2018-11-01

Der Mensch: MitGefühl*


Der folgenden Beitrag wurde auf Facebook gepostet und ich möchte ihn nur mit einer Frage am Ende ergänzen, den ein Vater mit Blick auf die Erziehung seiner Kinder heute stellte ins Regel stellen:

Wenn wir oder unsere Kinder und Enkelkinder noch am Ende unseres Jahrhunderts auf der Erde leben wollen, müssten wir langsam damit aufhören, diesen Planeten in einen Ort zu verwandeln, wo all das weitgehend verloren gegangen ist, was unsere bisherige Entwicklung ermöglicht hat:

fruchtbare Böden, sauberes Wasser, gesunde Luft, und nicht zuletzt die unglaubliche Vielfalt an Lebensformen, die sich hier auf der Erde heraus gebildet hat.

Wir könnten nicht leben ohne die Pflanzen, nicht ohne die Tiere, ja noch nicht einmal ohne die Mikroben, die es alle schon lange vor uns gab und mit denen wir viel enger verbunden und von denen wir viel abhängiger sind, als wir uns das selbst einzugestehen bereit sind.

Wir könnten es uns eingestehen, wenn wir wollten. Aber wir tun es nicht. Weil man nur das wollen kann, was einem wirklich am Herzen liegt.

Wir wollen, dass unsere Kinder und Kindeskinder sich auf diesem Planeten zu Hause und geborgen fühlen, dass sie ihre vielfältigen Talente und Begabungen entfalten und ein glückliches Leben führen können. Wir wollen nicht, dass sie später einmal anklagend mit dem Finger auf uns zeigen und ratlos vor dem stehen, was wir aus unserer Erde gemacht haben.

Und so lasst uns einsetzen, für ein Leben mit den Strömen der Natur. Ein Leben ohne Kampf und Zerstörung der Harmonien von Mutter Erde. Mit unserem Vorbild kann unsere Arbeit, kann unser Nehmen und Geben wieder zum Teil des großen Naturkreislaufes werden.

Wettbewerb und Egoismus können in Grenzen gehalten werden. Wettbewerb, bei dem wir nicht in den Himmel wachsen, bei dem wir nicht auf die Idee kommen können, die ganze Welt zu beherrschen, das ist eine gesunde Kraft zur Stärkung unseres Daseins.

In einer Zeit, in der wir Menschen die Globalisierung leben, Konzerne mächtiger sind als ganze Nationalstaaten, die Finanzwirtschaft sich wichtiger wähnt als alles reale Arbeiten und Wirtschaften, in dieser Zeit wird unsere Anleitung zur Selbstbeschränkung, unser Gebot, nicht in den Himmel zu wachsen, zur wichtigen Wirtschaftstheorie, die hoffentlich bald den Eingang auch in unserer Universitäten findet.

VorUrteilslos jede Kreativität zulassen. Wettbewerb, ja unbedingt – aber in gesunden Grenzen, und schlussendlich die Kreislaufwirtschaft:

Alles, was wir der Natur entnehmen, wird unvergiftet oftmals wiederverwendet und am Ende zurückgegeben. Auf diesen Wegen werden wir die Heilung und Gesundung von Mutter Erde, dem großen, alles verwebenden Organismus, lernen.
#Cradle_to_Cradle, #Raus_aus_der_Matrix, #NEOFiT

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Und nun noch kurz die Frage eines Querdenkers, die er heute auf Twitter stellte:


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