ich bin Maria Magdalena, eure Schwester und euch Gleichgestellte.
Ich möchte mit euch über den Körper sprechen, insbesondere über Krankheit und Schmerzen. Euer Körper ist euch einerseits sehr nah: Ihr lebt kontinuierlich in und mit eurem Körper. Andererseits betrachtet ihr den Körper oft beinah wie einen Fremden, eine Gewalt außerhalb eurer selbst, und wie eine Realität oder eine Daseinsschicht oder -ebene, die ihr nicht beeinflussen könnt.
Dies geschieht besonders bei Krankheit und Schmerz. Ihr empfindet es dann, als würden sie über euch kommen, euch überfallen und euch Angst machen. Gerade in dem Moment, in dem der Körper "nicht richtig" funktioniert, erscheint er euch wie eine sich gegen euch richtende fremde Macht. Und ihr könnt euch dann sehr machtlos fühlen, weil Krankheiten und Körperbeschwerden euch aus eurem Tun bringen und euer Leben sehr durcheinander bringen können. Ehe ihr euch verseht, seid ihr dann in einem Kampf mit den Beschwerden, der Krankheit und damit mit eurem eigenen Körper.
Ich möchte für eine andere Sichtweise auf den Körper und auch eine andere Sichtweise auf Krankheit und Schmerzen plädieren. Krankheit als ein äußeres Phänomen zu betrachten, das über euch kommt, ist Teil einer Weltanschauung, die davon ausgeht, dass der Körper von äußeren Gesetzen regiert wird, wie sie seitens der Wissenschaft – Biologie, Medizin und Physik – dargestellt werden. Wenn diese Gesetze auch sicherlich ihre Realität haben, da sie existieren, ist in dieser physischen Realität doch auch eine tiefere Schicht am Wirken. Und diese kann man als die Ebene der Seele bezeichnen.
Die Seele ist schöpferisch, aus einer Ebene heraus, die kraftvoller und umfassender ist als die Ebene der biologischen und physiologischen Gesetze. Um ein Beispiel zu nennen: Wenn man sehr krank ist und infolge einer nicht heilbaren Krankheit stirbt, kann die Wissenschaft in etwa vorhersagen, was mit dem Körper geschehen wird. Doch der Moment des Todes selbst bleibt immer rätselhaft. Es ist der Moment, in dem die Seele die Regie übernimmt, und es ist auch der Moment, in dem sich der Körper ganz und gar der Seele hingibt.
Wenn es ans Sterben geht, ist die Seele oft schon bereit und präsent. Die Persönlichkeit aber wehrt sich gegen das Sterben meist noch, weil sie damit nicht vertraut ist und Angst hat, vollständig ausgelöscht zu werden. Die Persönlichkeit fürchtet den Tod weit mehr als die Seele. Die Seele verweilt ohnehin jederzeit in mehreren Dimensionen. Für die Seele ist der Tod also nur ein Übergang, doch für das Bewusstsein eurer Persönlichkeit ist er viel dramatischer, und so kann sie den Tod oft hinauszögern und kann der Körper in den Griff der Persönlichkeit geraten, und das verursacht Leiden.
Die Seele übt auf den Körper, auf euer Leben und auch auf die Ereignisse, die ihr anzieht, Einfluss aus. Aber ihr habt auch eure Persönlichkeit – ich verwende hier nicht das Wort "Ego", weil es zu negative Assoziationen hervorruft. Die Persönlichkeit ist eine Mischung aus irdischen Einflüssen wie eure Erziehung, eure genetische Veranlagung – das, was ihr von euren Eltern rein genetisch mitgegeben bekommen habt, wozu auch bestimmte Charaktereigenschaften gehören können. Die Einflüsse der Umgebung und die genetische Veranlagung rufen eine einzigartige Persönlichkeit hervor – und jede Inkarnation ist einzigartig –, die eine mehr oder weniger starke Verbindung mit der Seele eingeht.
