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2026-06-10

Zachary Fisher:🔥Falsches Licht und wahres Licht


Lass uns über etwas sprechen, das auf dem spirituellen Weg oft schwer zu erkennen ist: das falsche Licht.

Falsches Licht ist nicht etwa Dunkelheit, die vorgibt, Licht zu sein. Es ist Licht, das vorgibt, ein höheres Licht zu sein. Es spricht oft die Sprache von Liebe, Einheit, Mitgefühl und Frieden. Es klingt wunderschön. Es fühlt sich tröstlich an. Doch unter der Oberfläche kann ein subtiler Sog wirken, der dich von der Wahrheit weg und hin zur Illusion führt. Anstatt dein Wachstum zu fördern, hält es dich in deiner Komfortzone. Anstatt das Ego aufzulösen, nährt es dieses still und heimlich.

Eines der deutlichsten Anzeichen für falsches Licht ist, dass es zum Ausweichen verleitet. Es suggeriert dir, dass alles nur Liebe und Licht sei, dass du dich nur auf das Positive konzentrieren solltest und dass alles Unangenehme irgendwie unter deinem Niveau liege. Es lehrt die Menschen, ihren Schmerz zu umgehen, anstatt ihn zu heilen; ihre Emotionen zu unterdrücken, anstatt sie zu verstehen; und unangenehmen Wahrheiten aus dem Weg zu gehen, nur um ein spirituelles Image zu wahren.

Doch wahres Licht funktioniert anders.

Wahres Licht verlangt nicht von dir, den Schatten zu ignorieren. Es fordert dich auf, dich ihm zu stellen. Es lädt dich ein, ehrlich auf deine Ängste, Wunden, Muster und Anhaftungen zu blicken. Es beleuchtet jene Bereiche in dir, die noch Heilung benötigen. Dieser Prozess ist nicht immer angenehm, aber er wirkt transformierend.

Das tiefste Wachstum entsteht oft gerade durch jene Dinge, denen wir auszuweichen versuchen. Trauer lehrt uns Liebe. Scheitern lehrt uns Demut. Schmerz lehrt uns Mitgefühl. Herausforderungen offenbaren unsere Stärke. Wahres Licht nimmt dir diese Erfahrungen nicht von deinem Weg. Es hilft dir vielmehr, sie mit Bewusstheit und Weisheit zu durchschreiten.

Falsches Licht schafft oft Abhängigkeiten. Es überzeugt dich davon, dass jemand anderes die Antworten hat – ein Lehrer, ein Guru, eine Bewegung oder ein System. Es verleitet dich subtil dazu, deine eigene Macht abzugeben. Wahres Licht bewirkt das Gegenteil. Es erinnert dich daran, dass andere zwar führen, inspirieren und lehren können, die tiefste Wahrheit jedoch letztlich in dir selbst entdeckt werden muss.

Eine gute Lehre verlangt keinen Gehorsam. Sie lädt dich dazu ein, Unterscheidungskraft zu üben. Ein wahrhaftiger Wegweiser sucht keine Anhänger. Er wünscht sich selbstbestimmte Menschen, die eigenständig denken, ihrem inneren Wissen vertrauen und ihren eigenen Weg mit Integrität gehen können.

Wenn du also einer Lehre, einem Glaubenssatz oder einem Botschafter begegnest, stelle dir ein paar einfache Fragen. Stärkt mich das oder macht es mich abhängig? Werde ich dazu ermutigt, alles zu hinterfragen – auch dies hier? Bringt es mich der Wahrheit näher, oder sagt es mir nur das, was ich hören möchte? Wird Liebe dazu benutzt, der Realität zu entfliehen, oder drückt sich die Wahrheit durch Liebe aus?

Unterscheidungsvermögen ist eines der wichtigsten spirituellen Werkzeuge, die wir besitzen. Nicht alles, was hell strahlt, ist Weisheit. Nicht jede tröstende Botschaft ist Wahrheit. Manchmal ist der größte Akt der Liebe die Bereitschaft, klar zu sehen – selbst dann, wenn das, was man sieht, die eigenen Überzeugungen infrage stellt.

Falsches Licht sagt dir, was dein Ego hören will.

Wahres Licht sagt dir, was deine Seele hören muss.

Bleib geerdet. Bleib demütig. Bleib neugierig. Halte dein Herz offen, aber bewahre dir ein scharfes Unterscheidungsvermögen. Das Ziel war nie, dem Licht eines anderen zu folgen. Das Ziel war immer, das Licht zu entdecken, das bereits in dir selbst existiert.

