2026-03-31

Buddhas Lehre..💦💦


Ein Mädchen fragte einen weisen Mönch:

„Ist Loslassen nicht eine Flucht vor Menschen und Beziehungen?“

Der Mönch lächelte und antwortete:

„Beim Loslassen geht es nicht darum, Menschen zu verlassen; es geht darum, Erwartungen loszulassen. Wenn die Erwartungen verschwinden, verschwindet auch der Schmerz. Was bleibt, ist Liebe.“

Das Mädchen runzelte die Stirn:

„Aber ist es nicht menschlich, Erwartungen zu haben? Wie kann ich Beziehungen pflegen, ohne passiv zu werden?“

Der Mönch sagte:

„Du hast Erwartungen, weil du glaubst, dass du dich friedlich und glücklich fühlst, wenn bestimmte äußere Bedingungen erfüllt sind. Und was folgt daraus?“

Sie dachte einen Moment nach:

„Man fängt an, Menschen als Mittel zum Zweck zu benutzen … man klammert sich an sie … versucht, sie zu kontrollieren.“

Der Mönch nickte,

„Ja. Weil du von ihnen abhängig bist. Menschen fügen anderen sogar im Namen der Liebe Schaden zu, wenn sie andere als Besitz betrachten – als Heilmittel für ihre innere Leere.“

Das Mädchen fragte leise,

„Also ist das, was wir Liebe nennen, nur egoistische Abhängigkeit?“

„Oftmals, ja“, antwortete der Mönch.

„Jede äußere Abhängigkeit birgt Angst und führt letztendlich zu Leid.“

„Warum? Ist das nicht zu negativ?“

Der Mönch antwortete ruhig:

„Weil alles vergänglich ist. Du fürchtest dich vor Veränderung, klammerst dich an das, was ist, und versuchst, es zu kontrollieren. Wenn Veränderung kommt – wie es immer der Fall ist –, verwandelt sich Freude in Leid.“

Das Mädchen zögerte:

„Aber was, wenn ich meinen Seelenverwandten finde und wir für immer zusammenbleiben?“

Der Mönch sah sie sanft an,

„Der Tod wird trotzdem kommen. Jeder muss sich ein letztes Mal verabschieden. Wenn du dein Leben damit verbringst, vor dir selbst zu fliehen, werden sich deine letzten Jahre leer anfühlen.“

„Also … soll ich allein bleiben?“

Er lachte leise,

„Nein. Das Leben selbst ist dein Lehrer – Anhaftung, Angst, Verlust, all das. Der Weg hinaus führt nach innen. Weiche dem Leben nicht aus; nimm es an. Sei neugierig.“

„Wie kann ich dann lieben, ohne zu leiden?“

Der Mönch antwortete:

„Achtsamkeit. Beobachte deine Anhaftungen. Erzwinge keine Loslösung – sieh einfach klar.“

Er fuhr fort:

„Wenn du weniger erwartest, liebst du mehr. Wenn du mehr liebst, schrumpft das Leiden und die Präsenz wächst.“

Nach einer Pause fügte er hinzu:

„Loslassen ist Lieben ohne Leine. Es ist der Unterschied zwischen einem Vogel, den man sanft in offenen Händen hält, und einem, den man in einen Käfig voller Erwartungen sperrt.“

Er sah sie ein letztes Mal an:

„Loslassen ist deine wahre Natur – bedingungslos zu lieben. Der andere ist nur ein Spiegel, der das Unendliche in dir widerspiegelt.“

• Moral:

Bei wahrer Liebe geht es nicht darum, festzuhalten, sondern darum, Erwartungen loszulassen. Wenn du aufhörst, Erfüllung bei anderen zu suchen, entdeckst du eine tiefere, bedingungslose Liebe in dir selbst – und erst dann kannst du dich wirklich verbinden, ohne Angst oder Leid.

Quelle: Chanakya Lama

[übersetzt von max: Herzlichen Dank Chanakya💖Wir freuen uns über eure Unterstützung, von Herzen Danken wir Euch💖]

2 Kommentare:

  1. Nun möchte ich mal erzählen wie es mir heute geht. Vor zwei Jahren Ostern wurde mir eine kleine schwarze Katze gebracht. Es ist in unserem Dorf bekannt das wir für Tiere viel tun. Ich habe sie Kitty genannt sie war nur Haut und Knochen ca. zwei Jahre alt und der Tierarzt hat gesagt die mußt du aber gut päppeln. Wir haben ein altes Bauernhaus und sie hatte ihr Reich und unser Kater Mio seins. Am Sonntag morgen mußten wir mit zum Not Dienst es ging ihr nicht gut. Drei Spritzen bekommen und Tabletten und Tropfen von den 236 Euro sage nur es ist nicht mehr gerecht. Sie hat nichts mehr gefressen und gestern morgen saß sie ich habe sie noch gestreichelt und seit dem ist sie weg.
    Ich hatte gleich das Gefühl das sie sich verabschiedet hat. Ich habe heute morgen Rotz und Wasser geheult aber es geht ums
    loslassen und das ist wirklich nicht einfach. In Liebe Ingeborg

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