Seiten

2026-02-09

SELBSTVERTRAUEN UND INSPIRATION - Maria Magdalena, gechannelt durch Pamela Kribbe


Liebe Menschen,

ich bin Maria Magdalena, eure Freundin und Gleichgesinnte. Ich bin heute bei euch, weil ich über Selbstvertrauen, Selbstwert und die damit einhergehende Inspiration sprechen möchte.

Inspiriert zu werden bedeutet, von einer höheren Strömung mitgenommen zu werden – von einem Wissen wie auch einer Freude, die einer Quelle entspringen, die über euch als Mensch hinausreicht. Als Mensch seid ihr eine Persönlichkeit und habt ihr einen Körper und bleibt vieles, was in eurem Alltag geschieht, auf diesen Raum, diese "Box" eurer Persönlichkeit und eures Körpers beschränkt. Ihr nehmt durch eure Sinne und eure Wahrnehmung aus der Außenwelt viele Eindrücke auf und interpretiert sie durch den Filter eurer Persönlichkeit und damit eurer Vergangenheit, eurer emotionalen Erwartungen und der Schmerzen, die ihr erlebt habt. Doch tief in euch ist eine Sehnsucht, diese Box zu überwinden und nicht darin gefangen zu bleiben: euch selbst und insbesondere die Ängste zu überwinden, die euch kleiner machen, als ihr seid. Ihr seid nicht nur eure Persönlichkeit und der Körper, den ihr derzeit bewohnt. Ihr seid viel größer, ihr seid ein größeres "Wesen", ein größeres "Sein", ein größeres Selbst, könnte man auch sagen. Dieses größere Selbst ist es, das ganz und gar hier sein und sich – durch euch – ausdrücken möchte.

In eurem Wesen seid ihr dieses größere Selbst. Nur seid ihr es nicht gewohnt, euch selbst als so großartig zu sehen. Ihr habt euch daran gewöhnt, euch als klein anzusehen. Und damit komme ich zum Thema Selbstvertrauen, dem heutigen Thema. Zunächst möchte ich etwas darüber sagen, wie Selbstvertrauen in der Gesellschaft im Allgemeinen betrachtet wird. Die allgemein übliche Definition von Selbstvertrauen kann tatsächlich ein Hindernis im Entwickeln eines echten Selbstwertgefühls und Selbstvertrauens sein. In dieser vorherrschenden Sichtweise wird Selbstvertrauen oft an Talenten oder Eigenschaften gemessen, anhand derer man etwas erbringt, das für andere, für die Gesellschaft von Nutzen ist. Euer Wert wird dann schnell daran gemessen, was ihr zum Ganzen beitragt.

Es kann sich schön anfühlen, zu sehen, dass man zu einem Ganzen, einer Gruppe von Menschen oder einem größeren Ganzen beiträgt, und ein Gefühl von Erfüllung vermitteln. Doch den eigenen Selbstwert an dem zu messen, was man leistet, ist eine Falle. Denn man muss dann erst etwas tun, etwas erreichen, ehe man sich selbst für wertig und würdig erachten kann. Das daraus resultierende Selbstvertrauen ist also nicht bedingungslos, es ist an bestimmte Voraussetzungen geknüpft.

Wirkliches Selbstvertrauen hängt nicht von etwas ab, das ihr tut, beitragt oder anderen bedeutet – nicht der Gesellschaft, nicht der Natur, nicht einmal Gott. Wahrer Selbstwert, echtes Selbstvertrauen, bedeutet das tiefe Begreifen, dass ihr Gott seid. Es ist die tiefe Erkenntnis eurer eigenen Göttlichkeit. Und damit brecht ihr die Grenzen eurer inkarnierten Persönlichkeit, ja selbst eures Menschseins auf. Ihr bejaht dann euer Menschsein, aber ihr fühlt gleichzeitig tief im Inneren einen göttlichen Funken, der absolut ist, den ihr nicht verlieren könnt, der unveräußerlich ist.

Wahres Selbstvertrauen bedeutet, dass ihr eure Göttlichkeit von innen heraus spürt – ohne jede äußere Bestätigung, ohne dass ihr etwas sein, erreichen oder beitragen müsst. Eure Göttlichkeit ist autonom, sie liegt in euch. Sie überdauert den physischen Tod.