Man kann also zwischen Persönlichkeit und Seele unterscheiden, doch diese Unterscheidung ist nicht absolut: In der Persönlichkeit ist immer auch die Seele zugegen. Ohne Seele kann die Persönlichkeit nicht existieren. Jedoch kann die Persönlichkeit sich dem Einfluss der Seele widersetzen, und kann sie die Seelenströmung einschränken, was oft zu psychischen Problemen führt. Es braucht Zeit und Erfahrung, bis die Persönlichkeit dies erkennt und sich bewusst für das Einströmen der Seelenenergie öffnet.
Ich möchte hier darauf hinaus, dass beide Aspekte, Seele und Persönlichkeit, einen tiefen Einfluss auf den Körper haben. Denn was ist der Körper aus Sicht der Seele, was ist der Körper in energetischer Hinsicht – also weniger aus der rein physikalischen, biologischen und genetischen Sichtweise der Wissenschaft betrachtet? Diese tiefere Ebene, die eine eigenständige kreative Kraft hat: Was ist der Körper von dieser Ebene aus gesehen?
Um dies zu verstehen, ist es hilfreich, euch vorzustellen, dass der Körper ein Energiefeld ist. Der Körper hat also kein Energiefeld oder eine Aura, er ist ein Energiefeld aus subtilen und sich ständig bewegenden Schwingungen oder Frequenzen. All dies sind nur Worte, die euch aber eine Art Anhalt geben, damit eure Vorstellungskraft damit arbeiten kann. Ich lade euch hier vor allem ein, zu fühlen, was euer Körper ist, und euch einmal von dem zu lösen, was ihr nur mit euren Sinnen wahrnehmt. Denn so, wie ihr jetzt dasitzt, könnt ihr euren eigenen Körper sehen, könnt ihn anfassen, könnt eure Muskeln spüren, aber ihr könnt auch nach innen gehen, und das bitte ich euch jetzt zu tun.
Stellt euch vor, dass euer Körper eine Energie, ein Feld und damit eine Einheit ist, keine Ansammlung einzelner Organe und Teile. Wenn ihr fühlt, dass euer Körper eine Einsheit, ein Ganzes ist, kommt ihr der Seele bereits einen Schritt näher. Fühlt dann, dass in diesem Körperfeld ein Bewusstsein liegt. Euer Körper hat ein eigenes Bewusstsein, wobei aber das Funktionieren aller physischen Aspekte eures Körpers, der Organe, des Blutes, der Muskeln, all dieser Zellen, stark von euren Gedanken und Emotionen beeinflusst wird. Das Energiefeld, das euer Körper ist, empfängt diese tatsächlich. Diese Gedanken und Emotionen haben eine Frequenz, und einige von ihnen – wie zum Beispiel negative Gedanken und Emotionen, die sich ständig wiederholen – schaden dem Körper. Sie hinterlassen so etwas wie Abdrücke oder Spuren im Körper, und je nach eurer genetischen Veranlagung und eurem familiären Hintergrund können dann bestimmte Beschwerden auftreten.
Der Körper verfügt über einen beträchtlichen Puffer, sodass nicht jeder negative Gedanke sofort Schaden am Körper bewirkt. Der Körper kann ziemlich viel aushalten. Er ist von Natur aus stark. Aber ein ständiger Strom negativer Gedanken und damit verbundener Emotionen führt zu einer Stagnation, einer Blockade im Körperfeld, und das kann auf Dauer zu bestimmten Beschwerden oder Krankheiten führen und durchaus auch mit einer bestimmten genetischen Veranlagung einhergehen.
Selbst wenn euch etwas von außen widerfährt, wenn ihr zum Beispiel von der Treppe fallt oder einen Autounfall habt, kann das damit verknüpft sein, dass ihr bestimmte Überzeugungen und emotionale Muster beständig wiederholt. Es kann irgendwann zu einer Stagnation oder Blockade führen, einer Art dunklem Fleck, der aus Unwissenheit entsteht, und diese Schwäche in eurem Energiefeld und Körper kann dann einen solchen Unfall anziehen.
Ereignisse geschehen also nicht zufällig, es besteht immer eine Dynamik, ein Zusammenhang zwischen dem, wie ihr aufgrund eurer Gedanken und Emotionen zur Welt steht, und dem, was in eurem Körper geschieht und euch an Geschehnissen widerfährt.
