2016-02-05

Matrixblogger: Zeitreisen am Untersberg

Wer sich vielleicht noch an den mysteriösen Film „Picknick am Valentinstag“ erinnert, in dem drei Mädchen und eine Gouvernante spurlos verschwunden sind, als sie einen Tagesausflug zu einem nahegelegenen Berg gemacht hatten, wird sich vermutlich heute noch fragen, wie es zu diesem Verschwinden gekommen sein könnte, immerhin basierte dieser Film auf einer wahren Begebenheit. Die Lösung klingt auf den ersten Blick nahezu unglaublich, aber sollte man sich mit den Phänomenen am Untersberg in Österreich auseinandergesetzt haben, dürfte sich nun eine Erklärung anbieten, die mit Zeitreisen in Zusammenhang steht…


Bildquelle: http://mein.salzburg.com/fotoblog

Erste Zeitreise-Phänomene wurden schriftlich im Jahre 1521 festgehalten. Ein Stadtschreiber ist mit seinem Gehilfen auf den Untersberg gegangen und entdeckten zufällig eine silberfarbene Inschrift auf einem Stein. Als der Gehilfe diese am nächsten Tag abschreiben wollte, traf er auf seinem Rückweg einen Mönch, der ihn mit in den Berg nahm. Dort wurden ihm verschiedene Zeitaugenblicke und Verstorbene gezeigt. Laut dem Mönch ist es ihnen in dieser Höhle möglich gewesen, unterschiedliche Zeitmomente einzufangen und wie einen Film abzuspielen.

Der Forscher und Autor Stan Wolf (Wolfgang Stadler) ist vermutlich der bekannteste, der sich mit den Phänomenen am Untersberg auseinandergesetzt hat und veröffentlichte mittlerweile sechs Bücher zu diesem Thema. Nahezu jeden Tag fährt er mit Taschenlampe und Geigerzähler zum Untersberg und sucht emsig nach Zeitlöchern, um seine Theorie beweisen zu können. Auf seinen vielen Ausflügen in Höhlen und abgelegenen Plätzen erlebte er selbst höchst seltsame Zeitverzerrungen.



Laut seinen Berichten entdeckte er einmal eine silberne Platte mit einer Inschrift und einem Templerkreuz darauf (s.o.), dessen Alter auf ca. 500-600 Jahre geschätzt wird. Bei genauerer Betrachtung stellt diese Silberplatte eine Verbindung zum Untersberg und dem im Salzburger Museum befindlichen Zeitungsartikel mit dem Hinweis auf einen so genannten Untersberg-Code her. Die Silberplatte trägt eine unbekannte Schrift, dessen Code konnte bisher nicht entschlüsselt werden konnte.

Stadler hat auf seinen vielen Ausflügen von eigenen Erfahrungen mit den Sonderbarkeiten des Untersbergs zu berichten. So ging er einmal mit seiner Tochter Sabine zum Untersberg und wollte weitere Messungen vornehmen, als sie vor seinen Augen plötzlich verschwand. Nachdem er sie mehrmals gerufen hatte, tauchte sie nach zwei Minuten wie aus dem Nichts wieder auf und erklärte, sie hätte nur eine Blume pflücken wollen. In einer weiteren mysteriösen Begegnung mit der Zeit, entdeckte er in der Nähe des Brunnentals in 1000 m Höhe am Untersberg eine Höhle mit einer verzinkten Bleitür. als er diese öffnete und hineinging, eilte ihm plötzlich ein Mann entgegen, der ihm mit norddeutschem Akzent mitteilte, dass er sich schnell wieder entfernen solle, sonst verliere er zu viel Zeit. Als Stadler wieder hinausging, war es bereist dämmrig. Er hatte jedoch die Höhle am Vormittag betreten.

Sehr interessant und nahezu unglaublich ist jedoch sein Erlebnis, in dem ihm ein nackter Mann mit einer Art Faustkeil entgegengerannt kam. Erschrocken nahmStadler seinen Laserpointer und leuchtete ihm ins Gesicht. Dann ließ der seltsame Mann den Keil fallen und lief fort. Stadler besitzt noch heute diesen Keilstein und erweckt unmittelbar den Eindruck, als käme dieser direkt aus der Steinzeit. War er Zeuge eines temporären Zeitphänomens, indem ein Portal zwischen unserer Gegenwart und der Steinzeit geöffnet worden und ein Mensch der Vorzeit hindurchgekommen war?

Seinen Forschungen zufolge, vergehe die Zeit am Untersberg bis zu 300 Mal langsamer und diese Zeitlöcher fluktuieren am Rande des Unterberges sporadisch und anscheinend völlig willkürlich. Sollte man einen Zugang zum Inneren des Berges entdecken, könne man mit noch stärkeren Fluktuationen rechnen. Die wohl extremste Zeitverschiebung erfuhr ein Mann aus dem Mittelalter, der sich zwei Tage am Untersberg aufgehalten hatte und als er zurück in sein Dorf wollte, musste er feststellen, dass über 200 Jahre vergangen waren. Außerdem existieren noch weitere Geschichten, beispielsweise wie zwei Deutsche, die am Untersberg verschwunden sind, eine der größten Personensuche mit Hubschraubern und Suchtrupps in Gang gesetzt wurde und die beiden trotzdem erst wieder zweieinhalb Monate später auftauchten.


