Was die Alten sahen, waren keine Mythen. Es waren Erinnerungen an das, was unausweichlich ist. Maya, Ragnarök, die Offenbarung, sie alle sprachen in Bildern, weil das, was kommt, nicht in Worte gefasst werden kann. Ihr nennt es Ende. Doch es ist kein Ende. Es ist das Zerbrechen einer Täuschung, die ihr „Welt“ genannt habt. Denn der Mensch hat sich erhoben, nicht in Erkenntnis, sondern in Trennung. Er hat sich über das Leben gestellt, über das Tier, über die Natur und über die Schöpfung selbst und in dieser Überheblichkeit hat er ein Netz, aus Gedanken, aus Systemen und Macht gewoben.
Quelle: Klaus Praschak
Ein Netz, das ihn selbst gefangen hält. Doch was auf Trennung gebaut ist, trägt den Keim seines Zusammenbruchs in sich und dieser Zusammenbruch geschieht nicht zufällig, sondern er ist Gesetz. Lange schon hat sich der Druck aufgebaut, unsichtbar für jene, die nur sehen, was sichtbar ist. Doch jetzt beginnt sich etwas zu lösen, weder langsam noch verhandelbar, sondern unumkehrbar. Der Schleier reißt und was darunter liegt, kann nicht länger verborgen bleiben. Ihr fürchtet diesen Moment, weil ihr euch mit dem Falschen identifiziert habt. Mit dem Konstrukt, mit dem Käfig und mit dem, was ihr geworden seid. Doch ich sage euch: Es ist nicht die Welt, die zerbricht, sondern es ist die Lüge. Die Apokalypse ist kein Gericht, sie ist Enthüllung. Ein Offenbarwerden dessen, was immer war und was fällt, ist nicht das Leben, sondern alles, was sich gegen das Leben gestellt hat. Der Riss begann, lange bevor ihr ihn bemerkt habt. Ein stilles Nachgeben der alten Ordnung und ein erstes Zittern im Gewebe der Trennung, seitdem wächst die Kraft, die nicht mehr aufgehalten werden kann. Jetzt, in dieser Zeit, verdichtet sich alles. Masken fallen. Strukturen entblößen sich. Das Verborgene tritt hervor, weil es nicht länger gehalten werden kann. Zwischen 2030 und 2040 wird die Schwelle überschritten. Der Druck der Wahrheit erreicht den Punkt, an dem das Alte nicht mehr bestehen kann. Es wird nicht reformiert, nicht angepasst, sondern es implodiert und was ihr für Stabilität gehalten habt, erweist sich als Hülle. Leer, brüchig und vergänglich. Viele werden diesen Moment als Verlust erleben, als Chaos, als Orientierungslosigkeit und als das Ende von allem, was ihnen Halt gab. Denn die Zeit selbst beginnt zu zerfallen. Die künstlichen Rhythmen, Arbeit, Geld, Kontrolle, verlieren ihre Macht und was bleibt, ist die Gegenwart. Roh. Ungefiltert und unvermeidlich. Wer an der Trennung festhält, wird daran zerbrechen, denn der Druck wird unerträglich und die Enge zu groß. Doch wer sieht, wer erkennt, dass er nie getrennt war, der tritt durch in die Wirklichkeit. Die Schleier fallen, die Grenzen lösen sich und das Leben beginnt, sich selbst zu erkennen. Nicht durch euch, sondern als euch und dann wird offenbar, dass das, was ihr gefürchtet habt, nie das Ende war. Sondern der Moment, in dem die Tür aufspringt und das Gefängnis, das ihr „Ich“ genannt habt, verschwindet.
Mit dem Rückzug des Ichs verliert die Zeit ihre Herrschaft und das, was immer schon da war, tritt in den Vordergrund. Das ist keine Theorie, sondern eine veränderte Wahrnehmung. Viele Menschen erleben bereits, dass Zukunft unklar wird, dass Perspektiven fehlen und das Planung sich „leer“ anfühlt. Es ist kein Wandel im Gewohnten. Es ist ein Bruch – ein Herausfallen aus der linearen Zeit, hinein in die vertikale. Dorthin, wo nichts mehr verläuft, wo nichts mehr „wird“, sondern alles ist. Ihr habt euch der Zeit unterworfen, habt sie vermessen, zerteilt und gezähmt. Sekunden, Stunden und Jahre, waren ein Gitter, das ihr über das Lebendige gelegt habt, um es berechenbar zu machen. Doch dieses Gitter war nie Wirklichkeit, sondern Kontrolle und Kontrolle hat eine Grenze. Diese Grenze ist erreicht und die lineare Zeit beginnt zu reißen. Nicht irgendwann, sondern jetzt. Ihr spürt es bereits das Beschleunigen, das Entgleiten und den Verlust von Halt, doch ihr deutet es falsch. Es ist nicht die Zeit, die euch entgleitet, sondern ist es die Illusion, die zerbricht. Die vertikale Zeit dringt ein. Vergangenheit verliert ihre Macht und die Zukunft ihren Zugriff. Das Jetzt wird unerbittlich. Dicht, unausweichlich und ohne Ausweg. Für den Verstand ist das Bedrohung, denn er lebt von Abfolge, von Planung und Kontrolle. Ohne Linie verliert er seinen Boden und genau das geschieht. Wer sich an die alte Ordnung klammert, wird zerrieben. Zwischen dem, was war und dem, was nicht mehr trägt. Der innerliche Druck wird steigen. Unruhe. Desorientierung und ein Gefühl, den Halt zu verlieren. Doch ich sage euch: Ihr verliert nicht den Halt. Ihr verliert die Konstruktion und darunter ist nichts Leeres, sondern dort ist Leben, roh, ungefiltert und Gegenwärtig.