Was bedeutet es nun, Krankheit von innen heraus zu heilen wie im Titel dieser Lesung? Ich sagte eben, dass zwei Elemente auf das Körperfeld wirken und einen Einfluss ausüben – die Seele und die Persönlichkeit. Das Maß, in dem die Seele in ihm fließen kann, liegt in den Händen der Persönlichkeit: Wie sehr ist diese Persönlichkeit offen für die Impulse der Seele und absorbiert sie diese? Das ist eine entscheidende Frage dabei, eine Krankheit von innen heraus zu heilen oder zu verhindern.
Inneres Wachstum ist nichts anderes als eine zunehmende Zusammenarbeit zwischen Persönlichkeit und Seele. Die Seele verfügt über eine tiefere Weisheit, eine Art intuitives Wissen. Sie weiß zudem, worin der Plan oder das Ziel eures Lebens liegt, was also eure Kernthemen sind. Die Seele möchte euch stets einladen, diesen Themen weiter zu erkunden. Und wenn ihr darin mitgeht, also bestimmte Herausforderungen angeht, kommt das eurer Gesundheit zugute. Das Offensein für die Seele ist kein Leichtes, denn das Erkunden von Kernthemen kann konfrontierend und schmerzvoll sein. Aber wenn ihr dies dennoch eingeht, wird es euch auf einer tiefen Ebene erfüllen und auch eurer Gesundheit guttun, denn Krankheit und Beschwerden treten oft auf, wenn ihr diesen Seelenweg lange ignoriert.
Wenn zum Beispiel für euch ein Kernthema ist, nicht für euch selbst einzutreten – also euer eigenes Ich-Bewusstsein wahren, Grenzen setzen, gut bei euch selbst bleiben können, und dies besonders in zwischenmenschlichen Beziehungen –, dann wird das Leben euch auf verschiedene Weise immer wieder herausfordern, indem ihr beispielspielweise in Beziehungen landet, in denen ihr eure Grenzen verliert. Dabei spielt es keine Rolle, ob der andere eure Grenzen überschreitet oder ob ihr das selbst zu leicht geschehen lasst. Das Leben gibt euch dann genau die Herausforderungen, die euch zwingen, dieses Thema zu durchfühlen und letztlich das Problem zu lösen. Doch wenn ihr das nicht erkennt und immer wieder versäumt, wirklich für euch selbst zu wählen und für euch selbst einzutreten, dann könnt ihr mit der Zeit krank werden. Denn dann stagniert die lebendige, vitale Energie im Körperfeld. Der Körper spürt dann, dass die Seele ihn nicht richtig durchströmen kann, und die Seele ist letztlich die Quelle, die schöpferische Kraft hinter der Realität des Körpers.
Die physikalischen Gesetze sind dabei sekundär. Wenn die Seelenströmung zu sehr blockiert ist, kann der Körper nicht mehr mit der notwendigen Vitalität versorgt werden und können bestimmte Teile des Körpers Beschwerden entwickeln. Welche Beschwerden entstehen, hängt, wie ich schon sagte, unter anderem mit familiären und genetischen Einflüssen zusammen, aber mir geht es hier um den Zusammenhang zwischen der Blockierung der Seelenströmung und der Entstehung von Krankheiten.
Die nächste Frage lautet dann naturgemäß: Wie könnt ihr diese Seelenströmung wiederherstellen? Denn das ist der Schlüssel, mit dem ihr Krankheiten von innen heraus heilen könnt.
Der erste Schritt besteht darin, anzuerkennen, dass ihr mit eurem Bewusstsein und indem ihr euch für oder gegen die Seelenströmung entscheidet, Einfluss auf euren Körper ausübt. Wenn ihr also mit einer Krankheit konfrontiert seid, sei sie nun leicht oder schwerwiegend, könnt ihr euch für die Idee öffnen: "Mein Körper reagiert jetzt auf bestimmte hartnäckige Überzeugungen und emotionale Muster. Er hilft mir, indem er meine Aufmerksamkeit darauf lenkt. Er sagt mir eigentlich: So kann es nicht weitergehen. Es muss sich etwas verändern, und zwar auf der Ebene der Entscheidung für eure eigene Seelenströmung oder aber für die Persönlichkeit, die oft gefangen ist in Ängsten und darin, "was sich gehört" und "was sein muss".
