Manchmal fĂ€llt es schwer, ĂŒberhaupt noch dazugehören zu wollen. Wo man auch hinsieht, sind die Menschen wĂŒtend, defensiv und bereit, sich ĂŒber irgendetwas zu streiten. Menschen hassen Menschen … wegen Meinungen, wegen politischer Zugehörigkeit, wegen Dingen, die die meisten von uns nicht einmal geschaffen haben, die wir aber irgendwie verteidigen mĂŒssen. Freunde wenden sich gegen Freunde. Familien reden nicht mehr miteinander. Fremde werden in Sekundenschnelle zu Feinden. Die Spaltung ist lauter denn je.
Was die Situation so belastend macht, sind nicht nur die Streitereien … es ist der Mangel an MitgefĂŒhl, der dahintersteckt. Die Menschen wollen nicht mehr verstehen, sie wollen nur noch gewinnen. Sie wollen beweisen, dass sie Recht haben, dass jemand anderes Unrecht hat, dass ihre Seite besser ist. Und dabei vergessen wir, dass wir alle nur Menschen sind, die versuchen, in einer Welt zurechtzukommen, die sich gefĂŒhlt schneller verĂ€ndert, als wir mithalten können.
Ich glaube, vielen von uns geht es gerade so, aber wir sprechen es nicht aus … es ist zermĂŒrbend, mitanzusehen, wie sich die Menschheit selbst bekĂ€mpft. Man möchte sich zurĂŒckziehen, zur Ruhe kommen, mehr Zeit in der Natur verbringen, mit der Familie, mit den wenigen Menschen, die einem noch echt vorkommen. Nicht, weil es einem egal ist … sondern weil es einem genug bedeutet, um nicht in stĂ€ndigen Konflikten leben zu wollen.
Manchmal frage ich mich, ob das passiert, wenn sich der Druck zu lange aufbaut. Alles Verborgene kommt ans Licht … Angst, Wut, alte Wunden, alte Vorstellungen davon, wer wir sind und wer „sie“ sind. Vielleicht muss es so aussehen, kurz bevor sich etwas Ă€ndert. Wenn das, was nicht auf Wahrheit grĂŒndet, ins Wanken gerĂ€t, wissen die Menschen nicht mehr, woran sie sich festhalten sollen.
Ich glaube nicht, dass die Menschheit fĂŒr ein solches Leben geschaffen wurde. Wir sollten uns nicht so leicht hassen. Hinter all dem LĂ€rm sehnen sich die meisten Menschen immer noch nach denselben Dingen: Frieden, Sicherheit, Freiheit, Sinn und einem Leben, das Bedeutung hat.
Vielleicht ist die Spaltung, die wir erleben, nicht das Ende der Menschheit … vielleicht ist sie der Wendepunkt, an dem wir uns daran erinnern, dass wir nie Feinde hĂ€tten sein sollen.
ZF đ„
[ĂŒbersetzt von max: Herzlichen Dank ZacharyđWir freuen uns ĂŒber eure UnterstĂŒtzung, Von Herzen Danken wir Euchđ]

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