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Sie ist mir nicht sympathisch außerdem werde ich das Gefühl nicht los, das es sich hier um eine Endzeitsekte handelt, etwas Dämonisches.
AntwortenLöschenOh geht mir genau so.
LöschenDa möchte ich zuerst Catherine Thurner selbst zitieren: „Verlange nicht von mir mich zu bücken, sondern streck du dich besser, auf dass du über dich hinauswachsen mögest.“
AntwortenLöschenDa bin ich dann froh, dass mir von Catherines Seite kein Bücken abverlangt wird, sondern ich auf ihre Bereitschaft sich zu strecken, hoffen darf.
Catherines Hauptproblem liegt in ständiger Verwechslung von Korrelation und Kausalität. Auf diese Verwechslung trifft man auch bei Q ständig. Wenn man beides nicht auseinanderzuhalten vermag, wird man immer wieder in Irrtümer verfallen.
Catherine sagt, dass es ihr bei Q hauptsächlich um das Material gehen würde, weniger um das Phänomen. Wer erst durch Q an Verschwörungsnarrative herangeführt wurde, dem fehlt es am Überblick derer, die sich auch schon vorher mit Verschwörungsnarrativen auskannten. Was hat denn Q bitte schön erstmalig enthüllt? Q hat einzig bereits vorher existierende Verschwörungsnarrative gesammelt, um darauf die Erzählung zu propfen, dass Trump und eine Armee von Weißhüten die Kabale angeblich bekämpfen würden.
Catherine: „Die Welt ist zu kompliziert, das kann kein Einzelner, da bin ich froh, dass es einen Trump gibt, einen Putin, einen Xi Jinping…“
Da sind wir uns einig, dass die Beseitigung der Kabale Spezialkräfte erfordert. Diese Spezialkräfte sind die Kräfte, die dafür sorgen, dass das, was Böses will, doch Gutes schafft. Diese Kräfte würden gern im Hintergrund verbleiben, weil sich die Menschen ansonsten wieder nur an deren Macht anzuhängen versuchen würden, was die Entwicklung in Richtung Eigenverantwortung und Selbstermächtigung zum Erliegen bringen würde. Deswegen werden hierbei auch einzig auf den Kausalebenen und den energetischen Ebenen die Ursachen gesetzt, die als Wirkung dann eine Entfernung der Kabale auf der materiellen Ebene zur Folge haben. Deswegen kommt es da zu keinem Kampf auf der materiellen Ebene. Dieser Wunsch, als Verantwortliche weder erkennbar zu sein, noch auf der Ebene der Materie wirken zu müssen, öffnet genau Trittbrettfahrern die Möglichkeit, diese Verantwortung für sich zu beanspruchen und Erzählungen über Kämpfe auf der materiellen Ebene in die Welt setzen zu können.
In der Offenbarung wurden ja die Ereignisse in der Endzeit geschildert: „Und der Drache übergab ihm seine Gewalt, seinen Thron und seine große Macht. Einer seiner Köpfe sah aus wie tödlich verwundet; aber die tödliche Wunde wurde geheilt. Und die ganze Erde sah dem Tier staunend nach. Die Menschen warfen sich vor dem Drachen nieder, weil er seine Macht dem Tier gegeben hatte; und sie beteten das Tier an und sagten: Wer ist dem Tier gleich und wer kann den Kampf mit ihm aufnehmen?“
Satan muss seine Macht abgeben, so reicht er sie an Luzifer weiter, vor dem die Welt dann das Knie beugt und fragt, wer den Kampf mit ihm aufnehmen könne. Was ist einer der Gründe, warum Luzifer verehrt wird? Weil er eben behauptet, dass er der Verantwortliche dafür sei, dass Satan hätte gehen müssen. Natürlich eine Unwahrheit, aber Luzifer ist halt ein Lügner, der auf ständige Vorteilsverschaffung aus ist.
Die Kabale wird durch kausale und energetische Handlungen aus dem System entfernt, nicht durch materielle Handlungen, deswegen sind nur die Auswirkungen in der Materie zu beobachten, aber nicht die Handlungen selbst. Anders sieht es beim behaupteten materiellen Kampf gegen die Kabale aus. Hier gäbe es Handlungen und Belege im Materiellen, da ist es auffällig, wenn da nie materielle Beweise auftauchen, sondern jede Behauptung immer nur im Bereich der Erzählebene und der Spekulation verbleibt.
Obigen Kommentar hat Catherine Thurner bislang noch unter ihrem Video belassen.
