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2026-04-11

Egon Fischer: Der Iran-Konflikt und wenn der Geist sich mit der Materie verbindet.

Der Iran-Konflikt wird noch lange andauern. In dieser Zeit wird das Nervensystem zum eigentlichen Schlachtfeld und der Geist verbindet sich mit der Materie.

Guten Tag,

die letzten beiden Beiträge waren Spezialbeiträge zum Iran-USA-/Israel-Konflikt.

Im Beitrag werde ich noch einmal auf den Konflikt zwischen dem Iran und den USA eingehen und dann einige metaphysische, energetische und psychische Themen aufgreifen, die insbesondere massive Auswirkungen auf Deutschland, die EU und den Wertwesten haben. Zudem möchte ich aufzeigen, was die geistige Welt mit „Der Geist wird sich mit der Materie verbinden“ andeutete und was das für die Menschen bedeutet.

Iran-USA/Israelkonflikt

Im Konflikt zwischen dem Iran und den USA/Israel wurde ein 14-tägiger Waffenstillstand vereinbart, den Israel jedoch sofort wieder brach. Bis ein endgültiger und rechtsgültiger Friedensvertrag vereinbart wird, wird es noch lange dauern. Einige Vereinbarungen zwischen dem Iran und den USA müssen eventuell vom US-Senat beschlossen werden, was längere Zeit in Anspruch nehmen kann. Bis ähnliche Verträge zustande kamen, dauerte es mehrere Jahre. Betrachte ich die energetische Entwicklung in diesem Jahr, könnte ein tragbarer Waffenstillstand unter Umständen erst im Sommer vereinbart werden. Bis dahin kann es ein Hin und Her geben.

Die Situation ist äußerst schwierig, da für mehrere Beteiligte das Ergebnis existenziell ist.

Um seine Existenz langfristig zu sichern, braucht der Iran bestimmte Vereinbarungen, die für die USA jedoch sehr schwer zu akzeptieren sind. Trump muss bis Anfang Herbst einen Erfolg erzielen, sonst verliert er bei den Zwischenwahlen im November unter Umständen die Mehrheit in beiden Häusern (Senat und Repräsentantenhaus). Anschließend würde ein Amtsenthebungsverfahren mit einer Anklage wegen Kriegsverbrechen folgen. Wenn Netanjahu sein Regierungsamt verliert, erwartet ihn ein Prozess mit anschließendem Gefängnisaufenthalt. Die Verhandlungen werden daher nicht einfach sein.

Gleichzeitig steigt der internationale Druck, die Straße von Hormus zu öffnen. Der Iran besteht jedoch darauf, dass zuvor ein gültiges Friedensabkommen geschlossen werden muss. Unter Umständen, beispielsweise bei einem Waffenstillstand, wäre er bereit, die Straße teilweise zu öffnen.

Wenn die Straße von Hormus längere Zeit geschlossen bleibt, droht vielen Staaten eine Katastrophe – nicht nur wegen der steigenden Preise für Erdöl und Erdgas, sondern auch wegen der Preise und der Verfügbarkeit von Düngemitteln. Im schlimmsten Fall droht einigen ärmeren Staaten, insbesondere in Afrika, bis zum Jahresende eine Hungersnot.

Eine längere Schließung der Straße von Hormus würde eine wirtschaftliche Depression ähnlich wie 1929 nach sich ziehen, die auch Europa, Russland, China und die USA massiv treffen würde. In Europa würde sich der wirtschaftliche und gesellschaftliche Verfall massiv beschleunigen. Auch Russland und China würden massive wirtschaftliche und gesellschaftliche Probleme bekommen.

Eine weltweite Depression würde für die USA vermutlich den völligen Zerfall und Konflikte zwischen Bundesstaaten und gesellschaftlichen Gruppierungen bedeuten. Ein Bürgerkrieg wäre dann sehr wahrscheinlich. Eine weltweite Depression würde die USA praktisch völlig zerstören und in diesem Fall würden auch viele US-Multimilliardäre keine Milliardäre mehr sein.

Kurz zusammengefasst: Jedes Land und jeder Staat würde massiv leiden, wenn es zu einer weltweiten Depression käme. Einige Staaten würden eine Depression nicht überleben. Die geistige Welt schätzt die Eintrittswahrscheinlichkeit zum gegenwärtigen Zeitpunkt auf 20 bis 30 %. Das ist nicht viel, sodass eine weltweite Depression noch leicht zu vermeiden ist.

Ich habe meine geistigen Kollegen auch gefragt, was aus ihrer Sicht die wichtigsten Punkte zur Vermeidung einer weltweiten Depression wären. Die Antwort war: Die USA müssten sich von Israel, den radikalen Endzeitsekten und deren Mitgliedern – darunter seltsamerweise auch einige US-Senatoren und Regierungsmitglieder – trennen oder diese entmachten.