Kleine Zeitverschiebungen von wenigen Minuten können bereits auftauchen, wenn man unbeschrittene Wege geht, sich irgendwo ins Gras setzt oder in eine der vielen Höhlen, die dort vorzufinden sind, betritt. Außenstehende Personen können daraufhin wahrnehmen, wie ein Mensch spurlos verschwindet, sobald dieser von einem der dort umherschweifenden Zeitlöcher erfasst wird. Nach Stunden oder gar Tagen taucht diese Person wieder unbeschadet auf. Man geht davon aus, dass dieser eine Zeitreise erfuhr. Bei der Befragung einer solchen unbeabsichtigt zeitgereisten Person erklärt diese, dass sie sich nur kurz hingesetzt und ausgeruht hatte.

Der Untersberg ist sehr groß und weitflächig. Er ist durchdrungen von vielen Höhlensystemen, von denen viele noch nicht erforscht sind. Die vielen Sagen und Legenden, die sich um den Berg ranken, dass selbst der Diktator und Hobby-Mysterienjäger Adolf Hitler daran interessiert war und sich einst gewünscht hatte, im Falle seines Todes unbedingt hoch oben auf dem Berg in einer Gruft beerdigt zu werden.


An der Komturei der Tempelritter fand Stadler auf seinen vielen Ausflügen einen gegossenen Goldring mit einem Tempelkreuz als Emblem sowie ein Amulett, das vermutlich aus alten Zeiten dorthin gelangt war. Er behauptet noch heute felsenfest, dass er darüber hinaus sogar eine Begegnung mit dem SS-OffizierKammler erlebt habe, der 1901 geboren wurde. Vermutlich ist sein hohes Alter ausschließlich durch eine Zeitreise möglich geworden. Laut diesem Offizier würden selbst heutzutage noch irgendwo in der Nähe der deutsch-österreichischen Grenze, 100 m hoch in den Wald im Inneren des Untersberges geforscht und Zeitreiseexperimente durchgeführt. Bei wissenschaftlichen Messungen stellte sich tatsächlich heraus, dass im Inneren des Berges Impulse gemessen wurden, die nicht natürlichen Ursprungs sein können. Daher wird von einigen Eingeweihten vermutet, dass der Offizier oder gar ein ganzes Forschungsteam heimlich ein Labor in diesem Berg besitze und Experimente mit der Zeit durchführe. Auch Flugzeuge, die über bestimmte Bergregionen geflogen seien, bekämen direkte Probleme mit ihrem GPRS.

Besonders beliebt für Hobbyforscher sind die bekannten Höhlen wie das „Hexenloch“, „Nixloch“, „Teufelshöhle“ und die „Illuminatenhöhle“. Dort wurden bereits Zeitphänomene beobachtet. Über das Nixloch ist es möglich, in ein größeres Höhlensystem zu gelangen. Vorwiegend eilen Interessierte im August zum Untersberg, weil sich dort die meisten Phänomene gehäuft haben. Manche berichteten von plötzlich auftauchenden Eisentüren in der Nähe von Hallthurm, einer salzburgerischen Feste, die sich auf der Straße von Berchtesgarden und Reichhalll befindet.

Die Zeitphänomene werden einer so genannten Kyrill-Linie zugeordnet, die an der Mittagsscharte beginnen und sich westlich über die Klingeralm bis hinunter zur Waldandacht zu Großgmain ziehen soll. Der Veitlbruch (alter Marmorbruch), der sich auch in etwa auf dieser Linie befindet, soll ebenfalls hiervon betroffen sein. Besonders beliebt ist die Waldandacht bei Großgmain (von Bruchhäusl gen Latschenwirt), an der bereits Wunder aufgetreten sein sollen und jährlich eine bezaubernde Weihnachtsfeier abgehalten wird. Der so genannte Fürstenbrunn(en) galt viele Jahre als Heilquelle und wurde im Laufe der Zeit seltsamerweise wegen angeblicher Keime stillgelegt. Dieser Quelle wurde eine hochgradige Heilkraft zugesprochen und täglich Menschen aus allen Regionen zu sich zieht. Doch auch die Alte Komturei der alten Tempelritter und die Kapelle Ettenberg werden als heiße Tipps für das Auftreten von Zeitanomalien erwähnt. Die Kapelle stellt auch ein Rätsel für sich dar, denn sie beherbergt seltsame Deckenfresken mit Laserstrahlen, dreieckigen Heiligenscheinen, einem allsehenden Auge aus goldenem Blech u.v.m.

