Forscher haben herausgefunden, dass das Gehirn, wenn man in einen Zustand tiefer Konzentration, Neugier oder emotionaler Beteiligung eintritt, starke Neurochemikalien wie Dopamin und Acetylcholin ausschüttet. Diese Chemikalien wirken wie „Bausignale“, die den Neuronen mitteilen, bestimmte Bahnen zu stärken und andere zu verwerfen. Im Wesentlichen gestaltet sich das Gehirn neu, je nachdem, wohin die Aufmerksamkeit und die Emotionen gerichtet sind.
Das bedeutet, dass das Erlernen einer Fähigkeit, die Bewältigung eines Traumas oder die Verbesserung des Gedächtnisses nicht durch das Alter begrenzt ist, sondern vom mentalen Zustand bestimmt wird. Meditation, Visualisierung, neue Herausforderungen und sogar kleine tägliche Gewohnheiten können dauerhafte physische Veränderungen in den Gehirnschaltkreisen bewirken. Wissenschaftler haben beobachtet, dass Erwachsene, die bewusstes Lernen oder Achtsamkeit praktizieren, ein Gehirnwachstum in den Bereichen zeigen, die für Konzentration, Empathie und Resilienz zuständig sind.
Stress und Verhalten im „Autopilot-Modus“ haben jedoch den gegenteiligen Effekt: Sie schwächen die Verbindungen und verfestigen alte Muster. Das Geheimnis liegt darin, neugierig und emotional präsent zu bleiben und bereit zu sein, sich intensiv auf neue Erfahrungen einzulassen.
Das menschliche Gehirn ist nicht festgefahren; es ist flexibel, anpassungsfähig und wartet darauf, gelenkt zu werden. Jeder Moment der Achtsamkeit, jede neue Herausforderung, jeder Akt der Konzentration formt den Geist in Echtzeit neu. Veränderung ist nicht auf junge Menschen beschränkt; sie steht jedem offen, der bereit ist, das Denken zu erlernen.
[übersetzt von max: Herzlichen Dank💖Wir freuen uns über eure Unterstützung, Von Herzen Danken wir Euch💖]

Das kann ich bestätigen. Bei meiner 1.OP 1999 erhielt ich zu wenig Sauerstoff. Das hatte zur Folge, dass ich nicht mehr richtig reden und schreiben konnte. Die Kreativität war auch ziemlich eingeschränkt.
AntwortenLöschenLexika und Duden wurden von mir sehr beansprucht. Das Schwierigste war, Sätze zu bilden. Da fand ich keine Anweisungen dafür.
Es waren langwierige Prozesse und ich habe sie gemeistert.
Jeder mit Schlaganfall oder Hirnverletzungen kennt das. Man darf am Ball bleiben und nicht aufgeben. Wenn man Glück hat, ist ein Therapeut sehr hilfreich. Ich bin damals allein dadurch, so wie ich fast alles in meinem Leben allein gehändelt habe.
Das ist zwar schwer, aber nur dadurch bin ich die geworden, die ich jetzt bin. Frei und größtenteils unabhängig.
Was bedeutet das im Umkehrschluss? Sind lang verheiratete Menschen dann unfrei und unselbstständig?
AntwortenLöschenGemeinschaften, Kommunen und Familien, die sich gegenseitig unterstützen, sind dann unerwacht, vielleicht sogar gefangen.
Das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Schließlich soll die nächste Dimension ja eine Dimension der Gemeinschaft sein.