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2026-10-24

Adrianna Garay: ✨Eine Lektion, die immer wieder auftaucht, ist die Selbstliebe


Bei den Sitzungen, die ich für meine Klienten durchführe – von denen viele „Sternensaaten“ sind –, sprechen wir oft über die Lektionen, die ihre Seelen in dieser Inkarnation auf der Erde erleben wollten. Eine Lektion, die immer wieder auftaucht, ist die Selbstliebe. Jeder von uns muss noch etwas darüber lernen, sich selbst bedingungslos zu lieben, zu akzeptieren und wertzuschätzen.

In der heutigen Welt haben wir etwas fast vollständig verloren, das eigentlich im Mittelpunkt unseres spirituellen Daseins stehen sollte: eine tiefe, bedingungslose Liebe zu uns selbst.

Schon von klein auf lernen wir, Anerkennung, Liebe und Bestätigung bei anderen zu suchen. Wir wachsen in dem Glauben auf, dass unser Wert davon abhängt, wie andere uns sehen – dabei ist es in Wahrheit unsere eigene Liebe, nach der wir unser ganzes Leben lang suchen.

Unsere Seele entscheidet sich aus einem bestimmten Grund dafür, in einen physischen Körper auf der Erde zu schlüpfen. Sie kommt hierher, um einzigartige, individuelle Erfahrungen zu machen und Herausforderungen auf ihre ganz eigene Weise zu meistern. Aus der Perspektive der Seele ist unser eigener Weg des Wachstums das Wichtigste. Jeder von uns ist hier, um seine eigenen Erfahrungen zu machen und seinem eigenen Weg zu folgen.

Die weit verbreitete Überzeugung, dass wir hauptsächlich hier sind, um anderen zu dienen, ihre Erwartungen zu erfüllen, uns selbst zu opfern oder die Welt zu retten, ist nicht das ganze Bild. Unsere Seele ist die treibende Kraft hinter unserem Leben. Sie hat sich aus einem bestimmten Grund für diesen Körper und diese irdische Erfahrung entschieden.

Leider wurden diese natürliche Ordnung und unsere ursprüngliche Liebe zu uns selbst durch irdische Systeme, insbesondere Religionen, tiefgreifend verzerrt – Systeme, die maßgeblich dazu beigetragen haben, dass sich Menschen klein und unwürdig fühlen. Traditionelle religiöse Lehren haben Menschen oft dazu ermutigt, sich selbst als sündig und schuldig zu sehen, und ihnen das Gefühl gegeben, sich für jede Schwäche oder jeden Fehler ständig spirituell bestrafen zu müssen.

Seit Jahrhunderten wird den Menschen beigebracht, dass sie nichts weiter als unbedeutender Staub sind und dass all ihre Liebe und Hingabe einem Gott gelten muss, der irgendwo weit über ihnen existiert.

Aber was, wenn die spirituelle Wahrheit ganz anders aussieht?

Was, wenn Gott und das Himmelreich in uns sind? Was, wenn wir mächtige spirituelle Wesen sind und der Ort, an dem wir diese göttliche Präsenz entdecken können, in unseren eigenen Herzen liegt?

Im Laufe der Zeit haben sich viele falsche Überzeugungen und gesellschaftliche Erwartungen um diese Ideen herum gebildet. Von Kindheit an wird uns beigebracht, dass es egoistisch, narzisstisch oder sogar falsch ist, auf sich selbst zu achten, unsere Bedürfnisse an erste Stelle zu setzen und uns selbst von ganzem Herzen zu lieben. Gleichzeitig wird es als höchste Tugend dargestellt, alle anderen vor uns selbst zu stellen und ständig an andere zu denken.

Doch aus einer tieferen spirituellen Perspektive sehen die Dinge ganz anders aus.

Wahre Selbstliebe hat nichts damit zu tun, anderen wehzutun oder auf ihre Kosten egoistisch zu sein. Es geht darum, Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen und die emotionale und spirituelle Reife zu zeigen, dein wahres Selbst zu würdigen.

Die bekannte Lehre „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ weist auf etwas Wichtiges hin. Du kannst die Welt nicht aufrichtig und bedingungslos lieben, wenn du nicht zuerst gelernt hast, dich selbst zu lieben.

Diese Liebe muss vollkommen sein. Sie bedeutet, sich selbst ohne ständige Zweifel oder Verurteilungen anzunehmen, die eigenen Schwächen und Unvollkommenheiten zu akzeptieren und sich die Fehler, die man begangen hat, voll und ganz zu verzeihen.

Unser Ego hat einen Sinn. Es ermöglicht uns, uns als individuelle Wesen mit einzigartigen Persönlichkeiten zu erleben, während wir in physischen Körpern leben. Doch wenn wir in Mustern aus Angst, falscher Scham und Erwartungen, die uns von anderen auferlegt werden, gefangen bleiben, bekommen wir panische Angst vor Veränderungen. Wir klammern uns an Beziehungen, Situationen und Lebensweisen, die sich für unsere Seele vielleicht nicht mehr richtig anfühlen.

Oft fangen wir erst an, aufzuwachen, wenn uns das Leben durch Krankheit, Verlust oder eine persönliche Krise in die Knie zwingt. Wir beginnen, alte Muster loszulassen und uns zu fragen, was wir wirklich vom Leben wollen.

Schwierige und schmerzhafte Momente zu erleben, gehört zu unserer irdischen Reise dazu. Diese Herausforderungen prägen uns, helfen uns, unsere Grenzen zu erkennen, und geben uns die Möglichkeit, sie zu durchbrechen und uns von den Illusionen zu befreien, die uns gefangen gehalten haben.

Wenn wir die Schuld loslassen, die uns auferlegt wurde, fangen wir an, unserem Herzen auf natürlichere Weise zu folgen und unserer inneren Führung zu vertrauen, anstatt blind Regeln und Erwartungen zu befolgen, die uns von außen auferlegt wurden.

So finden wir wieder zu unserem wahren Selbst zurück.

Sich selbst zu lieben ist nicht egoistisch. Es bedeutet, aus der Illusion zu erwachen, dass du deiner eigenen Liebe nicht würdig bist.

Es geht darum, sich daran zu erinnern, wer du wirklich bist, und dir selbst die Erlaubnis zu geben, auf eine Weise zu leben, die deine Seele sowie die Erfahrungen, für die du hierhergekommen bist, würdigt.

Quelle: The Soul Journey with Adrianna

[übersetzt von max: Herzlichen Dank liebe Adrianna💖Wir freuen uns über eure Unterstützung, Von Herzen Danken wir Euch💖]

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