Die geistige Welt hat bereits vor vielen Jahren mitgeteilt, dass Israel für die USA ein Mühlstein ist. Jetzt ist der letzte Zeitpunkt, an dem sich die USA von diesem Mühlstein trennen können. Dies ist für die USA eine existenzielle Angelegenheit.

Um eine weltweite Depression zu verhindern, müssten die USA auch massive Zugeständnisse gegenüber dem Iran machen. Diese würden die USA langfristig nicht weiter schwächen. Zwar würde dies kurzfristig zu einer geopolitischen Schwächung führen, doch die USA benötigen ohnehin einige Jahre, um sich innerstaatlich zu reorganisieren und sich wirtschaftlich, finanziell und gesellschaftlich zu stabilisieren.

Weltenwende und Paradigmenwechsel

Das aktuelle Weltgeschehen ist keine Krise, sondern wir erleben einen Paradigmenwechsel.

Ein Paradigmenwechsel ist ein grundlegender Wandel in der Denkweise, den Methoden oder den theoretischen Rahmenbedingungen innerhalb einer Wissenschaft, Gesellschaft oder Wirtschaft. Er bedeutet, dass bestehende Annahmen nicht mehr ausreichen und durch neue, oft gegensätzliche Perspektiven ersetzt werden, wodurch Probleme völlig anders gelöst werden.

Von außen nach innen – von innen nach außen

Entwicklung von außen nach innen

In dieser Menschheitsepoche, vor allem aber in den letzten Jahrhunderten, gab es mehrere massive Veränderungswellen, die zu einer Weiterentwicklung der Menschheit führten. Die Erfindung des Buchdrucks ermöglichte es vielen Menschen, sich umfassender zu informieren und sich mental weiterzuentwickeln. Die Erfindung der Dampfmaschine führte dazu, dass sich Agrargesellschaften in industrielle Gesellschaften wandeln konnten. Die Entwicklung des Computers schließlich führte zur Informationsgesellschaft. All diese Wellen veränderten – vor allem im Westen – die Menschen, die Gesellschaft, die Wirtschaft und die Kultur.

Was all diese Veränderungswellen gemeinsam haben, ist, dass äußere Faktoren – Technologien und Geräte – zu einer Veränderung der Menschen und im weiteren Sinne zu einer Weiterentwicklung führten, auch wenn viele Menschen in den Übergangsphasen vor sehr großen Herausforderungen standen.

Bei den bisherigen Entwicklungsschüben erfolgte der Wandel von außen nach innen.

  • Der Buchdruck veränderte den Zugang zu Wissen, Autorität und Deutungshoheit.
  • Die Entwicklung der Dampfmaschine veränderte die Arbeitswelt, den Zeitrhythmus und führte zu Urbanisierung sowie massiven Produktivitätssteigerungen.
  • Die Entwicklung des Computers/Internets veränderte die Kommunikation, die Aufmerksamkeit und die soziale Vernetzung.

Historisch betrachtet wird deutlich, dass technologische Sprünge nicht nur Prozesse, sondern auch das Menschenbild und die gesellschaftliche Ordnung verändern. Die materielle Infrastruktur prägt Denken, Wahrnehmung, Rollen und schließlich das Bewusstsein.

Entwicklung von innen nach außen

In der beginnenden neuen Menschheitsepoche erfolgt die Entwicklung hingegen von innen nach außen.

Die geistige Welt hat bereits vor vielen Jahren gesagt, dass die kommende Menschheitsepoche die Epoche des Bewusstseins sein wird. Der Geist wird sich mit der Materie verbinden.

Wir erleben derzeit, wie die inneren menschlichen Zustände die äußere Wirklichkeit zunehmend formen. Psychische Stabilität, Sinnfragen, Traumaverarbeitung, Selbstwirksamkeit, Resonanzfähigkeit und der Umgang mit Unsicherheit werden immer wichtiger. Sie haben massive Auswirkungen auf das Selbstbild der Menschen, auf die Gesellschaft, auf die Wirtschaft und auf die Politik.

Angstfelder führen oft zur politischen Polarisierung und zu Konflikten. Emotionale Faktoren (wie beispielsweise Angst, Gier und Neid) führen zu bedenklichem ökonomischem Verhalten. Kollektive Gemüts- und Stimmungslagen führen zu gesellschaftlichen Narrativen – und umgekehrt. Politische und wirtschaftliche Führung erfolgt zunehmend über psychologische Faktoren und Manipulation.