Um die Krankheit oder Beschwerde zu heilen, ist es notwendig, eine aktivere Verbindung zwischen eurer Seele und eurer Persönlichkeit herzustellen. Dies beginnt mit der Erkenntnis, dass Krankheit nicht einfach etwas ist, das euch widerfährt, sondern dass ihr einen Einfluss darauf übt – sowohl auf ihre Entstehung als auch auf ihre Heilung.
Beim Heilen von Krankheiten könnt ihr natürlich Medikamente oder Methoden der Schulmedizin hinzuziehen, denn die Ebene der physikalischen, biologischen Gesetze hat ihre eigene Logik und Wahrheit. Diese Schicht der Realität existiert ebenfalls, sie ist nur nicht die einzige Realität. Wenn ihr also die Schulmedizin konsultiert, zu einem Arzt oder ins Krankenhaus geht, könnt ihr euch intuitiv auf die Information einstellen, die euch dort angeboten wird, und die Tatsache beiseitelassen, dass die Schulmedizin oft die Seelenebene nicht anerkennt, und euch auf das konzentrieren, was die Schulmedizin euch bieten kann. Und dabei solltet ihr vor allem auch selbst spüren, was für euch richtig ist, was euch anspricht, was euch ein Gefühl von Freude und Vitalität vermittelt. Ihr könnt die Schulmedizin als ein Instrument betrachten, das ihr selektiv einsetzt.
Doch darüber hinaus könnt ihr selbst, eventuell mit Hilfe eines Therapeuten oder Begleiters, auf einer tieferen Ebene nach der Ursache der Krankheit suchen – der Ebene der Interaktion zwischen Seele und Persönlichkeit. Das größte Problem, das sich dabei ergibt, ist, dass, wenn man bestimmte Überzeugungen, Gedanken und Emotionen schon sehr lange wiederholt, man sozusagen in deren Bann geraten ist: Sie sind zu einem blinden Fleck geworden. Man glaubt blind daran. Und gerade wenn man sich dessen nicht bewusst ist, verursacht es Krankheit: Das ist dann die einzige noch verbliebene Möglichkeit, eure Aufmerksamkeit darauf zu ziehen. Dann aber ist es per Definition schwierig, den Finger darauf zu legen, also wirklich zu spüren, wo ihr eure eigene Seelenströmung blockiert.
Auch bestimmte Ängste, die ihr seit Jahrzehnten mit euch tragt und die euch daher sehr vertraut sind, können zu einer Spannung in eurem Körper geführt haben, derer ihr euch kaum bewusst seid, weil sie so normal geworden ist. Ihr wisst dann eigentlich gar nicht mehr, was Entspannung ist. Das ist gar kein so außergewöhnliches Problem, denn recht viele Lichtarbeiter-Seelen werden bereits traumatisiert geboren. In jeder neuen Inkarnation, die für sich einzigartig ist, mit einem neuen Körper und einer teils neuen Persönlichkeit (zum Teil auch beeinflusst durch frühere Leben und durch die Seele), stecken dann von Anfang an eine Belastung und eine Verletzlichkeit. Es besteht dann eine Sensibilität, durch die – im Laufe der Kindheit oder Pubertät – in der Persönlichkeit bestimmte Gefühle zum Leben erweckt werden, die die Spuren alter Traumata tragen. Das kann auf Dauer auch zu Beschwerden und Krankheiten führen.
Ich möchte euch hiermit nicht entmutigen. Ihr könnt mit eurem Bewusstsein sehr viel bewirken. Zum Einen ist es wichtig, nicht zu unterschätzen, wie hartnäckig alte Muster sind. Zum Anderen aber ist es wichtig zu erkennen, dass es euer Weg, euer Seelenziel ist, diese Muster zu erkennen, euch eurer blinden Flecken bewusst zu werden und sie dann nach und nach zu lösen. Das Leben, das ihr gewählt habt, ist darauf ausgerichtet, euch dies bewusst zu machen.