Im Jahre 1977 fand sogar mal eine so genannte „Zeitexpedition“ statt, die vonWalter Ernsting und Erich von Däniken organisiert worden war. Ihre Absicht hierzu entstand aus einer alten Sage. Hierbei gab es anscheinend teleportative Phänomene mit dem Untersberg und dem bei Rio de Janeiro liegenden Berg namens Pedra da Gávea. Scheinbar gibt es bei beiden Bergen eine Höhle, die auf wundersame Weise miteinander verbunden sind und ein Zeuge aus alten Zeiten berichtete, sei dieser binnen Sekunden von einer Höhle zur nächsten gereist. Ebenso wird von einem österreichischen Akademiker berichtet, der nur 90 Minuten in einer Höhle verbrachte und dort in ein Zeitloch gelangte, das ihn für acht Tage verschwinden ließ. Ebenso seltsame Wesen wurden beim Untersberg fotografiert. Sie wirken wie Naturwesen, die sich in Büschen und zwischen Bäumen versteckten, aber die Fotos bieten Raum für Interpretationen.

Dann gibt es noch die Geschichte des Ingomar von Lex. Er behauptete, dass er Kontakt zu Naturwesen am Untersberg bekommen hatte und als fünfjähriges Kind für fünf Stunden spurlos verschwunden war. Als er wieder aufgetauchte, berichtete er von einem Zwerg bzw. Kobold, der ihn im östlichen Raum Grödig (Südseite des Unterbergs) in eine der Höhlen am Untersberg geführt hätte. Seiner Aussage nach war er nur wenige Minuten mit dem Zwerg in der Höhle gewesen und danach wieder gegangen. Der Zwerg habe ihm mitgeteilt, dass im Berginnern noch mehrere seiner Art leben würden. Ingomar von Lex lebte damals mit seiner Familie in Grödig.

Interessanterweise gibt es hierzu auch eine wesentlich ältere Geschichte über ein Brautpaar, das in dem Dorf St. Leonard (nahe Grödig) ihre Hochzeit feierte. Plötzlich habe sich der Berg geöffnet und ein kleiner, grau gekleideter Zwerg mit silbernen Haaren sei aus einer Tür herausgetreten. Die ganze Hochzeitsgesellschaft sei daraufhin in den Berg hineingegangen und dort für über 100 Jahre geblieben sein. Hier tauchen dann schnell Assoziationen zu Berggeistern und sogar dem Rattenfänger von Hameln auf, der Kinder in einen Berg entführte und diese darin spurlos verschwanden. Sind dies nur Legenden oder doch Berichte, die eben nur mit Magie und Zauber verkleidet wurden, aber einen rein technischen Hintergrund besitzen, der unsere Vorstellungskraft übersteigt?

Ein weiterer Geheimtipp ist sicherlich die „Grasslhöhle“. Diese entdeckt man, indem man sich zur Fürstenberger Quelle bewegt. Auf dem Weg dorthin gelangt man zum Untersbergmuseum in Fürstenbrunn am Kugelmühlweg. Von dort streife man weiter zur Wildtierfütterung und dann rechts Richtung Quellenbau. Die Grasslhöhle befindet sich ungefähr 150 m rechts oberhalb des Quellhauses. Die Höhle wird als sehr starker Kraftplatz erachtet und hilft sehr bei Meditation und Energieflüssen.

Die Froasenhöhle hingegen gilt mehr als Geisterhöhle. Ursprünglich wurde sie 1944 als Stollen oder Luftschutzbunker für die Fürstenbrunner Dorfleute geschaffen und dort sind immer wieder unerklärliche PSI-Phänomene aufgetaucht. 

Die Höhle ist einfach zu entdecken und befindet sich ebenfalls in der Nähe des Untersbergmuseums in der Nähe des dort verlaufenen Baches. Der Eingang der Höhle liegt auf der rechten Bachseite, wo man eine steile nach oben verlaufene Treppe erblicken und nutzen kann.

Die Illuminatenhöhle gilt im Vergleich mehr als der geheime Treffpunkt ehemaliger Illuminaten der Vergangenheit. Sie findet sich recht einfach über die Forststraße oberhalb des Veitlbruchs am Ende des Bachtales aufzuspüren. Auch hier sind diverse Zeitphänomene an der Westflanke am Kühstein beobachtet worden, der als magischer Kultberg angesehen wird.


In jedem Fall ist der Untersberg sowohl auf deutscher als auch auf österreichischer Seite ein Sammelsurium an plötzlich auftretenden Zeitanomalien, wundersamen Spontanheilungen, ein Hort der Naturwesen und ein komplexes, nahezu unerforschtes Höhlensystem und daher sicherlich einen Besuch wert. Persönlich werde ich diesen Sommer versuchen, den Untersberg persönlich zu besuchen und vor Ort eigene Forschungen vornehmen. Vielleicht gelingt es mir auch, den einen oder anderen Zeugen zu befragen und dies filmtechnisch festzuhalten. Darüber werde ich dann zu einem späteren Zeitpunkt exklusiv in meinem Blog berichten.

Quellen:
ATV Österreich
Kraftort.org
Störhaus
Untersberg Ettenberg
Untersberg Zeitexpedition

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