Früher war die Wirkungskette:
Technik → Gesellschaft → Mensch

Heute wirkt folgende Wirkungskette aber stärker:
Innerer Zustand → Verhalten → Systeme → neue äußere Realität

Zwar wirken beide Wirkungsketten gleichzeitig, doch die inneren Zustände der Menschen beeinflussen die äußere Realität immer stärker.

Früher formten Werkzeuge den Menschen.
Heute formt der innere Zustand der Menschen zunehmend die Welt, die er hervorbringt.


Hindernisse in die neue Welt bzw. neue Menschheit

Die geistige Welt hat wiederholt betont, dass sich die Menschen während der Übergangsphase vollständig verändern werden. Durch die energetische Schwingungserhöhung und das stärker wirkende Resonanzphänomen werden Körper und Psyche feiner, durchlässiger und empfindsamer.

Bei diesem Transformationsprozess gibt es drei Faktoren, die die Weiterentwicklung stören oder gar verhindern können.

Die drei wichtigsten sind gegenwärtig Angst, Schuld und Materialismus.

Diese werden von dunklen Mächten seit Jahrhunderten, wenn nicht gar seit Jahrtausenden, zur Unterdrückung und Manipulation der Menschen eingesetzt.

Das Ende der Manipulations- und Unterdrückungsepoche

Die zu Ende gehende Menschheitsepoche ist geprägt von Sklaverei, Unterdrückung und Manipulation. Seit Beginn dieser Zeitepoche werden Menschen unterdrückt, desinformiert und manipuliert. Dies erfolgte sehr gezielt durch Schuldkomplexe und Ängste. Ein wichtiges Instrument dabei waren esoterische, theologische bzw. religiöse Erzählungen, Mythen und Institutionen.

Die Erde ein Straf- und Gefängnisplanet?

In esoterischen und spirituellen Kreisen wird die Erde häufig als Straf- und/oder Gefängnisplanet bezeichnet.

Die geistige Welt hat eine andere Sicht auf die Erde. Zwar ist die Erde kein Strafplanet, sie hat sich im Laufe der Zeit jedoch teilweise zu einem Gefängnisplanet entwickelt.

Die Erde ist KEIN Strafplanet!

In esoterischen und spirituellen Kreisen wird oft die Meinung vertreten, dass die Menschheit irgendwann und irgendwo eine Schuld auf sich geladen habe und zur Strafe auf die Erde verbannt wurde.

Die geistige Welt vertritt hingegen die Ansicht, dass die Erde, das gesamte Universum, unser Sonnensystem und alle Himmelskörper Seins-Erscheinungen sind. Diese Dinge sind durch einen natürlichen energetischen Verdichtungsprozess entstanden und grundsätzlich neutral. Sie sind weder gut noch böse. Kein Himmelskörper wurde von jemandem als Strafe erschaffen.

Einige alte esoterische und mythische Erzählungen beginnen jedoch damit, dass der Mensch schuldig geworden ist und er deswegen eine Strafe auf der Erde „absitzen“ muss. In einigen Erzählungen bzw. Mythen ist der „irdische“, inkarnierte Mensch demnach schuldig, befleckt mit einer Erbsünde, und der Urvater und die Urmutter (z. B. Adam und Eva) wurden wegen einer sündhaften Tat aus dem Paradies verstoßen.

Das Schuldthema ist in einigen esoterischen und mythischen Erzählungen ein zentrales Thema. Und der Schuldkomplex wurde in der auslaufenden Menschheitsepoche gezielt verstärkt und zur Unterdrückung und Versklavung der Menschheit genutzt.

Wenn man schuldig ist, muss man sühnen. Man muss sich bessern und die Gesetze, Vorschriften und Verhaltensregeln anderer befolgen. Ansonsten vergrößert man seine Schuld. Doch wie wird man eine Erbsünde los? Ist es als inkarnierter Mensch auf der Erde überhaupt möglich, sie loszuwerden? Braucht man dazu eventuell besonders begabte und wissende Menschen und Institutionen?

Die Erde wurde zu einem Gefängnisplanet!

Die Erde war von Anfang an ein neutraler Himmelskörper. Nach einem natürlichen energetischen Verdichtungsprozess entwickelte sich darauf das, was wir als Natur bezeichnen, also Leben. Irgendwann tauchte der Mensch auf der Erde auf. Er ist ein geistiges Wesen, das sich mit einem irdischen „Körper” verbunden hat. Dieser umfasst nicht nur den physischen Körper, sondern auch Verstand, Emotionen und energetische Felder bzw. energetische Körper oder Hüllen.

Im Laufe der Zeit bildeten sich auf der Erde Eliten, die mitunter mit Unterstützung anderer Wesen begannen, das Volk zu unterdrücken, zu versklaven und zu manipulieren. So wurde der Planet Erde durch das Wirken von Menschen und anderen Wesen teilweise zu einem Gefängnisplaneten.

