Die Frau sollte niemals herabgewürdigt werden. Sie sollte um Rat gefragt werden.
Die Antike sah die Frau nicht als minderwertig an, sondern als anders und in dieser Andersartigkeit als heilig.
Im Corpus Hermeticum wird die Schöpfung selbst als dual in ihrer Manifestation, vereint in ihrem Wesen beschrieben. Das weibliche Prinzip ist nicht passiv – es ist empfängliche Intelligenz, der Schoß der Einsicht, durch den die göttliche Ordnung in die Materie eintritt. Ohne sie wird nichts geboren, verstanden oder ganz gemacht.
Im Tao Te Ching wird das Tao wiederholt mit der Mutter der Welt verglichen – dunkel, tief, nachgiebig und unerschöpflich. Der Weise wird angewiesen, diese Kraft nicht zu beherrschen, sondern sich auf sie einzustimmen. Sich der weiblichen Strömung zu widersetzen bedeutet, sich gegen den Weg selbst zu stellen.
Der Rig Veda spricht von Shakti – der belebenden Kraft hinter allen Göttern und Kräften. Selbst die höchsten männlichen Gottheiten sind ohne sie träge. Macht ohne Weisheit ist Chaos; Weisheit ohne Empfänglichkeit kann nicht herabsteigen. Die Frau verkörpert die Brücke.
In Timaios beschreibt Platon das Gefäß – die unsichtbare Matrix, die es ermöglicht, dass Form entsteht. Das ist kosmische Intelligenz, das stille Feld, in dem Ordnung Wirklichkeit wird.
Überall wiederholt sich das Muster.
Der Mann handelt.
Die Frau weiß.
Nicht weil sie emotional ist, sondern weil sie die relationale(Verbindende) Wahrheit wahrnimmt.
Nicht weil sie mystisch ist – sondern weil ihr Bewusstsein nicht linear ist.
Die alten Kulturen haben dies klar verstanden:
Ein Mann, der eine Frau beschämt, trennt sich selbst von der Weisheit.
Ein Mann, der ihren Rat ablehnt, macht sich selbst blind.
Ein Mann, der nicht offen mit ihr spricht, bleibt fragmentiert.
Die Frau hat Zugang zu einem Wissenssystem, das nur wenige Männer kultivieren – nicht allein durch Logik, sondern durch Integration. Sie liest, was zwischen den Zeilen steht. Sie spürt Zusammenhänge, bevor sie artikuliert werden. Deshalb konsultierten Könige einst Priesterinnen. Deshalb waren Orakel weiblich. Deshalb wurde die Mutter als Lehrerin, Seherin und Anker der Seele des Haushalts verehrt.
Frauen gut zu behandeln hatte nie etwas mit Höflichkeit zu tun.
Es ging um die Ausrichtung auf die kosmische Ordnung.
Wenn Männer Frauen ehrten, stabilisierten sich Gesellschaften.
Wenn Männer Frauen missachteten, brachen Zivilisationen von innen zusammen – lange bevor Feinde vor den Toren standen.
Diese Weisheit ist nicht neu.
Sie wurde in Erinnerung behalten, vergessen und wieder in Erinnerung gerufen – in Stein, Hymnen, Symbolen und in der Stille verewigt.
Die Menschen der Antike forderten Männer nicht auf, vor Frauen zu knien.
Sie forderten sie auf, zuzuhören.
Und Zuhören, das wussten sie, ist die höchste Form der Stärke.
[übersetzt von mascha: Ja, ich glaube das auch und ich selbst arbeite an meinem Sein als Frau, wir können mehr als Wir jemals gedacht haben zusammen sind wir Eins, zusammen sind wir Stark💖 Herzlichen Dank James💖Wir freuen uns über eure Unterstützung, Von Herzen Danken wir Euch💖]

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