Die letzte, hauchdünne BarriereLetzte Nacht hatte ich eine sehr unruhige Nacht voller verschiedener Träume. Ich wünschte, ich könnte mich an alle erinnern, besonders daran, was zu dem letzten Traum führte, den ich kurz vor dem Aufwachen hatte. Aber woran ich mich erinnere, war so klar, und die Botschaft war so eindringlich, dass ich wusste, ich muss sie heute mit euch teilen.
In diesem Traum sah ich die gesamte Erde, umgeben von einer Kuppel aus etwas, das aussah wie hauchdünnes Papier. Es war so unglaublich dünn, fast wie die zarte Membran direkt unter der Eierschale. Und doch hielt diese zerbrechliche Membran irgendwie immer noch etwas fest und hielt uns von der Freiheit fern, nach der wir gesucht haben, sowie von all den Dingen, von denen wir tief in unseren Herzen wissen, dass sie wahr sind, die sich aber noch nicht manifestiert haben.
Und dann sah ich etwas Außergewöhnliches.
Überall auf der Erde, auf jedem Kontinent, stiegen Hunderte, vielleicht Tausende winziger Lichtpunkte empor. Jeder einzelne streckte sich dieser dünnen Membran entgegen, drückte dagegen und versuchte, sie zu durchbrechen. Aber sie blieben stecken. Es war fast so, als würden wir alle immer und immer wieder mit dem Kopf gegen dieselbe unsichtbare Decke stoßen.
Und mir wurde klar, dass diese Lichter wir selbst waren.
Wir alle, die wir unser Leben damit verbracht haben, zu suchen, uns zu erinnern, zu erwachen und alles zu tun, was wir können, um die Grenzen zu überwinden, die wir in dieser Welt gespürt haben.
Ich begann mich an all die Momente in meinem eigenen Leben zu erinnern, in denen ich das, was ich „die Grenzen auslotete“ nenne, immer weiter verschoben habe. All das Meditieren, Fasten, Umstellen der Ernährung und das Drängen, Drängen, Drängen, um eine Barriere zu überwinden, die ich spüren konnte, aber nicht ganz durchbrechen konnte.
Und plötzlich wurde mir klar, dass ich nicht die Einzige war.
Es gab so viele von uns, die genau dasselbe taten, überall auf der Erde. Und hinter all diesen Anstrengungen verbarg sich eine Frustration, die wir vielleicht nicht einmal vor anderen zugeben – und manchmal kaum vor uns selbst.
Kommen wir überhaupt voran? Was bringt all diese Arbeit? Warum fühlt es sich immer noch so schwer an? Haben wir nicht schon genug getan?
Ich weiß, dass ich diese Gefühle schon erlebt habe. Selbst jetzt gibt es noch Morgen, an denen ich mit dieser vertrauten Unruhe aufwache und mich frage, wohin das alles führen soll. Reicht das, was wir tun? Haben wir wirklich etwas bewirkt? Worauf haben wir unser ganzes Leben lang hingearbeitet?
Aber der wundervolle Durchbruch in diesem Traum war die Erkenntnis, dass wir tatsächlich genug waren.
Wir haben nicht gegen etwas gekämpft, das sich unmöglich bewegen lässt. Wir haben uns durch Schicht um Schicht von Barrieren gearbeitet, und jetzt erreichen wir das, was wie die aller letzte Schicht aussieht.
Und sie ist hauchdünn!
In dem Traum wurde mir klar, dass diese Barrieren schon vor Äonen um die Menschheit herum errichtet worden waren. Ich spreche nicht von Jahrhunderten oder gar Jahrtausenden. Ich spreche von längst vergangenen Zeitaltern, als die Dunklen Beschränkungen auferlegten, um die Menschheit am vollständigen Erwachen zu hindern, uns in Knechtschaft zu halten und uns an unserer eigenen Kraft und der Göttlichkeit, die in uns lebt, zweifeln zu lassen.
