Wenn etwas Überwältigendes passiert, trifft dein System eine Entscheidung in Sekundenbruchteilen … das voll und ganz zu spüren und einen Zusammenbruch zu riskieren … oder es zu unterdrücken, damit du überleben kannst. Meistens, besonders wenn wir jung sind, entscheidet sich der Körper für das Überleben. Er schiebt die Erfahrung beiseite, nicht weil er schwach ist, sondern weil er dich beschützt.
Aber nichts verschwindet wirklich.
Es wird gespeichert.
Nicht in deinen Gedanken … sondern in deinem Körper. In deinem Nervensystem. In deinem Gewebe. In den Mustern, die du mit dir trägst, ohne es überhaupt zu merken. Diese Enge in deiner Brust, die aus dem Nichts auftaucht … die Angst, die nicht zu deiner aktuellen Realität passt … die Art, wie bestimmte Menschen oder Tonfälle deinen Zustand augenblicklich verändern … das ist kein Zufall. Das ist gespeichertes Gedächtnis ohne Worte.
Dein Körper bewahrt unvollendete Erfahrungen auf.
Und genau hier liegen die meisten Menschen falsch … sie versuchen, sich mit dem Verstand aus etwas herauszudenken, das gar nicht im Verstand gespeichert ist. Du kannst dein Trauma vollkommen verstehen und dich trotzdem darin gefangen fühlen. Denn Heilung ist nichts Intellektuelles … sie ist physiologisch.
Der Körper muss vollenden, was er damals nicht vollenden konnte.
Das könnte ein Schrei sein, der nie zum Ausdruck kam. Eine Grenze, die nie gesetzt wurde. Angst, die eingefroren werden musste, anstatt losgelassen zu werden.
Also wartet es … manchmal jahrelang … bis du endlich sicher genug bist, es zu spüren.
Deshalb kann es sich so anfühlen, als käme die Heilung aus dem Nichts. Du brichst nicht zusammen … du löst endlich etwas auf, das schon lange von dir festgehalten wurde.
Loszulassen bedeutet nicht, etwas zu erzwingen. Es ist eigentlich das Gegenteil. Es geht darum, den ständigen Widerstand gegen das aufzugeben, was bereits da ist. Die meisten Menschen merken gar nicht, wie viel Energie sie jeden Tag darauf verwenden, ihren eigenen Gefühlen auszuweichen. Sich zu beschäftigen. Sich abzulenken. Sich zu betäuben. Alles zu überdenken, damit sie nie wirklich etwas fühlen müssen.
Aber der Körper merkt sich alles.
Und er fragt immer wieder … sind wir jetzt sicher?
In dem Moment, in dem dein System anfängt zu glauben, dass die Antwort „Ja“ lautet … wird es anfangen loszulassen. Und wenn es das tut, sieht das nicht sauber oder kontrolliert aus. Es könnte so aussehen, als würden Emotionen ohne Vorwarnung hochkommen. Tränen, die keinen logischen Sinn ergeben. Dein Körper zittert. Eine Welle von Wut oder Trauer, die sich größer anfühlt als der Moment, in dem du dich gerade befindest.
Es ist nicht so, dass du die Kontrolle verlierst … es ist dein System, das den Kreislauf vollendet.
Wenn du dabei bleiben kannst … ohne es zu beurteilen … ohne zu versuchen, es zu unterdrücken … dann bewegt es sich. Und wenn es sich bewegt, klärt es sich.
Hier beginnt sich wahrer Frieden zu zeigen.
Nicht, weil das Leben einfacher geworden ist … sondern weil dein Körper die Vergangenheit nicht mehr in jeden Moment hineinzieht. Du reagierst nicht aus alten Wunden heraus … du reagierst auf das, was tatsächlich vor dir liegt.
Das ist Freiheit, von der die meisten Menschen nicht einmal ahnen, dass sie möglich ist.
Und das Verrückte daran ist … dein Körper wusste die ganze Zeit, wie das geht. Du warst nie kaputt. Du hast nur festgehalten, wofür du noch keinen Raum hattest, um es loszulassen.
Jetzt hast du ihn.
