Von dem Tag an, an dem ihr geboren wurdet, habt ihr euer Gehirn so "programmiert", dass es euer ganz persönliches Modell der Realität für euch formt. So vieles ihr auch mit anderen gemeinsam habt, hat doch jeder von euch seine ganz einzigartige und persönliche Sammlung von Überzeugungen darüber, wie das Leben so ist, was ihr in bestimmten Situationen zu erwarten habt und was zu vollbringen und zu verwirklichen ihr fähig seid. Diese Sammlung von Überzeugungen stärkt euch in manchen Fällen und begrenzt euch in anderen. Sie verschafft euch in manchen Situationen einen Vorteil und verhindert in anderen euer Glücklichsein. Und die Summe dieser Überzeugungen erschafft das, was ihr eure "Realität" nennt.
Das war nicht immer so. Als ihr geboren wurdet, brachtet ihr eine "Grundausstattung" mit, wie unser Channel es nennt. Euer Körper ist darauf programmiert, zu funktionieren, zu überleben und zu gedeihen. Er ist darauf programmiert, aus der Nahrung, der Luft und der Umgebung um euch herum alles herauszuziehen, was er braucht. Ihr kamt mit einem biologischen "Betriebssystem" ins Leben, das weiß, wie es wachsen, heilen und sich selbst neu ausrichten und justieren kann. Dieser Körper ist sich seines inneren Zustands bewusst – seiner Struktur, seiner Chemie und dessen, wie frei er Blut, Lymphe und Nervensignale zu jeder Struktur und jedem Organ transportieren kann. Wenn ein Bereich oder ein System beeinträchtigt ist, beginnt die Intelligenz des Körpers, sich neu auszurichten, Reparaturen vorzunehmen und das Problem zu umgehen. Der Körper ist sich sogar seiner Position in Raum und Zeit bewusst und richtet sich zudem ständig neu aus, um mit der Schwerkraft zu tanzen und euch aufrecht zu halten. Ihr – die Seele – lebt und atmet in einem großartigen, wundersamen und intelligenten Gefährt.
Und euch, liebe Freunde, steht es frei, dieses Gefährt zu "programmieren". Ihr könnt euren eigenen Geist, euer eigenes Gemüt [mind] umprägen. Es steht euch frei, eine Energie auszusenden, die den Körper umprogrammiert. Diese Programmierung oder Prägung ist nichts, was außerhalb von euch geschieht. Es gab, gibt und wird immer unzählige äußere Einflüsse geben, doch letztlich sind es die Schlussfolgerungen, die ihr über das Leben zieht, die bestimmen, welche Überzeugungen ihr übernehmt und in euer eigenes Weltbild integriert.
Wenn ihr nicht bewusst wählt, wie ihr euren eigenen Geist [mind] prägen wollt, werden andere es für euch tun. Ihr könnt die Konditionierung eurer Kindheit als Tatsache hinnehmen oder sie umwandeln. Ihr könnt das, was ihr in den Nachrichten hört oder in den sozialen Medien seht, absorbieren oder ihr könnt es hinterfragen. Ihr programmiert jederzeit durch eure Aufmerksamkeit und eure Absichten euren Geist [mind] – und eure Realität. Ihr seid es, die wählen, worauf ihr euren Fokus richtet. Ihr seid es, die wählen, welche Schlussfolgerungen ihr aus euren Erfahrungen und Beobachtungen zieht.
Ihr sagt oft, dass ihr als Kinder konditioniert wurdet, und in gewisser Weise stimmt das auch. Doch in Wirklichkeit wart ihr selbst es, die ihre eigenen Schlussfolgerungen über die Gedanken, Worte und Handlungen anderer gezogen haben. Einige von euch haben die Sichtweisen und Meinungen anderer über die Realität und über euch übernommen. Einige von euch rebellierten still und bildeten sich ihre eigenen Schlussfolgerungen. Einige von euch schauten sich alles an, was sie alles sahen, und wählten selbst, was sie glauben und was sie verwerfen wollten. Und viele von euch beobachteten zunächst eine Zeit lang und zogen erst Schlussfolgerungen, nachdem sie etwas mehrmals erlebt hatten. Auch wenn es also erscheinen mag, als hätte euch die äußere Welt geprägt, waren es auf einer tieferen Ebene eure eigenen Schlussfolgerungen über das Leben, die euch geprägt haben.
Und das ist gut, denn wenn euch das Programm nicht gefällt, könnt ihr es verändern. Wenn ihr nicht akzeptieren wollt, dass Älterwerden mit Verfall gleichgesetzt wird, könnt ihr darangehen, euch mit anderen Überzeugungen neu zu prägen, zum Beispiel:
"Wer rastet, der rostet."
"Mit dem Alter werde ich weiser."
"Ich gehe im Laufe der Jahre immer liebevoller mit meinem Körper um."
"Mein Körper versucht, mir etwas mitzuteilen. Ich höre ihm liebevoll zu, damit er heilen kann."
Wir sind nicht hier, um euch zu sagen, was ihr glauben sollt, sondern wir sind hier um euch zu empfehlen, Überzeugungen zu wählen, die sich bestärkend anfühlen, eure Absichten unterstützen und sich vor allem liebevoll anfühlen. Je mehr sich eure Überzeugungen nach Liebe anfühlen, desto kraftvoller werden sie eure Realität beeinflussen. Und je mehr Aufmerksamkeit ihr dem schenkt, was sich liebevoll, also nach Liebe anfühlt, desto mehr werden diese Aufmerksamkeit und dieser Fokus stärkende Überzeugungen unterstützen.
