbarkeit lenkt den Blick auf das, was uns trägt. Sie ist kein Relativieren von Schmerz, sondern ein sanftes Erinnern: Es gibt noch Wärme. Es gibt noch Güte.

Schaffe für dich und deine Umgebung einen Moment der Stille

Ohne Ziel. Ohne Information. Nur Sein.
In der Stille darf sich das Nervensystem entspannen. Gedanken ordnen sich, Gefühle sinken an ihren Platz. Stille ist kein Rückzug – sie ist ein Heimkommen.

Aufbauende Worte zum Abschluss:

Du bist nicht hier, um alles zu verstehen.
Du bist hier, um zu lieben,
um zu lindern, um zu harmonisieren,
um dort Licht zu sein, wo deine Füße stehen.
Vertraue dem Kleinen.
Vertraue dem Guten.
Vertraue deinem Gespür für das,
was jetzt in diesen Zeiten der großen Transformation praktisch, nährend und wahrhaftig ist.
Jeder bewusste Schritt zählt.

SEI DIR SICHER, DU GEHST IHN VOLL BEWUSST.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Bei Kommentaren bitten wir auf Formulierungen mit Absolutheitsanspruch zu verzichten sowie auf abwertende und verletzende Äußerungen zu Inhalten, Autoren und zu anderen Kommentatoren.

Daher bitte nur von Liebe erschaffene Kommentare. Danke von Herzen, mit Respekt für jede EIGENE Meinung.