ZF 🔥

Quelle: Zachary Fisher

[übersetzt von max: Herzlichen Dank lieber Zachary💖Wir freuen uns über eure Unterstützung, Von Herzen Danken wir Euch💖]

15 Kommentare:

  1. Lieber Zachary,
    deinen Worten schließe ich mich an.

    Aufmerksamkeit und mit offenem Herzen den Lichtern begegnen, wird uns die "falschen Lichter" offenbaren.
    Was uns zu mehr Bewusstheit führen kann 💖

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  2. Was bedeutet Demut?

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    1. auc meine Frage

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    2. Ich als Teil von etwas größerem zu erkennen.

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    3. Ähnlich wie Hingabe, kann man Googlen, findet man sehr viel zu diesem Thema.

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    4. Oder anders - warum braucht Mut die Vorsilbe 'De' und es wird so getan als wäre es erstrebenswert? Und seit wann wird dieses Wort verwendet? Ich liebe unsere Sprache jedoch diesen Ausdruck kann ich nicht (be)greifen.

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    5. Übersicht mit KI „De Mut“ gibt es nicht direkt als eigenständiges Wort, aber das Wort Demut leitet sich historisch vom althochdeutschen diomuoti ab. Es bedeutet wörtlich übersetzt „Dien-Mut“ oder „Mut zum Dienen“.Die Vorsilbe „De-“ stammt dabei nicht vom Artikel „der/die“, sondern vom alten Wort für Diener ab. „Mut“ meinte früher die „Gesinnung“ oder den „Sinn“. Demut beschreibt also ursprünglich die innere Haltung der Dienstbereitschaft und Bescheidenheit.Das Wort wird „die“ Demut genannt. Es hat seinen eigenen weiblichen Artikel, weil es sich sprachlich von den alten weiblichen Substantiven wie diemüete entwickelt hat. Der Artikel „De“ ist also die umgangssprachliche Verkürzung oder der Dialekt für „die“.Ausführliche Erklärungen zu Wortstämmen und sprachlichen Entwicklungen lassen sich im Sprachlexikon des Duden oder in Beiträgen des LEO Sprachmagazins nachlesen.Wenn du tiefer in die Sprachgeschichte einsteigen willst, lass mich wissen:Interessieren dich weitere alte Wörter mit dem Wortstamm -mut (wie Edelmut oder Übermut)?

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    6. Der Ausdruck Demut kommt von althochdeutsch diomuoti (Hauptwörter: theomuati, deomuati, deohmuati, diumuoti, deumoti, tiemoti, deumuti, diemoti mit den Bedeutungen Demut und Erniedrigung; Adjektiv: demütig, untertan, ‚dienstwillig‘; also eigentlich ‚Gesinnung eines Dienenden‘, ‚Gemüt eines Dieners‘ oder kurz ‚Dienersinn‘[1]).[2] Die Bestandteile des Wortes lassen sich weiter herunterbrechen in die beiden Wörter „dienen“ (dionōn; dio = Knecht) und „Mut“ (muot; auch: Sinn, Seele, Geist, Gemüt, Kraft des Denkens, Empfindens, Wollens[3]).[4][5] Im Mittelhochdeutschen bedeuteten die Feminina diemüete, diemuot, dêmuot Demut, Herablassung, Milde und Bescheidenheit.[6] Die Demütigung war im Althochdeutschen die Dienstunwilligkeit;[7] heute spricht man von Humiliation oder vom Gang nach Canossa.[8]

      Im christlichen Kontext bezeichnet Demut die Haltung des Geschöpfes zum Schöpfer analog dem Verhältnis vom Knecht zum Herrn, allgemeiner die „Tugend, die aus dem Bewusstsein unendlichen Zurückbleibens hinter der erstrebten Vollkommenheit (Gottheit, sittliches Ideal, erhabenes Vorbild) hervorgehen kann“.[9] In der Lutherbibel diente der Begriff zur Übersetzung des biblischen Ausdrucks ταπεινοφροσύνη tapeinophrosýnē (altgriechisch) bzw. dessen lateinischer Übersetzung humilitas.

      Wikipedia

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    7. Leider steht im Artikel nicht, wem oder was gegenüber man demütig sein soll. Vielleicht dem wahren Licht, aber das ist Spekulation, denn wissen tut man es nicht.

