gerade wo wir in tiefer, heiliger Hingabe auf sanfteren, lichten Schwingungen in den unendlichen Raum hineinsegeln, öffnet der Kosmos die gewaltigsten Schleusen der Transformation und konfrontiert uns mit den höchsten und niedrigsten Gezeiten des gesamten Jahres.
Wir haben in diesen Tagen das hochfrequente Portal der Tagundnachtgleiche durchschritten und nun erhebt sich am Horizont die monumentale, strahlende Vollmondin.
Sie ist es, die in diesem Augenblick das Hauptaugenmerk des Himmels einnimmt.
Als kosmetischer Verstärker bringt sie die gewaltigen Wellen des gesamten Äquinoktium-Bogens von der März- und September-Energie in ihrer absoluten Fülle zum Vorschein und entfesselt im synchronen, galaktischen Tanz die extremsten Hochs und Tiefs der irdischen Gezeitenkräfte.
Wasser steigt, Wasser sinkt, und so spiegelt sich das ewige Bild dieser doppelten energetischen Gezeiten in der Tiefe unseres eigenen Seins wider.
Wenn du dich in diesem Augenblick in einer Sekunde von einer multidimensionalen Welle des Ur-Vertrauens getragen fühlst, nur um im nächsten Moment von einem heftigen, alchemistischen Sturm der Erschöpfung und Unsicherheit hin und her geworfen zu werden, wisse zutiefst – du bist nicht allein, du bist eingebettet in das große, universelle Erwachen.
Viele von euch fühlen sich in diesen Tagen durch das Brennglas der Vollmondin, das all die aufgestauten Energien seit dem Frühjahr beleuchtet, zutiefst ausgelaugt und von den unbändigen Höhen und Tiefen überfordert, in denen selbst die kleinsten Dinge des irdischen Alltags unendlich viel Kraft kosten.
Vielleicht erlaubt es dir dein Sternenlicht genau jetzt, im Spiegel dieses Mondlichts als einen heiligen Punkt des Innehaltens und der multidimensionalen Neuausrichtung zu betrachten, der kein starres Versprechen im Außen braucht, sondern dir ein kosmisches Geschenk der absoluten Gegenwärtigkeit bringt.
Du musst dieses Wochenende nicht nutzen, um dich im Leistungsdruck krampfhaft wieder „in Balance“ zu bringen oder jede aufsteigende Welle dieser März-September-Achse sofort alchemistisch zu erklären.
Schließe stattdessen die Augen, sinke in das Zentrum deines Seins und frage dich in deiner nackten Wahrheit –
Wo stehe ich im Licht, wie fühle ich mich wirklich und was braucht mein System in diesem heiligen Atemzug?
Manchmal sind wir im irdischen Rauschen so sehr mit dem Funktionieren beschäftigt, dass wir die Verbindung zur inneren Ur-Quelle überhören, doch du darfst dich jetzt radikal entlasten und dich ausruhen, noch bevor alles erledigt ist.
Ob es tiefer, regenerierender Schlaf ist, ein seelenvoller Spaziergang, die heilige Körperpräsenz im Yoga, das bewusste Atmen in das goldene Thymuschakra oder einfach Zeit ohne jede Erwartung – lausche mutig auf das, was im Verborgenen liegt, was diese Vollmondin nun an die Oberfläche spült und was oft so leise flüstert.
Sinke an diesem Wochenende am lebendigen Wasser, im Wind oder beim Klang der Sphären ganz im Hier und Jetzt ein.
Höre unzensiert auf deinen Körper und erlaube den Wellen der Veränderung, in dir aufzusteigen und sanft wieder in den Ozean deines Bewusstseins zu sinken.
Die monumentale Vollmondin muss dir im Moment keine fertige Lösung schenken, ihr Licht erinnert dich lediglich daran, dich selbst in all deinen Gezeiten und in aller Sanftheit wieder wahrzunehmen.
Was jetzt an die Oberfläche kommt, muss bis zum Monatswechsel nicht gelöst sein.
Der Oktober kommt und er lädt dich ein, genauer hinzusehen – was darf Gestalt annehmen – und wofür brauchst du zuerst Ruhe und Raum… doch dazu später soviel mehr…
Mitten im Zusammenbrechen der alten Welten bist du das unzerstörbare Juwel deines eigenen Universums, sei Achtsam mit dir.
Jada
Bildquelle Jada Privat

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