Selbst dort, wo vieles zerfällt, wo Sicherheiten wegbrechen und das Vertraute seine Form verliert, bleibt aber die Sehnsucht nach Verbundenheit bestehen. Sie entsteht nicht aus dem Mangel, sondern diese Sehnsucht ist Erinnerung daran, dass wir nie wirklich getrennt waren. Diese Sehnsucht kommt aus der Liebe und wie oft habe ich sie missverstanden. Ich richtete sie nach außen auf Menschen, auf Umstände, auf etwas, das mich vervollständigen sollte. Doch je mehr ich versucht habe, sie zu stillen, desto deutlicher wurde mir, dass nichts im Außen sie endgültig erfüllen kann, weil ihre Quelle in der Tiefe der Seele liegt. Ich habe in der letzten Zeit oft gespürt, dass diese Sehnsucht ihre Unruhe verliert, wenn sie nicht mehr nach etwas sucht, sondern sich nach innen wendet und dort wird sie stiller und weiter und das, was zunächst wie ein Fehlen erschien, zeigt sich als etwas, was schon immer da war. Dieses subtile Wahrnehmen ist ein Geschenk der Quelle, aus der alles geschieht.
Alles, was in dieser Zeit aus Liebe entsteht, das trägt. Liebe kämpft nicht gegen die Dunkelheit, sondern sie durchlichtet, ähnlich der Sonne, die keine Absicht hat, den Nebel zu vertreiben, und ihn doch auflöst, einfach durch ihr Sein. Denn das, was wir als Dunkelheit erleben, besteht aus Verdichtung, aus Unklarheit, aus dem, was sich selbst nicht sieht. Was im Licht der Liebe gesehen wird, verliert seine Schwere. In der Bewegung der heutigen Zeit geht es nicht mehr ums Überwinden oder Bekämpfen, sondern ums Durchlichten und Erkennen und alles was aus dieser Qualität heraus entsteht, trägt uns über die Schwelle, leise, beständig und ohne Zwang.
Klaus Praschak
Bild: printerest.de danke
Alles, was in dieser Zeit aus Liebe entsteht, das trägt. Liebe kämpft nicht gegen die Dunkelheit, sondern sie durchlichtet, ähnlich der Sonne, die keine Absicht hat, den Nebel zu vertreiben, und ihn doch auflöst, einfach durch ihr Sein. Denn das, was wir als Dunkelheit erleben, besteht aus Verdichtung, aus Unklarheit, aus dem, was sich selbst nicht sieht. Was im Licht der Liebe gesehen wird, verliert seine Schwere. In der Bewegung der heutigen Zeit geht es nicht mehr ums Überwinden oder Bekämpfen, sondern ums Durchlichten und Erkennen und alles was aus dieser Qualität heraus entsteht, trägt uns über die Schwelle, leise, beständig und ohne Zwang.
Klaus Praschak
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