2026-10-19

Adrianna Garay: ✨Sich um den eigenen Körper zu kümmern, ist nicht egoistisch


Sich um deinen Körper zu kümmern, ist nicht egoistisch.

Egoistisch ist es, ihn zu ruinieren und dann zu erwarten, dass die Welt dich trägt.

Viele Menschen empfinden eine stille Scham, wenn sie anfangen, auf sich selbst zu achten.

Als wäre Ruhe ein Verrat.

Als wäre Schlaf eine Schwäche.

Als ob gutes Essen und das Setzen von Grenzen bedeuten würden: „Ich kümmere mich nur um mich selbst.“

Das ist eine Lüge.

Eine alte, verrottete Lüge.

Der Körper ist keine Dekoration.

Er ist kein Accessoire für das „wirkliche Leben“.

Er ist ein Werkzeug. Eines. Das einzige, das du hast.

Wenn du ihn kaputt machst, bekommst du keinen anderen.

„Ja, der Körper ist ein Tempel.“

Aber nicht die Postkartenversion.

Eher wie ein alter, steinerner, der schon viele Kriege überstanden hat.

Und einen Tempel vernachlässigt man nicht.

Man füllt ihn nicht mit Müll.

Man zündet keine Kerzen an, während das Dach einstürzt.

Man spielt nicht den Helden, wenn die Knie knacken

und der Verstand „Es reicht!“ schreit.

Sich selbst in den Boden zu rennen, ist kein Opfer.

Es ist Verantwortungslosigkeit.

Denn wenn du leer bist:

– hast du keine Geduld, nur Gereiztheit

– hast du keine Liebe, nur Autopilot

– hast du keine Präsenz, nur einen Körper, der neben anderen Menschen steht

– hast du kein Gebet, nur Echos von Worten

– hast du keine Kraft, nur Sturheit, die dich zerstören wird

Und nicht nur du leidest darunter.

Die Menschen, die dir nahestehen, leiden.

Was eigentlich durch dich in die Welt fließen sollte, leidet.

Die Quelle braucht dein Wrack nicht.

Die Quelle ruft niemanden dazu auf, von Resten, Schmerzmitteln und Verleugnung zu leben.

Die Quelle ruft niemanden dazu auf, äußerlich lebendig und innerlich tot zu sein.

„Auch wenn mein Körper und mein Herz versagen mögen …“ – ja.

Aber das ist kein Freibrief für Selbstzerstörung.

Es ist kein Freibrief, die Signale zu ignorieren.

Es ist keine Erlaubnis, mit ständig zusammengebissenen Zähnen zu leben.

Der Glaube erledigt die Arbeit nicht für dich.

Er hält dich, wenn du deinen Teil beiträgst.

Ein gesunder Körper ist kein Götze.

Aber ein ruinierter Körper ist keine Tugend.

Training ist keine Strafe.

Es ist eine Erinnerung daran, dass du noch lebst.

Essen ist nicht der Feind.

Es ist Treibstoff, keine Sünde.

Ruhe ist kein Luxus.

Sie ist die Voraussetzung dafür, morgen nicht zu einem Schatten zu werden.

Wahre Stärke ist nicht: „Ich halte alles aus.“

Wahre Stärke ist, sagen zu können:

– Jetzt höre ich auf

– Jetzt ruhe ich mich aus

– Jetzt passe ich auf mich auf, denn ich habe etwas, wofür es sich zu leben lohnt

Ein Wolf, der sich nicht um seine Pfoten kümmert, jagt nicht lange.

Ein Wolf, der seine Wunden ignoriert, stirbt still.

Nicht aus Heldentum. Aus Dummheit.

Das ist keine Motivation.

Das ist die Realität.

Du hast einen Körper.

Ein Herz.

Einen einzigen Weg durch diese Welt.

Entweder respektierst du das

oder du wirst den Preis dafür zahlen.

Es gibt immer einen Preis.

Quelle: The Soul Journey with Adrianna

[übersetzt von max: Herzlichen Dank liebe Adrianna💖Wir freuen uns über eure Unterstützung, Von Herzen Danken wir Euch💖]

1 Kommentar:

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