AntwortenLöschenZur Dokumentation ihres Richtens und ihrer Zensur sei hier der Kommentarstrang zitiert, den sie nun gelöscht hat:
Katharina Faast: Am Ende steht JEDER (!) vor seinem eigenen Richter - Der Innerschau
Catherine Thurner: Richter? das klingt nach dem alttestamentarischen Rachegott. Die Innenschau ist die Heimkehr. Richter sind in der schwarzen Box der Matrixwelt.
Kai Pedema: Was aber nun, wenn man die Menschen sich selbst richten lässt? „Denn nach welchem Recht ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden und mit welchem Maß ihr messt, wird euch zugemessen werden.“ Man lege einfach den Menschen ihren eigenen Fall zum Richten vor ohne dass sich sich selbst dabei wiedererkennen. Vielleicht hat man ja sogar den Eindruck, man würde über seinen größten Feind zu Gericht sitzen. Wer gern mit zweierlei Maß misst, kommt dabei wohl nicht gut weg. Wer aber selbst gerechter Richter ist, der wird sich auch vor dem Jüngsten Gericht nicht fürchten, sondern sich eher auf die Gerechtigkeit freuen, die ihm dabei widerfährt.
Catherine Thurner: mein Gott! Echt jetzt? Einschüchternde Bibelverse? Wie schwarzmagisch! Bleib mir fern mit dieser schwarzen Pädagogik! Fehlt nur noch der struwwelpeter…
Kai Pedema: Wieso empfindest du die Vorstellung einschüchternd, wenn man dich selbst zum Richter über dein Leben macht, in Unkenntnis darüber über wen da gerichtet wird? Da ist man ja eben keinem anderen unterworfen, kein alttestamentarischer Rachegott richtet in diesem Fall. Auf meinem eigenen Erkenntnisweg gab mir diese Aussage stets eher Trost. Zum einen habe ich erkannt, dass selbst das höchste Wesen sich dieser Aussage nicht entziehen kann, es eben kein alttestamentarischer Rachegott sein kann, sondern auch dieses Wesen nur als gerechter Richter wirken kann, da er sich im Falle von Willkür selbst sein Gericht erschaffen würde. Ebenso fördert es Eigenverantwortung und Selbstermächtigung, wenn ich ja gerade durch gerechtes Urteilen, Verzicht auf unbelegtes Anklagen, Verzicht auf Messen mit zweierlei Maß dafür sorgen kann, dass ich selbst an diesen Maßstäben beurteilt werde, die ich setze. Du solltest mich da auch nicht in die Schublade eines Religiösen oder Bibelfreundes stecken, denn ich habe den Eindruck, dass sich unsere Vorstellungen diesbezüglich doch sehr ähnlich sind. Eigentlich gefällt mir aus der Bibel nur die Bergpredigt. Aus dieser stammt ja eben das Zitat und wenn man auf die Worte Jesu verweisen will, wird man ohne die Bibel nicht auskommen. Ich bin auch kein Christ, sondern Jesus ist für mich Teil des Dreigestirns Sokrates, Jesus, Gandhi, wobei mir Sokrates doch der liebste von den dreien ist.
Da war wohl das Streckvermögen der Catherine Thurner wohl doch überfordert. Da hat sie ihre Scheuklappen auf und kaum wird aus der Bibel zitiert, taucht nicht etwa der geäußerte Gedanke vor dem Auge Catherines auf, sondern der alttestamentarische Rachegott, weshalb der Gedanke gar nicht vorurteilsfrei betrachtet werden kann. Das ist z.B. auch Teil der Prüfungen. Wie gehen die Leute mit Macht um. Stellt sich der Betreiber eines Blogs oder YouTube Kanals in den Dienst der Sache, stellt Regeln auf, die für alle in der gleichen Weise gelten und ordnet sich selbst diesen Regeln unter oder wird er zum Willkürherrscher, der sagt, das ist mein Blog oder mein YouTube Kanal, da setze ich die Regeln fest und da kann ich machen, was auch immer ich will.
Jesus hat auch gesagt: „Darum wachet! Denn ihr wisst weder Tag noch Stunde.“ Allerdings denken die Leute, dass sie den Tag und die Stunde spätestens dann kennen würden, wenn sie dann da wären. Was aber, wenn man Tag und Stunde nie erfahren wird, weil die Prüfung unbemerkt stattfand und eben nicht nur zu einem Zeitpunkt stattfand, sondern einen Zeitraum umfasste?