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2026-05-13

Otfried Weise: EIN GEFÄHRLICHES LEBEN



Es geht immer um Vertrauen, nicht um Sicherheit. Lebe dein Leben so gefährlich wie möglich, alles was sich dir anbietet, vermeide nicht aus Angst. Es kann dir nicht wirklich etwas geschehen. Alles entfaltet sich vor deinen Augen, wenn du dich dafür öffnest. Du bist der Einzige, der es verhindern könnte. Du bist es immer selbst. Es geht immer um Selbstverantwortung. Nichts ist dann wirklich eine Gefahr, die dir schaden könnte. Wohl dem, der vieles verwirklicht und vermeidet, was nicht zu ihm passt. Ein Leben ist dann gefährlich, wenn du nicht authentisch bei dir bist, denn dann passieren dir wirklich unerwünschte Dinge. Gefahr schärft die Sinne und bringt dein Leben ins JETZT.
Lebe so gefährlich wie möglich.
Nicht leichtsinnig — sondern offen.
Verweigere dich nicht dem Leben aus Angst vor dem Unbekannten.
Denn alles, was für dich bestimmt ist,
wartet bereits darauf,
durch dich Wirklichkeit zu werden.
Darum gibt es keinen Schuldigen außerhalb von dir.
Keinen Ort, an den du deine Verantwortung abladen könntest.
Es sei denn, du entscheidest dich,
dich selbst zu täuschen.
Ein gefährliches Leben beginnt dort,
wo du aufhörst, dich zu verlassen
und beginnst, dir selbst zu vertrauen.
Denn wahrhaft gefährlich wird das Leben erst,
wenn du nicht mehr im Einklang mit deiner Seele lebst.
Dann beschreitest du Wege, die dich erschöpfen,
Menschen treten in dein Feld,
die dich von dir selbst abhalten,
und Ereignisse entstehen,
die wie Schatten an dir haften.
Doch wenn du dir selbst treu bleibst,
brauchst du nichts zu riskieren.
Du handelst nicht aus Mangel,
sondern aus Überfluss.
Nicht aus Angst,
sondern aus Freude.
Das sind die wahren Leitsterne.
Dann verliert Gefahr ihren Schrecken.
Sie wird zum Feuer, das deine Sinne schärft,
zum Wind, der dich ins Jetzt trägt,
zum Ruf des Lebens,
der dich wach macht.
Denn es geht niemals wirklich um äußere Gefahren.
Es geht um das Überwinden der inneren Grenzen —
der Angst,
der Vorurteile,
der alten Stimmen in dir, die vom programmierten Verstand kommen.
Nur wer den Mut hat, sich selbst zu leben,
kommt in eine andere Wirklichkeit,
in eine neue Zeitlinie des Bewusstseins.
Und auf einmal wird das gefährliche Leben
zum einzig Lebendigen.

Quelle: Otfried Weise

[max: bei uns im Bad hängt dieses Bild...]

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