Wahre Schöpfung geschieht nicht in der Zeit. Sie geschieht im Durchbruch durch sie. Im Jetzt, das nicht gemessen werden kann. Wer sich öffnet, tritt nicht ins Chaos, sondern in die Wirklichkeit. Ein Raum, in dem nichts mehr erzwungen wird. In dem nichts mehr nachgeholt werden muss und in dem nichts fehlt. Doch wer sich weigert, wird den Druck als Zerfall erleben, als Verlust, als Krise und als das Ende seiner Welt. Hierin liegt die Entscheidung jedes Einzelnen. Festhalten und zerbrechen oder loslassen und sehen. Denn die Zeit, wie ihr sie kanntet, kehrt nicht zurück. Was kommt, ist keine neue Ordnung, sondern das Ende aller falschen Ordnungen und der Beginn von etwas, das nie begonnen hat, weil es schon immer war.
Klaus Praschak
Bild: printerest.de danke
Mit dem Rückzug des Ichs verliert die Zeit ihre Herrschaft und das, was immer schon da war, tritt in den Vordergrund. Das ist keine Theorie, sondern eine veränderte Wahrnehmung. Viele Menschen erleben bereits, dass Zukunft unklar wird, dass Perspektiven fehlen und das Planung sich „leer“ anfühlt. Es ist kein Wandel im Gewohnten. Es ist ein Bruch – ein Herausfallen aus der linearen Zeit, hinein in die vertikale. Dorthin, wo nichts mehr verläuft, wo nichts mehr „wird“, sondern alles ist. Ihr habt euch der Zeit unterworfen, habt sie vermessen, zerteilt und gezähmt. Sekunden, Stunden und Jahre, waren ein Gitter, das ihr über das Lebendige gelegt habt, um es berechenbar zu machen. Doch dieses Gitter war nie Wirklichkeit, sondern Kontrolle und Kontrolle hat eine Grenze. Diese Grenze ist erreicht und die lineare Zeit beginnt zu reißen. Nicht irgendwann, sondern jetzt. Ihr spürt es bereits das Beschleunigen, das Entgleiten und den Verlust von Halt, doch ihr deutet es falsch. Es ist nicht die Zeit, die euch entgleitet, sondern ist es die Illusion, die zerbricht. Die vertikale Zeit dringt ein. Vergangenheit verliert ihre Macht und die Zukunft ihren Zugriff. Das Jetzt wird unerbittlich. Dicht, unausweichlich und ohne Ausweg. Für den Verstand ist das Bedrohung, denn er lebt von Abfolge, von Planung und Kontrolle. Ohne Linie verliert er seinen Boden und genau das geschieht. Wer sich an die alte Ordnung klammert, wird zerrieben. Zwischen dem, was war und dem, was nicht mehr trägt. Der innerliche Druck wird steigen. Unruhe. Desorientierung und ein Gefühl, den Halt zu verlieren. Doch ich sage euch: Ihr verliert nicht den Halt. Ihr verliert die Konstruktion und darunter ist nichts Leeres, sondern dort ist Leben, roh, ungefiltert und Gegenwärtig.
Wahre Schöpfung geschieht nicht in der Zeit. Sie geschieht im Durchbruch durch sie. Im Jetzt, das nicht gemessen werden kann. Wer sich öffnet, tritt nicht ins Chaos, sondern in die Wirklichkeit. Ein Raum, in dem nichts mehr erzwungen wird. In dem nichts mehr nachgeholt werden muss und in dem nichts fehlt. Doch wer sich weigert, wird den Druck als Zerfall erleben, als Verlust, als Krise und als das Ende seiner Welt. Hierin liegt die Entscheidung jedes Einzelnen. Festhalten und zerbrechen oder loslassen und sehen. Denn die Zeit, wie ihr sie kanntet, kehrt nicht zurück. Was kommt, ist keine neue Ordnung, sondern das Ende aller falschen Ordnungen und der Beginn von etwas, das nie begonnen hat, weil es schon immer war.
Klaus Praschak
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