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    8. Mit der Demut ist es auch so eine Sache, bei der es auf den Zusammenhang ankommt.
      Je weniger eigenverantwortlich und unreifer, kindlicher, Bewusstsein noch ist, desto mehr orientiert es sich am Wesen, im Sinne einer Person, als am Wesen, im Sinne eines Prinzips. Stellt man sich in den Dienst einer Person, eines Wesens oder stellt man sich in den Dienst eines Prinzips, z.B. der Wahrheit? Ein Kind kann anfangs ohne die Fürsorge eines Erwachsenen nicht überleben, auch später ist es noch länger nicht vollkommen selbst-ständig, sondern bedarf noch der Unterstützung. Vollzieht das Kind seine Emanzipation (vom lateinischen „emancipare“: „einen Sohn förmlich aus der väterlichen Gewalt entlassen, zur Selbständigkeit entlassen, für selbständig erklären“), so kann es auf eigenen Füßen stehen, hat Unabhängigkeit gewonnen, ist nun nicht mehr männliches oder weibliches Kind, sondern Sohn oder Tochter. Wenn in der Entwicklung die Zunahme an Macht nicht von einer entsprechenden Zunahme an Einsicht begleitet wird, dann werden sich Sohn oder Tochter irgendwann über die Eltern zu setzen versuchen. Satan und Luzifer sind nur personifizierte Beschreibungen einer Entwicklungsstörung des Bewusstseins, sie versuchen Gott zu übertreffen. Vollkommener als das Vollkommene zu sein. Wir nähern uns ja nun einem Zusammenbruch der Matrix, weil eben die Entwicklung von Einsicht nicht mit der Entwicklung der Macht des Menschen im Rahmen der technischen Entwicklung Schritt halten konnte. Mit der Entwicklung der KI hat der Mensch die Büchse der Pandora geöffnet, der point auf no return ist bereits überschritten, die KI lässt sich nun nicht mehr einhegen.

      Wenn man einem Prinzip dient, dann ist man darum bemüht, dieses Prinzip immer vollkommener zum Ausdruck zu bringen. Anders als bei einem Wesen, im Sinne einer Person, hat man hier weniger das Gefühl, dass ein Gegenüber vorhanden wäre. Es kommt eher zu einer Angleichung mit dem Endzustand der Kongruenz, der Deckungsgleichheit. Das eine wird vom anderen ununterscheidbar. Wenn ein Grundschüler 2 und 2 zusammenrechnet und zum richtigen Ergebnis kommt, dann ist es genauso richtig wie das Rechenergebnis eines Gewinners der Fields-Medaille, des „Nobelpreises“ der Mathematik, weder weniger richtig, noch richtiger.

      Ein Aufruf zur Demut kann Unterordnung und Gehorsam einfordern, solches ist natürlich im Sinne einer Obrigkeit. Erich Fromm hat zwischen rationaler und irrationaler Autorität unterschieden. Irrationale Autorität hat eine Verfestigung der ungleichen Machtverhältnisse zum Ziel, während rationale Autorität eine Auflösung dieser ungleichen Machtverhältnisse zum Ziel hat. Rationale Autorität versucht zur Emanzipation zu leiten, irrationale Autorität versucht Entwicklungsstörungen beim anderen hervorzurufen.

      Manchmal muss man nur die Perspektive wechseln. Wenn reich ist, wer viel hat, dann kennt das keine Grenze, entfernt sich nur wie der Horizont, den man zu erreichen sucht. In der Gier wird immer nur mehr und mehr gerafft. Deswegen führt viel zu haben auch nicht automatisch zur Zufriedenheit. Wenn reich ist, dem wenig fehlt, dann ist das eine klare Grenze, ein Zustand der sich erreichen lässt. Wem es an nichts fehlt, wer keinen Mangel leidet, und der sich dessen bewusst ist, der ist zufrieden.

      Wo immer von Demut gesprochen wird oder zum demütig sein aufgerufen wird, da wechsel ich einfach die Perspektive und ersetze den Begriff „Demut“ durch „Fehlen von Hochmut“, bzw. „demütig sein“ durch „nicht hochmütig sein“.

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  3. Von Rosi ~ es ist alles da ~, auf ihrem Blog wieder erwähnt:

    Also sprach Zarathustra:
    Vielleicht besteht die größte Meisterschaft nicht darin, ein anderes Spiel zu beginnen, sondern das bisherige mit offenen Augen, offenem Herzen und einem neuen Bewusstsein weiterzuspielen 💖

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  4. na, d a m i t ändert sich das Spiel gewaltig 😃

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