Nehmen wir als Beispiel das Thema Älterwerden. Fühlt es sich liebevoll an, euch ständig zu sagen: "Ich glaub, ich werde einfach alt. Jetzt geht‘s langsam bergab..." Oder fühlt es sich eher liebevoll an zu sagen: "Ich bin ein ewiges Wesen, und solange ich die Lebenskraft durch dieses Gefährt fließen lasse und ihm gebe, was es braucht, wird es sich wunderbar halten." Dient es euch, wenn ihr krank seid, immer wieder die Tatsache zu bekräftigen, dass ihr krank seid, oder fühlt es sich liebevoller an, euch zu sagen: "Mein Körper weiß, wie er heilen kann. Er richtet sich ständig neu aus. Ich muss ihm nur zusätzliche Liebe und Ruhe schenken, auf seine Bedürfnisse hören, und je besser ich für ihn sorge, desto schneller wird er heilen."
Und was fühlt sich für euch liebevoller an: "Ich kann Menschen nicht leiden. Ich kann ihnen nicht vertrauen. Ich bin lieber allein.", oder fühlt es sich liebevoller an zu sagen: "Ich habe ein inneres Radar, das spürt, wer zu mir passt und wer nicht. Ich muss niemandem gefallen, um geliebt zu werden. Ich kann ich selbst sein und das Leben um mich herum sich von selbst sortieren lassen. Ich kann das liebevolle Wesen sein, das ich bin, und mich von dem abwenden, was nicht liebevoll ist."
Welche dieser Überzeugungen fühlt sich stärkender, liebevoller und ausdehnender an? Für jemanden, der eine schreckliche Misshandlung oder Missbrauch erlebt hat, mag die erste Gruppe von Überzeugungen im Moment die angenehmere sein. Sie kann euch helfen, ein Gefühl von Sicherheit zu finden, aus dem heraus sich euer innerer Kompass weiterentwickeln kann. Für andere wäre die zweite Gruppe von Überzeugungen stärkender. Ihr seid frei zu wählen.
Ihr Lieben, es dient euch, eurem Geist [mind] und eurem Körper das zu geben, was sie im jeweiligen Moment nährt. Ihr werdet die Stimmigkeit eines Gedankens, einer Überzeugung oder sogar eines Lebensmittels im jeweiligen Augenblick ebenso sicher spüren, wie ihr auch eine Abneigung etwas gegenüber spüren werdet, das nicht mit euren Absichten übereinstimmt.
Angenommen, ihr beabsichtigt, gut für euch selbst zu sorgen. Ein Freund ruft an und möchte etwas von euch. Früher habt ihr automatisch Ja gesagt. Ihr habt gelernt, euch um andere zu kümmern und es ihnen recht zu machen, weil "gute Kinder" das eben tun. Doch vielleicht spürt ihr in diesem Moment, dass ihr müde seid und euch nicht wirklich dazu inspiriert fühlt, zu helfen. Ihr könnt freundlich ablehnen, anbieten, ein anderes Mal zu helfen, oder ein Nickerchen machen und später zurückrufen. Ihr könnt und dürft wählen. Viele von euch fühlen sich schuldig, wenn sie jemanden abweisen, und gleichzeitig weist ihr euch selbst ständig ab. Das ist einfach das Ergebnis eurer Programmierung ... und ihr könnt diese Prägung, dieses Programm verändern.
"Ich ehre den Geist [spirit] des Lebens und des Lichts in mir."
"Es dient anderen mehr, wenn ich es authentisch aus mir selbst heraus tue."
"Wenn ich gut für mich sorge, bin ich ein Geschenk für das Leben."
"Es gibt keinen Grund, mich schuldig dafür zu fühlen, dass ich gut für mich selbst sorge."
"Ich bin bereits ein guter Mensch. Ich muss es nicht beweisen."
Wählt das aus, was mit euch resoniert. Schreibt es auf und hängt es dort hin, wo ihr es oft sehen könnt. Wiederholt es regelmäßig für euch. Es braucht Zeit, eine Überzeugung umzuprägen, doch mit Beständigkeit kann und wird es euch gelingen. Und plötzlich wird das, was sich einst ungewohnt angefühlt hat, zu eurer neuen Wirklichkeit.
Ihr Lieben, ihr seid die Prägenden oder Programmierenden und zugleich diejenigen, die geprägt oder programmiert werden. Ihr formt eure eigenen Überzeugungen auf der Grundlage dessen, was ihr seht, hört, schmeckt, berührt und riecht, und ihr könnt sie so verändern, dass sie zu der Art und Weise passen, wie ihr das Leben erfahren möchtet.
Euch selbst neu zu prägen erfordert Engagement. Es gibt unzählige Mittel, Techniken, Methoden und Menschen, die euch dabei helfen werden. Und aus unserer Perspektive lohnt es sich sehr, neue Überzeugungen zu kreieren, die euch stärken, euch dienen und sich liebevoll anfühlen, und durch sie diejenigen zu ersetzen, die euch nicht länger dienen.
Gott Segne Euch! Wir lieben euch so sehr.
Die Engel
*Ann Albers verwendet in den Verteilern unterschiedliche Titel. Meist nehme ich den Titel in ihrem Newsletter und, wenn sie dort längere Sätze oder Doppeltitel verwendet, als Titel dann deren Essenz.
© Ann Albers, LLC, an Arizona limited liability company, www.visionsofheaven.com
Quelle: © Ann Albers
Übersetzung: Yvonne Mohr - https://www.lichtderwelten.de/

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