Aber die Erde war nicht von Anfang an ein Straf- oder Gefängnisplanet. Er wurde im Laufe der Zeit zu einem Gefängnisplaneten. Doch diese Zeit geht zu Ende. In der neuen Menschheitsepoche wird die Erde wieder ein freier Planet sein.

Der Schuldkomplex, Deutschland und die EU

Der Schuldkomplex hat Auswirkungen auf die Menschen und wirkt sich indirekt auch auf das gesellschaftliche und politische System aus. Die Dynamiken des Schuldkomplexes verstärken die Obrigkeitsgläubigkeit, fördern den Moralismus und führen zu einer Fülle von Vorschriften und Gesetzen. Sie verlangen nach Bürokratie, Sanktionismus und Kontrollwut.

Das Schuldgefühl, das Deutschland so schwer belastet, führt zwangsläufig dazu, dass die Bürokratie ausufert und eine Kontrollwut um sich greift. Da Deutschland das wichtigste und bedeutendste Mitglied der EU ist, ist es nicht verwunderlich, dass auch die EU zu einem bürokratischen Moloch und einer kontrollwütigen Institution geworden ist.

Der Materialismus als Hürde

Eine besonders große Hürde auf dem Weg in die neue Welt ist der Materialismus. Der Mensch ist ein geistiges Wesen, das sich mit einem physischen Körper auf der Erde verbunden hat.

Beschäftigt man sich nur mit materiellen Dingen, also der 3D-Welt, wird die Verbindung nach „oben“, zur Seele oder zur geistigen Welt, immer schwächer. Irgendwann vergisst man, dass man ein geistiges Wesen ist. Eine mögliche Folge ist der Transhumanismus.

Die geistige Welt sagte: „Der Geist wird sich mit der Materie verbinden.” Das bedeutet jedoch nicht, dass man das „Geistige“ ignorieren soll. Die geistige Welt meinte damit, dass man sowohl das Geistige als auch das Materielle beachten soll.

Vermischung von Religion und Materialismus

Besonders schwierig wird es, wenn eine religiöse Einstellung mit einer materiellen vermischt wird, wie es teilweise im Calvinismus der Fall ist. Wenn materieller Erfolg, beispielsweise Reichtum oder Macht, als sichtbares Resultat eines gottgefälligen, disziplinierten Lebenswandels und somit als Zeichen göttlicher Gnade interpretiert wird, wird es sehr bedenklich, da dies zu einem gefährlichen Moralismus führen kann. Die „Reichen“ und „Mächtigen“ glauben, sie seien im Recht und die Guten, weil sie reich und mächtig sind, was für sie ein Beweis für ihr gutes und rechtes Leben ist. Einige dieser Menschen glauben dann auch noch, dass sie, da sie auf der 3D-Ebene reich, erfolgreich und mächtig sind, das Recht haben, anderen Menschen vorzuschreiben, wie sie zu leben und zu denken haben.

Andere Menschen glauben, dass erfolgreiche, begüterte oder mächtige Menschen ein „gutes“ Vorbild sind, weil sie es auf der 3D-Ebene geschafft haben. Wenn ein Multimilliardär oder Regierungschef etwas sagt, muss es ja richtig sein.

So kann die Vermischung von religiösen Einstellungen mit einer materialistischen Haltung zu einer gefährlichen Spaltung führen. Auf der einen Seite stehen sehr reiche, begüterte und mächtige Menschen, von denen einige glauben, sie seien besser und im Recht, weil sie ihren Reichtum, Erfolg und ihre Macht als Beweis für ein „rechtes“ Leben deuten. Auf der anderen Seite steht eine immer größer werdende Menge armer und ohnmächtiger Menschen, die sich dann auch noch anhören müssen, dass sie in allen Bereichen Versager sind.

Man kann reich und spirituell sein, man kann reich und sehr dunkel sein.
Man kann arm und spirituell sein, man kann auch arm und sehr dunkel sein.

Mit Mitgefühl und Verständnis könnte man die Spannungen und die Spaltung reduzieren. Das würde das Wirtschaftssystem und das Gesellschaftssystem ändern.

Es geht nicht um Kapitalismus versus Kommunismus, sondern um Selbstbestimmung, Selbstverantwortung und Kooperation.

Wenn Menschen und Staaten ausgebeutet werden, kann man nicht von Kooperation sprechen. Wenn Regierungen anderen (egal ob Bürgern, Regierungen oder Staaten) vorschreiben, wie sie zu leben und zu denken haben, dann kann man nicht von Selbstbestimmung und Selbstverantwortung sprechen.