Ich lade euch nun ein, diesen Kern, diesen Funken in euch zu fühlen wie ein strahlendes Licht, das da ist und doch völlig frei ist. Es hat gewählt, hier zu sein, in eurem Körper, in dieser Welt, unter diesen Gegebenheiten. Offenkundig möchte dieses Licht hier etwas erleben, sich anreichern, wodurch es noch heller leuchtet, noch mehr an Tiefe und Wärme gewinnt. Selbstvertrauen, Selbstwert bedeutet, sich diesem Licht hinzugeben, diesem Licht zu vertrauen, das enorm stark ist. Es ist ein schöpferisches Licht, es ist ein göttliches Licht, ein schöpfendes Licht. Es ist mächtiger als alle weltlichen Mächte. Es ist nicht von dieser Welt. Es ist nichts Physisches. Selbstwert, Selbstvertrauen bedeutet, dass ihr Kontakt zu diesem Licht haltet, zu diesem wundersamen, kraftvollen, uralten Licht, das euch beseelt, belebt. Es ist eure Inspiration. Dieses Licht in-spiriert, beseelt euer Leben, euren Körper, euer Herz.

Die Kunst besteht darin, dies bewusst zu erfahren. Je bewusster ihr euer eigenes Licht, eure Göttlichkeit erlebt, desto werden euch weniger Ängste, Zweifel und Minderwertigkeitsgefühle erfassen können. Je mehr ihr in die Strömung echten Selbstvertrauens gelangt, je mehr ihr euch diesem inneren Licht hingebt, desto mehr fühlt ihr eine Inspiration heraufwallen, die wirklich von innen kommt und nicht auf Wertschätzung oder Anerkennung von außen ausgerichtet ist. Diese könnt ihr zwar dennoch erhalten, aber sie sind es nicht, wofür ihr es tut.

Diese innere Strömung der Inspiration ist so autonom, dass ihr euch, sobald ihr darin seid, tief mit etwas Höherem, etwas Heiligem verbunden fühlt. Wenn ihr euch in dieser Strömung befindet, wisst ihr einfach, dass das, was ihr tut, auch für andere, für das Ganze etwas Gutes bedeutet. Ihr wisst nicht warum, ihr wisst auch nicht wie und ihr fragt es euch auch nicht. Ihr folgt einfach dieser Strömung und es entsteht etwas Kreatives daraus. Ihr fühlt euch leicht und fröhlich, wenn ihr in dieser Inspirationsströmung seid. Die Kunst dabei ist, nicht zu sehr zu versuchen, alles mit eurem menschlichen Verstand zu ergänzen, auszufüllen, zu erklären, zu interpretieren oder die Zukunft vorherzusagen. Wenn ihr in dieser überpersönlichen Inspirationsströmung, im Grunde also in eurem wahren Selbst seid, geht es darum, im Moment zu bleiben und euch immer auf diese freudige Leichtigkeit einzustimmen – und die Stimmen der Angst zu beruhigen, die euch gelehrt wurden und die in euch sind.

Wie macht man das? Wie reagiert ihr auf die Urteile, Ängste und negativen Überzeugungen, die ihr um euch herum spürt und die euch emotional oft belasten und ins Wanken bringen? Tatsächlich ist es eure eigene Vergangenheit, die euch dann wieder in die Minderwertigkeitsgefühle zurück zieht. Schaut nicht weg. Das ist das Erste, was ich dazu sagen möchte. Wenn ihr merkt, dass ihr euch klein macht, dass ihr in Angst oder Selbstverurteilungen verfallt und den Kontakt zu der Strömung eurer eigenen Göttlichkeit verliert, seid nicht wütend auf euch selbst oder entmutigt, sondern seht dies als eine Gelegenheit, zu erkunden, was euch noch zurückhält, was euch Angst macht.

Denn die Dunkelheit ist da. In jedem Leben, das ihr auf der Erde lebt, sehnt sich die Dunkelheit, die ihr erlebt, danach, gesehen zu werden. Sie ist ein Anteil von euch, der nach Verbindung sucht, sich nach dem Licht sehnt, dem Licht des göttlichen Funkens in euch. Ihr seid auch deshalb hier inkarniert, um zu beleuchten und zu befreien, was in eurer Seele noch dunkel ist. Darum betrachtet diese Momente (die recht oft vorkommen können), in denen ihr euch wieder zurückgesogen fühlt in Kleinheit, Selbstzweifel und Schwermut, als Möglichkeiten, das Licht in euch selbst aufzurufen.