ZF 🔥
Quelle: Zachary Fisher
[übersetzt von max: Herzlichen Dank Zachary💖Wir freuen uns über eure Unterstützung, von Herzen Danken wir Euch💖]
[übersetzt von max: Herzlichen Dank Zachary💖Wir freuen uns über eure Unterstützung, von Herzen Danken wir Euch💖]

trauma- Heilung ist nichts Intellektuelles … sie ist physiologisch, d.h. erst wenn die "knoten", verspannungen, alle die körperlichen manifestationen des traumas aufgeweicht, gefühlt u. gesehen werden, können wir es annehmen u. dann er-lösen u. heilen; intellekt u. analyse sind dabei kaum unterstützend...
ReplyDeleteTM(transzendentale meditation) ist -wissenschaftlich untersucht- sehr hilfreich bei der bewältigung von post-traumatischen störungen!
Dankeschön lieber Zachary 💖
ReplyDeleteDas passt genau zu meinem jetzigen Thema.
Integration ich schiebe mein Trauma weg bin gerade dran mit der Bearbeitung der Integration des Trauma es gehört zu mir das habe ich erlebt das ist im ersten Moment schwierig das zu Akzeptieren ich will es ja wegschieben. Ich will es nicht erlebt haben das gehört nicht zu mir. Ist Normal die Reaktion . Ich bin dabei in die Akzeptanz des Erlebten anzunehmen. Im Prinzip hat man sich mit seinen Trauma Auseinandergesetzt Jahrzehntelang immer mehr es zu Integrieren . Als Kind oder Junger Mensch konnte man sich schwer Wehren . Du kommst im Leben an einen Punkt an dem du sagst. Nein ich lasse es nicht mehr das ich in Situationen gerate wo ich Dinge erlebe die mir nicht zuträglich sind in jedlicher Konzequenz dem Aus dem Weg gehe. Ich denke dann ist das Trauma überwunden. Alles was ich im Leben erlebt habe ist ein Stück meiner Identität . Das Trauma ist ein Teil von mir es bestimmt mein Leben nicht mehr.
ReplyDeleteVor ein paar Jahren war ich schonmal hier in einer ähnlichen Situation und hatte mich damals auch auseinander gesetzt damit.
ReplyDeleteDieses Mal ist es ein bißchen anders, da diese tiefe Traurigkeit gesehen werden wollte. Ich hatte immer gefühlt das mich irgendetwas aufhielt und ich nicht weiter kam.
In diesem Leben hatte ich auch mehrere Traumata erlebt und suchte die Ursache in diesen Erlebnissen.
Erst jetzt wurde mir bewusst, dass die Ursache schon vor sehr langer Zeit ihren Anfang fand.
Es ist die Trauer, dass ich gegen die Falschaussagen nie ankam. Mir keiner glaubte und ich immer wieder getötet wurde. Die Trauer wuchs dadurch all´ die Jahre immer mehr.
Aber wir leben jetzt in einer Zeit wo wir diese Alt- und Neulasten endlich auflösen können. Anschauen ~ Annehmen und in Liebe Auflösen. Bei mir laufen dann noch viele Tränen, die Erlösung bringen.
Zum Abschluss übergebe ich dann alles dem Universum und bedanke mich 💖
Der letzte Schritt zum Erfolg ist immer die Selbstbeobachtung: Was habe ich zu diesem Thema beigetragen? Liege ich richtig oder habe ich immer gelogen und wurde dafür bestraft? Wie habe ich mich in diesen Situationen verhalten? War ich auf Rache aus? Habe ich die anderen verflucht? Oder bin ich mit ihnen in die Diskussion gegangen, um auch mich selbst und meine Überzeugungen infrage zu stellen? Habe ich stur an meinen Wahrheiten festgehalten oder mich der Weisheit des Universums geöffnet? Habe ich durch diese Situation zu Gott gefunden oder mich durch sie nur noch mehr von Gott getrennt und bin in die Materienwelt mit ihren Gedanken und Taten eingetaucht?
DeleteDas ist der schwierigste und wichtigste Schritt beim Loslassen und bei der Heilung. Fehlt dieser Schritt, war und ist alles umsonst. Man ist unfruchtbar. Es fehlt der Frühling, es fehlt das Wachstum, es fehlen die Blüten. Die Frucht verdorrt und stirbt.
Danke🧡
DeleteSo eine große Wahrheit steckt in deinen Worten, ich bin zu Tränen gerührt. Danke Danke Danke 💗🌹
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