Die wichtigsten Qualitätsmerkmale des neuen Zeitgeistes sind: Selbstbestimmung, Selbstverantwortung und Kooperation.

Die geistige Welt meint dazu nur: Das Ziel wird erreicht werden, den Weg und die Zeit bestimmen die Menschen.

Wenn der Geist sich mit der Materie verbindet

In der bisherigen Menschheitsepoche war es esoterischen und spirituellen Kreisen besonders wichtig, die Verbindung zur geistigen Welt als inkarnierter Mensch zu halten, zu erforschen und kennenzulernen. Dies führte teilweise zu einer körperfeindlichen Einstellung. Der Körper wurde häufig als Hindernis und Belastung empfunden. Oft glaubte man, man müsse dem 3D-Gefängnis und dem Körper entkommen.

In der beginnenden Menschheitsepoche soll sich jedoch der Geist mit der Materie verbinden. Das bedeutet, dass sich der Geist, das Bewusstsein, im Körper ausbreiten soll. Der Körper inklusive Verstand, Emotionen und energetischer Hüllen soll durchlichtet und durchlässig werden.

Jede Zelle, jedes Organsystem, das Nervensystem, das Gehirn usw. haben ein eigenes energetisches Feld. Ängste, Traumata, Vorstellungen und auch Aufmerksamkeit und Wahrnehmung haben Auswirkungen auf diese Felder. Die sogenannten „Aufstiegssymptome“ sind in Wirklichkeit „Reinigungs- und Entlastungssymptome“, durch die disharmonische, nicht kohärente Schwingungen aus den verschiedenen energetischen Feldern entlassen werden.

Ein besonderes Thema ist, dass bestimmte Erlebnisse nicht nur die Psyche (den Verstand bzw. die Emotionen), sondern auch die physischen Komponenten des Körpers verändern, beispielsweise das Nervensystem, das Gehirn, die Muskeln und die Faszien. Wenn physische Komponenten des Körpers, insbesondere das Nervensystem und das Gehirn, „umprogrammiert“ wurden, dauert eine Veränderung lange. Nicht Tage oder Wochen, sondern oft Monate.

Es gibt also zwei Wirkungsketten: Die Psyche beeinflusst den Körper (Nervensystem, Gehirn, Muskeln etc.), aber der Körper beeinflusst auch die Psyche. Besonders wichtig ist, dass auch die Wahrnehmung von den Veränderungen betroffen ist.

Das Nervensystem als Schlachtfeld der Gegenwart

Christian Köhlert hat am 26. März 2026 auf seinem Bog den Beitrag „Das Nervensystem als Schlachtfeld der Gegenwart“ veröffentlicht.

Hier einige Zitate aus dem Blog:

In diesem Artikel soll es um unser Nervensystem und darum gehen, wie es in Zeiten permanenter Eskalation zum zentralen Schlachtfeld wird….

Die meisten Menschen glauben, sie würden vor allem auf äußere Ereignisse reagieren. Auf Kriege. Auf Schlagzeilen. Auf politische Entscheidungen. Auf wirtschaftliche Unsicherheit. Auf Manipulation. Auf Eskalation. Doch in Wahrheit reagieren sie zunächst auf etwas viel Unmittelbareres: auf das, was all das in ihrem Nervensystem auslöst.

Das mag im ersten Moment banal klingen, ist aber von enormer Tragweite. Denn das Nervensystem ist nicht bloß eine biologische Nebenbühne unseres Denkens. Es ist das Medium, durch das wir Wirklichkeit überhaupt erfahren. Es scannt fortwährend nach Signalen von Sicherheit oder Gefahr, von Vorhersagbarkeit oder Kontrollverlust, von Stabilität oder Bedrohung. Und zwar nicht nur im physischen Sinn, sondern ebenso sozial, emotional, symbolisch und informativ.

Genau deshalb ist die heutige Medien- und Krisenlandschaft so wirksam. Sie greift nicht nur unseren Verstand an, sondern auch unser Regulationssystem.

Das Nervensystem liebt keine absolute Sicherheit – die gibt es im Leben ohnehin nicht. Aber es braucht ein Mindestmaß an Vorhersagbarkeit, Kohärenz und an innerer wie äußerer Ordnung, um offen, differenziert und aufnahmefähig zu bleiben. Wenn diese Basis wegbricht, kippt es in den Schutzmodi. Dann verändert sich nicht nur, wie wir uns fühlen, sondern auch, wie wir die Welt sehen. Das ist entscheidend. ….