Euer inneres Ziel ist es immer, Muster zu lösen und zu überwinden, die auf Angst und Trauma basieren. Dies ist das primäre Ziel einer Inkarnation. Und eine "Besserung", also vollständig von einer Krankheit zu genesen, ist im Grunde zweitrangig. Wenn Menschen chronisch krank sind, denken sie manchmal, dass sie ihre Seelenmission erst dann erfüllt haben, wenn sie vollständig gesund sind. Der Fokus liegt dann ganz auf dem erfolgreichen innerlichen Heilen der Krankheit. Das kann jedoch eine kurzsichtige Sichtweise sein, mit der ihr euch selbst Unrecht tut.
Es kann durchaus so sein, dass ihr eine chronische Erkrankung oder Beschwerden habt, mit denen ihr jahrelang lebt und ihr in diesen Jahren dadurch viel innere Arbeit tut. Das geht eurem Gefühl nach dann eher langsam und mühsam voran, obwohl ihr doch eigentlich genau das tut, was ihr tun müsst, während der Körper dennoch weiterhin Beschwerden zeigt. Unterdessen befasst ihr euch also damit, auf einer tiefen Ebene Dinge zu bereinigen, und lassen diese Beschwerden möglicherweise nur allmählich nach.
Dabei aber habt ihr es jedoch auch mit der Realität des Körpers selbst zu tun. Der Körper befindet sich in der Zeit und wird älter, und so ist er irgendwann mit einer zunehmenden Verletzlichkeit auf rein physischer Ebene konfrontiert. Auf der anderen Seite wiederum kann die Seele, je offener ihr durch Bewusstseinsarbeit und inneres Wachstum für die Seelenströmung seid, den Körper umso freier direkt mit Vitalität versorgen.
Betrachtet man Krankheit aus der spirituellen Perspektive, ist es wichtig, das Subtile, die Nuancen im Blick zu behalten. Darum fokussiert euch nicht ausschließlich auf: "Ich muss gesund werden, das ist mein Ziel". Denn das Ziel ist es, euch auf die innere Reise zu begeben – das ist die eigentliche Absicht eurer Inkarnation – und die dunklen Anteile, die blinden Flecken, aufzuspüren. Das Kraftvollste und Mitfühlendste, was ihr euch selbst gegenüber tun könnt, ist, die Krankheit als einen Teil eurer Reise zu sehen. Natürlich macht es euch mitunter rebellisch und ärgerlich, wenn ihr Schmerzen habt oder bestimmte Dinge nicht tun könnt, das ist nur menschlich.
Manchmal ist es so, dass körperliche Beschwerden nicht oder nur teilweise verschwinden, ihr aber dennoch mehr und mehr Glück und Erfüllung in eurem Leben erfahrt, weil ihr auf der inneren Ebene nun viel tiefer in Kontakt mit eurer ursprünglichen Seelenströmung seid und dadurch tatsächlich viel mehr von dem tut, was ihr eigentlich wollt und was euch Freude bereitet. Das ist sehr inspirierend und dann können schmerzhafte Beschwerden weniger dominant werden.
Krankheit von innen heraus zu heilen bedeutet im Grunde, die Seelenströmung, die Verbindung zu eurer Seele zu stärken, was es dem Körper ermöglicht, innerhalb der ihm noch zur Verfügung stehenden Möglichkeiten zu heilen. Bisweilen können in der Tat sehr wundersame Heilungen stattfinden, aber das muss nicht unbedingt so sein, seid nicht zu sehr auf bestimmte Ergebnisse fokussiert. Heilung kann auf vielfältige Weise geschehen.
Ich möchte gern mit einer einfachen Übung abschließen, die euch hilft, zu blinden Flecken in euch selbst vorzudringen, die potenziell Krankheiten verursachen können.
Ich bitte euch, noch einmal das Energiefeld zu spüren, das euer Körper ist, und jetzt einmal Kontakt damit aufzunehmen und es mit eurem inneren Auge zu scannen. Fühlt oder seht aus eurem Herzen heraus, wo in diesem Feld die Energie weniger gut fließt, wo ihr eine Art Stagnation spürt, etwas Dunkles seht oder eine Blockade wahrnehmt.
