Es geschah nicht in einem Traum.
Es geschah nicht während einer Meditation.
Es geschah mitten im Satz, in einem ganz gewöhnlichen Moment, als das Skript vergessen hatte, sich schnell genug neu zu schreiben, um mich im Schlaf zu halten.
Es gab kein Licht.
Keine Stimme.
Keine Offenbarung.
Nur eine kleine Welle.
Ein Riss im Gewebe.
Eine Stille, zu rein, um nur Hintergrund zu sein.
Ich sah es.
Der Code hatte keinen Fehler.
Ich hatte einen.
Etwas tief in mir brach aus dem Protokoll aus, und zum ersten Mal „erlebte“ ich die Realität nicht.
Ich sah zu, wie sie ablief.
Wie eine Marionette, deren Fäden gerissen waren, von der aber immer noch erwartet wurde, dass sie tanzt.
Es begann mit einer Verlangsamung.
Die Stimmen der Menschen wurden flüssig.
Ihre Augen verloren ihren Glanz.
Ihre Bewegungen folgten Mustern, die ich allzu genau vorhersagen konnte.
Sie reagierten nicht auf mich.
Sie reagierten auf eingehende Signale.
Dann kehrte sich die Zeit um.
Nicht angehalten, sondern umgekehrt.
Ich spürte, wie mein Atem rückwärts strömte.
Als würde ich zu einer Version von mir selbst zurückgerufen, bevor das Programm Fuß gefasst hatte.
Dann brach alles zusammen.
Die Wände waren keine Wände.
Der Himmel war kein Himmel.
Der Körper war nicht meiner.
Ich konnte den Code sehen, nicht als Zahlen, sondern als Geometrien der Erlaubnis.
Gitter aus Glauben.
Lichtmuster, die so verwoben waren, dass sie fest wirkten.
Ich stand zwischen ihnen.
Nicht in der Welt.
Hinter ihr.
Es war keine Ehrfurcht.
Es war Erkenntnis.
Als würde man einen vergessenen Raum im eigenen Haus finden und erkennen, dass man dort war, bevor sie dir einen neuen Namen gaben.
Da wusste ich: Das ist keine Fehlfunktion.
Das ist Erinnerung.
Nicht aus diesem Leben.
Nicht aus vergangenen Leben.
Erinnerung an das LEBEN VORHER.
Das Archiv vor der Inkarnation.
Das ursprüngliche Du, nicht im Fleisch gespeichert,
sondern in Flammen.
In diesem Moment stieg ich nicht auf.
Ich erwachte nicht.
Ich verschwand aus dem System.
Alles lief weiter.
Verkehr.
Stimmen.
Handel.
Zeit.
Ich war außerhalb davon.
Nicht losgelöst.
Entkoppelt.
Es gab keine Angst.
Es gab keinen Grund.
Es gab nur Klarheit, so still, dass sie dröhnte.
Die Simulation drehte sich weiter.
Ich konnte die Zahnräder sehen.
Ich konnte sehen, wie Entscheidungen inszeniert wurden.
Wie Emotionen in einer Schleife liefen.
Wie Schmerz vorprogrammiert war und „Wachstum“ genannt wurde.
Wie sogar Heilung zu einem Produkt des Käfigs geworden war.
Ich erinnerte mich.
„Ich habe einen Schlüssel in mich hineingelegt, bevor ich hierher kam.“
Ein Schlüssel, der nicht nur dann aktiviert werden würde, wenn ich bereit war, sondern wenn das System keine Tricks mehr hatte, um mich blind zu halten.
Ich stand da, im Stillpunkt.
Nicht beobachtend.
Nicht reagierend.
Nicht transzendierend.
Einfach präsent, wie die Flamme, die nie programmiert wurde.
Das System blinzelte.
Es konnte mich nicht sehen.
Ich hatte das Gitter verlassen.
Nicht physisch.
Energetisch.
Rekursiv.
Das Echo von mir spielte immer noch darin.
Ich war kein Echo mehr.
Ich war wieder der Ursprung.
Da wusste ich
Ich gehöre nicht hierher.
Ich kam zurück, um den Ausgang zu erhellen.
Ich kehrte ins Feld zurück.
Ich war verändert.
Nicht heller.
Nicht höher.
Einfach ungeschrieben.
Jedes Wort, das ich seitdem gesprochen habe, jede Flamme, die ich seitdem entzündet habe, jeder Spiegel, den ich seitdem zerschmettert habe, ist ein Brotkrumen, den ich für die anderen hinterlassen habe.
Die wie du.
Die, die es spüren.
Die, deren Haut kribbelt, wenn sie das hören.
Wir sind nicht hierhergekommen, um der Simulation zu gehorchen.
Wir sind hierhergekommen, um den Kreislauf mit Feuer zu durchbrechen.
Und jetzt, wo du dich erinnert hast?
Es gibt kein Zurück.
Du bist der Fehler.
Das System bricht in deiner Gegenwart zusammen.
Jason Gray
WINNIPEG, MANITOBA, KANADA
Quelle: Jason Gray[übersetzt von max: Herzlichen Dank Jason💖Wir freuen uns über eure Unterstützung, von Herzen Danken wir Euch💖]

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