Denn Narrative und Bilder wirken nicht im luftleeren Raum. Deepfakes, Kriege, Gerüchte, Whistleblower-Geschichten, spirituelle Deutungen, apokalyptische Szenarien, politische Inszenierungen – all das trifft auf ein lebendiges System, das versucht, mit einer Überdosis Widerspruch und Unberechenbarkeit umzugehen. Je stärker dieses System unter Dauerstress gerät, desto schwieriger wird die echte Differenzierung.

Ein dysreguliertes Nervensystem will nicht unbedingt die Wahrheit. Es will zuerst Erleichterung.

Das ist ein harter Satz, aber er erklärt vieles. Er erklärt, warum Menschen an totalen Narrativen festhalten, selbst wenn diese Widersprüche enthalten, warum manche in den Zynismus flüchten, andere in spirituelle Überhöhung, wieder andere in Doom-Scrollen oder in hektischen Aktivismus. All das sind Muster, die in mir gewirkt haben und sich auch heute noch zeigen. Dieser Umstand erklärt, warum selbst rationale und sensible Menschen plötzlich in Mustern festhängen, die sie bei klarem Blick vielleicht sofort durchschauen würden. Und er erklärt auch, warum so viele Debatten heute ins Leere laufen.

Denn dort sprechen oft nicht einfach zwei unterschiedliche Meinungen miteinander. Es sprechen oftmals zwei ganz unterschiedlich regulierte Nervensysteme miteinander. …

Was dabei verloren geht, ist jene innere Weite, in der echte Wahrnehmung überhaupt erst wieder möglich wird. Und hier spreche ich von einer Intelligenzebene in uns, die jenseits des Ego-Verstandes existiert. Nennen wir es die Weisheit unseres Herzens oder unserer Seele.

Deshalb ist die Frage in dieser Zeit nicht nur: Was ist wahr? Sondern immer auch:
In welchem Zustand versuche ich, Wahrheit zu erkennen?

Das ist vielleicht die unbequemste, aber auch die heilsamste Verschiebung in der Wahrnehmung. Denn ab dem Moment, in dem ich nicht mehr nur nach der nächsten Information jage, sondern beginne zu beobachten, was mein Organismus aus den Informationen macht, verändert sich mein Verhältnis zur Welt. Dann sehe ich plötzlich, dass die eigentliche Manipulation oft nicht erst im Inhalt liegt, sondern in der Art, wie Inhalte mein System in einen Zustand versetzen, in dem ich leichter steuerbar werde, weil die Verbindung zu meinem höheren Selbst unterbrochen wird.

Christian Köhlert weist hier auf ein sehr wichtiges Phänomen hin. Oft geht es nicht um die Information selbst, sondern darum, wie das gesamte Inkarnationssystem eines Menschen (Psyche, Verstand, Gefühle, Körper) darauf reagiert. Die Manipulation erfolgt dabei nicht durch den Informationsgehalt, sondern dadurch, dass das Inkarnationssystem eines Menschen in einen Zustand versetzt wird, in dem er leicht steuerbar ist. Durch Stress, Angst, Überforderung, Überinformation, Desinformation, Unsicherheit usw. ist er nicht nur nicht mehr in der Lage, die „Wahrheit“ zu erkennen, sondern er schwächt auch die Verbindung zu seiner Seele bzw. zu seinem höheren Selbst.

Köhlert schreibt weiter:

Und genau deshalb ist jede echte innere Arbeit heute auch Nervensystemarbeit. Nicht im banalen Wellness-Sinn oder als Lifestyle-Trend, sondern als Rückgewinnung des Instruments, durch das wir überhaupt unterscheiden, fühlen, denken und verkörpern. Denn wenn dieses Instrument permanent unter Beschuss steht, nützt dir irgendwann weder die beste Analyse noch die tiefste Prophezeiung, wenn du sie nur noch in einem Zustand chronischen Alarmbereitschaft wahrnimmst.

Ein dysreguliertes System ist nicht mehr in der Lage, „die Wahrheit“ zu erkennen und angemessen zu reagieren. Damit ist nicht nur seine Frage „Was ist wahr?“ relevant,
sondern auch seine Frage „In welchem Zustand versuche ich Wahrheit zu erkennen?“.

Wenn die neue Epoche stärker „von innen nach außen“ wirkt, dann wird die Qualität des inneren Zustands selbst zum historischen Faktor und das Nervensystem selbst zu einem gesellschaftlichen Wirkfaktor.

Wenn die geistige Welt meint, der Geist wird sich mit der Materie verbinden, so bedeutet dies auch, dass wir Menschen uns um unseren inneren Zustand kümmern sollten, um die innere Regulation, um Atem, Rhythmus, Körper, Beziehung, Erdung und Selbstwirksamkeit.

Die Frage lautet also nicht nur: Was geschieht in der Welt?