Tut das ganz intuitiv, nehmt das Erste, was in euch aufkommt. Dann schaut, wo es sich befindet, links, rechts, in der unteren oder der oberen Hälfte eures Körpers. Oder vielleicht ist es sogar ganz genau lokalisiert, vielleicht ist es eine Stellte, an der ihr regelmäßig Schmerzen verspürt. Nun lasst Licht darauf scheinen: Stellt euch vor, dass euer inneres Auge Licht auf dieses Dunkle, auf diese Stagnation wirft. Tut dies auf eine sehr liebevolle Weise, also nicht aus einem Kampf oder aus einem Gedanken heraus wie: "Wir müssen das reparieren oder lösen". Lasst einfach Licht darauf scheinen. Schaut es einfach nur an. Und wenn dieses Licht dann auf diesen dunklen Bereich gerichtet ist, stellt es euch so vor, wie wenn buchstäblich ein Scheinwerfer, ein Lichtkreis, auf eine Bühne geworfen wird. Was seht ihr dann erscheinen? Es ist ein blockierter Teil von euch selbst, den ihr jetzt seht.
Wenn es euch nicht gelingt, etwas zu sehen, könnt ihr euch auch einfach aktiv in eurer Fantasie vorstellen, dass dort ein Kind sitzt. Und dieses Kind fühlt sich nicht gut. Es gibt etwas, das das Kind quält, das ihm Stress bereitet oder eine Emotion wie Traurigkeit, Angst oder Wut hervorruft. Seht das Kind und schaut es an. Und fragt es dann: "Was ist für dich nicht in Ordnung? Warum fühlst du dich nicht gut?". Lasst das Kind durch Körpersprache ausdrücken, wie es sich fühlt. Was darf es nicht? Was ist für dieses Kind verboten?
Lasst das Kind euch das sagen oder lasst es durch Körpersprache ausdrücken, wie es sich fühlt, und lasst es sich frei und ausdrucksstark äußern. Es darf theatralisch oder übertrieben sein. Lasst das Kind Wut, Angst oder auch eine Mischung aus Emotionen ausdrücken. Notiert es innerlich mit einem betrachtenden und zugleich liebevollen Blick und. Fragt das Kind dann: "Wie kann ich dir helfen?". Das Kind gibt euch eine Antwort, indem es etwas sagt oder euch fühlen lässt, was es will, was es braucht.
Lasst es auf euch wirken und wiederholt diese Übung noch einmal. Ihr könnt diese Übung jederzeit und für jede Stelle eures Körpers anwenden, an der ihr ein Problem oder eine Verspannung verspürt. Und allein dadurch, dass ihr die Absicht habt, mit dem in Kontakt zu treten, was unterdrückt oder blockiert ist, wird sich etwas in eurem Körper, in eurem Körperfeld bewegen. Der Körper ist sehr sensibel für eure Aufmerksamkeit, besonders wenn diese offen und weit und ausdehnend ist. Denn wenn ihr krank seid und Schmerzen habt, kann euer Bewusstsein oft verengt sein, im Sinne von: "Ich muss die Schmerzen verringern, ich muss das loswerden". Natürlich kommt Angst auf, wenn es eine bedrohliche Krankheit ist, daher kann es schwierig sein, diesen weiten Blick zu wahren. Bittet dann um Stille und Inspiration. Glaubt wirklich daran, dass ihr eine Seele seid und dass ihr aus dem heraus auf eine leichte und geweitete Betrachtungsweise das anschauen könnt, was versteckt und blockiert ist.
Ich bitte euch, Vertrauen in eure eigene Fähigkeit zu haben und zu bewahren, mit der Weisheit eurer Seele in Kontakt zu treten, und auch Mitgefühl zu haben mit euren Ängsten, eurem Trauma, euren blinden Flecken. Ihr seid hier, um zu heilen, und euch wird dabei geholfen. Das Licht eurer Seele ist immer nah bei euch, es ist niemals weit weg. Vertraut darauf und fühlt, dass ihr umgeben seid von Liebe.
Channeling: © Pamela Kribbe
Übersetzung: Yvonne Mohr - https://www.lichtderwelten.de/

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