Es kann helfen, euch vorzustellen, dass eure Ängste, eure Gefühle von Kleinsein und euer Zweifel zu einem kleinen Kind in euch gehören, das eure Unterstützung und bedingungslose Liebe braucht. Es ist sehr hilfreich, euch dieses innere Kind vorzustellen, denn damit sagt ihr tatsächlich: "Ich bin dies nicht, ich bin nicht diese dunkle Wolke negativer Gefühle über mich selbst und die Welt, diese Ängste und Zweifel. Sie sind ein Teil von mir, ein Teil, der gesehen werden will und Aufmerksamkeit braucht." Sobald ihr euch eurem inneren Kind zuwendet, setzt ihr bereits einen Schritt ins Licht. Und wenn ihr dann beginnt, euch in eine Beziehung zu diesem Kind zu begeben, wenn ihr es mit Augen voller Sanftheit und Verständnis betrachtet, beginnt das Licht in euch selbst zu leuchten. Ihr weckt es. Ihr bewegt euch innerlich zu dem göttlichen Funken in euch und zieht euch so aus dem Sumpf.

Tut dies in diesem Moment einmal. Stellt euch vor, da ist ein inneres Kind in euch, das festhält an der Vorstellung, dass ihr klein seid, dass ihr nichts wisst, dass ihr vor großen Mächten steht, die euch überrumpeln, überrollen können, Mächten, die eure Kreativität und eure Wünsche blockieren oder lähmen können. Seht dieses Kind, seht die Angst, den Schmerz der Vergangenheit in seinen oder ihren Augen. Dieses Kind trägt die Last der Vergangenheit, von Erfahrungen der Ablehnung und sich nichtig zu fühlen in sich. Und lasst dieses Kind fühlen, was es fühlt. Versucht nicht, es zu verändern, sondern hört es, seht es, hört ihm zu. Lasst es sprechen und lasst es ausdrücken und benennen, welches der schlimmste Schmerz ist. Was ist ihre oder seine größte Angst, größte Traurigkeit, größter Schmerz? Gebt dem Kind zuerst ganz und gar diesen Raum, ehe ihr irgendetwas tut.

Zuhören und Aufmerksamkeit haben eine intensiv heilende Kraft. Der Teil von euch, der im Schmerz feststeckt, fühlt sich immer ungehört, ungesehen. Dies ist immer Teil jedes Schmerzes. Das Nicht-gesehen-Werden. Das Leiden in Stille, in Einsamkeit, das Gefühl, getrennt zu sein. Und das ist es, was ihr jetzt auflösen könnt. Ihr könnt das Kind sehen. Tut das jetzt einmal. Macht es sichtbar. Lasst es sich selbst ausdrücken, seine Emotionen zeigen. Und dann geht auf das Kind zu und sagt: "Ich bin da. Ich komme, um dich abzuholen." Und ihr streckt eure Hand aus, und ihr nehmt die Hand des Kindes und spürt und seht die Hoffnung in ihren oder seinen Augen. Die Hoffnung auf Befreiung, auf Ruhe, Wärme und Geborgenheit. Ihr sagt aus tiefstem Herzen Ja zu diesem Kind. Ihr urteilt nicht über die Ängste und Zweifel des Kindes. Ihr sagt: "Ja, ich verstehe, dass du es sehr schwer hattest."

Wenn ihr Ja zu diesem Kind sagen könnt, habt ihr euch selbst bedingungslos lieb. Auch die dunklen Seiten, über die ihr euch mitunter ärgert. Ihr liebt sie, in dem Sinne, dass ihr sie im Grunde versteht. Ja dazu sagt. "Das bin ich. Das war meine Vergangenheit. Ich empfange sie, nehme sie an. Ich nehme das Kind bei der Hand." Und stellt euch vor, ihr sitzt nun mit dem Kind am Feuer. Ihr sitzt am Lagerfeuer, schaut gemeinsam in das Feuer, das Licht, die Flammen, die leuchten und wärmen. Stellt euch vor, wie eure Energiefelder langsam verschmelzen. Das Kind kommt zu euch nach Hause.

Ihr habt jetzt den Weg für wirkliches Selbstbewusstsein bereitet. Ihr habt den göttlichen Funken in euch selbst erkannt und aus dieser Strömung heraus ein Licht auf die Schatten in eurem Inneren, auf den Schmerz, die Angst, auf das, was euer Selbstvertrauen untergräbt, geworfen. Es ist auch gut zu erkennen, dass der Schmerz, den ihr als Mensch (in diesem und vorherigen Leben) erfahren habt, kein Versehen war, dass dort nichts schiefgegangen ist. Ihr als Seele habt ganz bewusst am Inkarnationsprozess teilgenommen, am Untertauchen im Wechselspiel von Licht und Dunkelheit auf der Erde. Das hat eine tiefe Bedeutung.