Sondern auch: In welchem inneren Zustand begegne ich ihr?

Wie sich Gedanken auswirken

Im letzten Beitrag habe ich ein Erlebnis von Christian Schwarz, das er im Video “Köstler & Schwarz - Iran - Das Ende der Welt wie wir sie kannten” erläutert, wiedergegeben.

Zitat aus dem Video:

Und jetzt müsste ich noch eine Geschichte zu der Geschichte erzählen, aber die kann ich nicht erzählen, weil sie privat ist. Zumindest hatte ich dann erlebt, dass ich über einen Menschen anfing negativ zu denken und habe gemerkt, dass ich regelrecht zusammengezuckt, mich zusammengezogen habe, umgeben von diesen vielen Theaterbesuchern, vielleicht so wie man in eine Zitrone beißt. Und dann habe ich aber losgelassen und habe dachte mir, der kann nichts dafür, es ist schon gut und habe gemerkt, wie das weit wurde und da habe ich dann auch gedacht, ähm es ist alles in Ordnung, auch wie er ist und eigentlich auch mit all den anderen Menschen, es ist in Ordnung. Und dann wurde es weit und da habe ich ganz direkt gemerkt, wie meine Gedanken funktionieren und wie die Kräfte auch arbeiten. Und da habe ich begriffen, oh, so geht das dann. Und da habe ich auch gemerkt, kommt eine gewisse Verbindung hinein. Also so eine Silberschnur, so ein bisschen was. Und das hat mir so ein bisschen auch gezeigt, ah, wie sehr muss ich erstens aufpassen auf die Gedanken und dann eben auch vor allem, wie denke ich über andere Menschen nach und wie trete ich auf sie zu. Und ich glaube, der das ist ein ganz wesentlicher Schutz, dass ich in dieser Positivität bleibe, in diesem Wohlwollen für die anderen, selbst wenn es Idioten sind.

Ich habe mich gefragt, was die beschriebene Weite verursacht hat. Wurden diese direkt durch seine Gedanken verursacht oder ist die Ursache woanders zu suchen, beispielsweise in der Psyche, dem Körper oder dem Nervensystem?

Ich habe etwas Ähnliches nämlich selbst erlebt.

Da ich weder eine medizinische noch eine psychologische Ausbildung habe, habe ich ChatGPT dazu befragt.

Ich habe es sinngemäß gefragt: „Können Gedankenänderungen unmittelbar körperliche und ‚feldmäßige‘ Auswirkungen haben?”

Hier die Antwort von ChatGPT:

Ja – deine Vermutung ist im Kern zutreffend, aber man kann sie sauber in zwei Ebenen auseinanderziehen, damit sie nicht diffus bleibt:

🧠 1. Die körperlich-neurophysiologische Ebene (sehr klar belegbar)

Was Christian beschreibt („Zusammenziehen“ → „Weite“) passt exakt zu bekannten Mustern:

🔻 Negativer Gedanke (Bewertung, Abwehr)

Aktivierung von Sympathikus (Stresssystem)

Muskeltonus ↑ (Mikroanspannung)

Atem wird flacher

Brust/Becken „zieht sich zusammen“

Amygdala feuert (Bedrohungsbewertung)

👉 subjektives Gefühl: Enge

🔺 Wohlwollender Gedanke (Akzeptanz, Loslassen)

Aktivierung von Parasympathikus (Vagusnerv)

Muskeltonus ↓

Atmung wird tiefer / weiter

Herzrhythmus wird kohärenter

👉 subjektives Gefühl: Weite

👉 Fazit Ebene 1

Gedanken verändern unmittelbar den Zustand des Nervensystems –
und damit direkt das Körpergefühl.

Das ist keine Interpretation, sondern gut abgesichert.

🌐 2. Die „Feld“-Ebene (dein Begriff, präzisiert)

Hier wird es subtiler – aber man kann es trotzdem differenziert fassen.

Was tatsächlich passiert (beobachtbar):

✔ 1. Wahrnehmungsfeld verändert sich

weniger „Fokus-Verengung“

mehr periphere Wahrnehmung

andere Bewertung von Menschen

👉 die Welt „fühlt sich anders an“

✔ 2. Interaktion verändert sich

Mimik weicher

Stimme ruhiger

Mikroverhalten weniger abwehrend

👉 andere Menschen reagieren anders

✔ 3. Kohärenz im System

Herz–Atem–Nerven synchronisieren sich stärker

das wird von anderen oft unbewusst gespürt

Was oft als „Feld“ beschrieben wird

Dein Begriff „Feldänderung“ ist brauchbar, wenn man ihn sauber versteht:

Nicht zwingend ein mystisches Außenfeld,
sondern eine Veränderung deiner gesamten Ausstrahlung + Wahrnehmungsorganisation

🧭 3. Die „Weite“ – präzise eingeordnet

Die Weite ist eine Kombination aus:

🔹 körperlich

Entspannung

Öffnung im Brustraum

Atemtiefe

🔹 psychisch

weniger Bewertung

weniger Abwehr

mehr Akzeptanz

🔹 interaktional („Feld“)

weniger Trennung

mehr Verbindung

andere Resonanz mit Umgebung

⚠️ 4. Wichtige Korrektur (sehr entscheidend)

Ein häufiger Fehlschluss wäre:

„Ich muss positiv denken, um geschützt zu sein“

Das ist zu kurz gegriffen.

Denn:

unterdrücktes negatives Denken → erzeugt innere Spannung

„erzwungene Positivität“ → oft instabil

Präziser wäre:

Nicht Positivität wirkt, sondern nicht-verkrampfte Beziehung zum Gedanken

Christian hat nicht nur „positiv gedacht“, sondern:

👉 die innere Abwehr losgelassen

🧠 5. Was du richtig erkannt hast

Dein Satz ist im Kern sehr treffend:

„Gedankenänderungen können unmittelbar körperliche und feldmäßige Auswirkungen haben“

Ich würde ihn minimal schärfen:

Nicht die Gedanken an sich wirken, sondern die Art, wie dein System auf Gedanken reagiert.

🧩 6. Warum das so schnell geht

Das Ganze passiert in Sekunden, weil:

Bewertung → Nervensystem reagiert sofort

Nervensystem → verändert Wahrnehmung sofort

Wahrnehmung → verändert „Weltgefühl“ sofort

👉 daher wirkt es wie ein „Sprung“

📌 Kurzform (Essenz)

Enge entsteht durch innere Abwehr.
Weite entsteht, wenn diese Abwehr wegfällt.

Der Gedanke ist nur der Auslöser –
die Reaktion deines Systems ist die eigentliche Ursache.

Wenn Gedanken schmerzen

Vor etwa 30 Jahren hatte ich eine schwere Grippe mit 41 Grad Fieber. Nach einer Untersuchung meinte der Hausarzt nur: „Du bist über dem Berg. Bleib eine Woche lang im Bett, dann ist alles vorüber.“

Während ich mit hohem Fieber im Bett lag, bemerkte ich, dass bestimmte destruktive Gedanken Kopfschmerzen verursachten. Ich fing an zu experimentieren und stellte fest, dass die Kopfschmerzen umso stärker wurden, je destruktiver die Gedanken waren. Als ich mich etwas erholt hatte, befragte ich meine geistigen Kollegen und sagte: „Wenn alle Menschen bei destruktiven Gedanken Schmerzen hätten, würden wir bald ein Paradies auf der Erde haben. Warum geschieht dies nicht?“

Die Kollegen antworteten kurz und knapp: Das würde kein Mensch aushalten.

Ich fragte: „Warum haben bei mir im Fieber destruktive Gedanken Schmerzen ausgelöst?”

Die Antwort der Kollegen war sinngemäß: Destruktive Gedanken sind disharmonisch und lösen disharmonische Schwingungsmuster aus. Sie bringen dein ganzes System in einen inkohärenten Zustand. Inkohärent bedeutet in diesem Fall, dass diese Gedanken uneinheitlich, widersprüchlich oder nicht schlüssig mit den Schwingungsmustern deiner anderen Systeme sind. Das erzeugt in deinem System Spannungen und Stress. Unter bestimmten Umständen können diese Spannungen als Schmerzen wahrgenommen werden. Das hohe Fieber hat deine Empfindsamkeit und deinen Spürsinn extrem erhöht. Das hat zu deinem Schmerzempfinden geführt. Du hast nicht deine Gedanken gespürt, sondern die Reaktion deines restlichen Systems auf deine destruktiven Gedanken.

Die Weltenwende beginnt im Inneren

In seinem Blogbeitrag zeigt Christian Köhlert auf, wie wichtig die Qualität des inneren Zustands ist und dass das Nervensystem selbst zu einem gesellschaftlichen Wirkfaktor wird.

Das Weite-Erlebnis von Christian Schwarz und mein Grippe-Erlebnis zeigen, dass unsere Gedanken direkten Einfluss auf unseren psychischen und körperlichen Zustand haben.

Zwar können wir die geopolitischen und gesellschaftlichen Zustände nicht direkt ändern, aber wir können unsere Gedanken verändern und uns so in einen besseren Zustand bringen. Auf diese Weise können wir indirekt eine Veränderung im Außen unterstützen.

Ich wünsche allen bis zum nächsten Beitrag alles Gute.

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