2026-07-11

Zachary Fisher:🔥Wut ist ein Gefängnis, das man sich selbst baut


In dem Moment fühlt sich Wut berechtigt an. Sie kann sich wie Stärke anfühlen – als würde man sich schützen oder seinen Standpunkt verteidigen. Doch meistens bestrafen wir uns damit nur selbst für das Fehlverhalten eines anderen.

Die andere Person hat das Falsche gesagt, eine Grenze überschritten oder eine alte Wunde aufgerissen. Dann ist sie einfach gegangen – und wir sind diejenigen, die die Last tragen. Wir lassen das Gespräch immer wieder im Kopf Revue passieren. Wir malen uns aus, was wir hätten sagen sollen. Wir lassen zu, dass uns die Wut den inneren Frieden raubt, lange nachdem der Moment vorüber ist.

Die bittere Wahrheit ist: Wut schadet selten der anderen Person. Sie schadet uns. Sie lässt unser Nervensystem in einem Zustand der Anspannung verharren. Sie hält die Wunde offen. Sie fesselt uns an genau das, dem wir eigentlich entkommen wollen. An Wut festzuhalten ist, als würde man Gift trinken und darauf hoffen, dass ein anderer die Wirkung zu spüren bekommt.

Vergebung bedeutet nicht, dass das Geschehene in Ordnung war. Sie bedeutet auch nicht, dass man der Person wieder vertraut oder sie zurück in sein Leben lässt. Manchmal bedeutet Vergebung einfach nur, dass man nicht länger bereit ist, ihren Taten Raum im eigenen Herzen zu geben.

Lass es los ... nicht, weil die andere Person Frieden verdient.

Sondern weil *du* ihn verdienst.

ZF 🔥

Quelle: Zachary Fisher

[übersetzt von max: Herzlichen Dank lieber Zachary💖Wir freuen uns über eure Unterstützung, Von Herzen Danken wir Euch💖]

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Bei Kommentaren bitten wir auf Formulierungen mit Absolutheitsanspruch zu verzichten sowie auf abwertende und verletzende Äußerungen zu Inhalten, Autoren und zu anderen Kommentatoren.

Daher bitte nur von Liebe erschaffene Kommentare. Danke von Herzen, mit Respekt für jede EIGENE Meinung.