Und nun, nach all dieser Zeit, all dieser Arbeit und all diesen Generationen, stehen wir direkt vor dem, was wie die letzte Membran aussieht.
Ich konnte diese Tausenden von kleinen Lichtern sehen, die sich nach oben gegen sie drängten, und ich wünschte mir so sehr, dass jedes einzelne von ihnen erkennen würde, wie nah wir tatsächlich schon sind.
Denn von meinem Blickwinkel im Traum aus sah es nicht so aus, als würde es noch viel brauchen, um sie aufzureißen.
Nur noch ein bisschen mehr Anstrengung. Nur noch ein bisschen mehr Ausdauer. Nur noch ein bisschen mehr von uns, die einfach weitermachen.
Und dann dachte ich an diese unglaublich zarte Membran im Inneren eines Eies. Du weißt schon, welche. Diese fast unsichtbare Schicht, die alles im Inneren zusammenhält – bis zu dem Moment, in dem etwas durchbricht.
Genau so sah diese Barriere aus.
Und sobald wir sie durchbrechen, werden wir endlich die frische Luft der Freiheit atmen können, nach der die Menschheit schon seit so vielen Generationen sucht.
Ich begann auch zu verstehen, warum sich die Dinge für so viele von uns gerade jetzt so schwer anfühlen. Warum wir uns auf die Probe gestellt, erschöpft oder frustriert fühlen oder alles in Frage stellen, wofür wir unser Leben lang gearbeitet haben.
Vielleicht spüren wir den Widerstand dieser aller letzten Barriere.
Vielleicht fühlen wir uns nicht festgefahren, weil nichts passiert. Vielleicht fühlen wir uns festgefahren, weil wir direkt an der letzten Schicht stehen und einfach noch nicht erkennen können, wie dünn sie geworden ist.
Das war die Botschaft meines Traums. Wir sind so viel näher dran, als wir glauben.
Und ich wollte das heute mit euch teilen, weil ich weiß, dass ich nicht die Einzige bin, die diese Frustration empfindet. Ich weiß, dass es so viele von uns gibt, die ihr Herz, ihr Leben und ihre Energie diesem Erwachen gewidmet haben und sich manchmal fragen, ob das, was wir tun, wirklich etwas bewirkt.
Ich möchte, dass ihr wisst, was ich gesehen habe.
Ich habe uns alle gesehen.
Ich habe diese kleinen Lichtpunkte auf allen Kontinenten gesehen, die alle nach oben streben und alle gegen dieselbe zerbrechliche Membran drücken. Und auch wenn sich jeder von uns bei seinen Bemühungen manchmal allein fühlen mag – von meinem Standpunkt aus gesehen waren wir alles andere als allein.
Wir haben das gemeinsam gemacht.
Und wir waren so unglaublich nah dran.
Also bitte, gib jetzt nicht auf. Nicht, wo wir schon so weit gekommen sind. Nicht, wo die Barriere, die einst unüberwindbar schien, mittlerweile so dünn wie Seidenpapier geworden ist.
Mach einfach weiter.
Wir müssen das nicht alleine tun. Wir haben einander. Und vielleicht ist das das Wichtigste, woran wir uns gerade jetzt erinnern müssen.Lasst uns unsere Hände halten, aneinander festhalten und weitermachen.
Denn was ich in meinem Traum gesehen habe, war, dass wir kurz davor stehen, diese letzte Membran aufzureißen und uns endlich zu befreien.
Und wäre das nicht großartig!
Das war also mein Traum letzte Nacht, nach einer langen Nacht, in der ich das eine nach dem anderen geträumt habe, bis mir kurz vor dem Aufwachen dieses letzte Bild erschien.
Und nach all dem bin ich heute Morgen aufgewacht und habe gemerkt, dass ich ein Nickerchen brauche!
Mit lieben Grüßen, Aluna Joy
Quelle:
Aluna Joy Yaxkin[übersetzt von mascha: Herzlichen Dank liebe Aluna💖Wir freuen uns über eure
Unterstützung, Von Herzen Danken wir Euch💖]