gefangen in Raum und Zeit – im Bannkreis des Todes suchen wir nach Liebe und Glück.
Wie ein dunkler Schleier liegt der Schmerz des Verlangens auf unserer Seele.
So leben wir im Schatten unserer Tage, ohne das Licht zu erkennen, welches die Sehnsucht in sich trägt.
Doch der Augenblick, in dem du erkennst, dass du nie getrennt warst, verändert alles.
Dass du nichts erreichen musst, um ganz zu sein.
Dass du nichts verlieren kannst, was du in Wahrheit bist.
Dass Zeit dich nur so lange bindet, wie du dich an sie klammerst.
In diesem Erkennen fällt alles ab, der Kampf, die Angst und das ständige Werden.
Und was bleibt, ist schlicht: Sein. Ein gegenwärtiges, stilles, ungeteiltes Sein, das weder Anfang noch Ende kennt. Hier gibt es nichts zu suchen, weil nichts fehlt.
Nichts zu fürchten, weil nichts verloren gehen kann.
Die Zeit bewegt sich weiter, doch sie berührt dich nicht mehr im Innersten.
Denn du bist nicht das, was vergeht. Du bist das, was bleibt.
Klaus Praschak
Bild: Netzfund danke

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen
Bei Kommentaren bitten wir auf Formulierungen mit Absolutheitsanspruch zu verzichten sowie auf abwertende und verletzende Äußerungen zu Inhalten, Autoren und zu anderen Kommentatoren.
Daher bitte nur von Liebe erschaffene Kommentare. Danke von Herzen, mit Respekt für jede EIGENE Meinung.