Sobald ihr das innere Kind mit eurem göttlichen Licht umgebt, bringt ihr den höchsten und unzerstörbarsten Teil von euch – das göttliche Urlicht – mit dem verletzlichsten, sehr menschlichen Teil zusammen. Ihr vereinigt das große Selbst mit dem fragilen Kind in euch, das dennoch auch sehr stark ist. Das Kind ist das Leben selbst, das Leben, das durch alle Erfahrungen geht, Höhen wie Tiefen. Wenn dieses lebendige Kind mit dem göttlichen Licht zusammenkommt, dann erfährt Gott eine tiefe Erfüllung in sich selbst. Auch Gott, als das ewige Sein, das Bewusstsein, das alles beseelt und belebt, entwickelt sich. Und ihr seid ein Instrument dafür, oder anders gesagt: Ihr seid der Teil von Gott, der das absolute Bewusstsein sich vermehren und wachsen lässt. In diesem Sinne seid ihr wahrhaftig ein Schöpfer, ein göttlicher Schöpfer, denn indem ihr in diese Vielfalt von Erfahrungen eintaucht, transformiert und reichert ihr euch auf einer göttlichen, nicht nur auf einer menschlichen Ebene an.

Das sind große Worte, die abstrakt klingen mögen. Für das Leben im Alltag ist es vor allem wichtig, bei dem zu bleiben, was fühlbar und erfahrbar ist. Was für euch als Mensch greifbar ist, was wirkt, funktioniert. Darum möchte ich betonen, dass mit eurem inneren Kind zu üben und die Verbindung mit der Liebe und der göttlichen Strömung in euch sehr gut helfen kann, euch selbst wirklich zu vertrauen. Dieses Selbst-Vertrauen ermöglicht euch, euch über die ängstlichen Teile eurer Persönlichkeit zu erheben und so mit einer Inspiration in Kontakt zu kommen, die euch Freude schenkt. Sobald ihr spürt, dass ihr euch eurem eigenen Schmerz, eurer eigenen Angst wirklich zuwenden könnt, und merkt, wie sich eure dunklen Emotionen auflösen und dass ihr euch leichter und glücklicher fühlt, habt ihr ein greifbares Ergebnis. Dann habt ihr etwas, mit dem ihr im täglichen Leben weitergehen könnt.

Gerade indem ihr euch den ängstlichen, dunklen Teilen eurer selbst zuwendet, baut ihr eine tiefere Verbindung mit dem Göttlichen in euch, mit dem Lichtfunken auf. Und dieser will tiefer inkarnieren, will hier sein, sich zum Ausdruck bringen. "An euch selbst zu arbeiten", der Prozess, den ich hier als liebevolles Zuwenden an in die eigenen Ängste und Urteile beschreibe, ist gleichzeitig auch eine Verbindungsaufnahme mit etwas Höherem, etwas Überpersönlichem. Wer ihr letztlich seid, ist nicht die Persönlichkeit, die von der Vergangenheit und äußeren Einflüssen geprägt wurde. Ihr seid ein unzerstörbares Licht, das in direkter Verbindung mit Gott steht. Dieses Licht IST Gott oder ein Teil von Gott; es muss nicht zum Ganzen "beitragen", weil es das Ganze IST.

Auf der überpersönlichen Ebene gibt es keine Trennung, und wenn ihr dort seid, werdet ihr euch ganz natürlich inspiriert fühlen, Dinge zu tun oder zu sagen, die aus einer hellen, höheren Strömung kommen und über die ihr nicht erst viel nachdenken müsst. Diese Art von Inspiration macht euch glücklich. So ist die liebevolle Bewegung hin zur Dunkelheit also zugleich eine Bewegung hin zum Licht. Hin zu eurem Licht, dem Licht, das hier leuchten will. Ich wünsche euch, dass ihr diesem Licht vertraut. Das ist Selbstvertrauen.

Ich danke euch für eure Aufmerksamkeit.

Ich bin bei euch. Ich bin unter euch, wir sind verbunden.

Channeling: © Pamela Kribbe

Übersetzung: Yvonne Mohr - https://www.lichtderwelten.de/

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Bei Kommentaren bitten wir auf Formulierungen mit Absolutheitsanspruch zu verzichten sowie auf abwertende und verletzende Äußerungen zu Inhalten, Autoren und zu anderen Kommentatoren.

Daher bitte nur von Liebe erschaffene Kommentare. Danke von Herzen, mit Respekt für jede EIGENE Meinung.