Lange Zeit habe ich dieses Spiel auch gespielt. Ich habe ĂŒber Politik gestritten. Ich habe mit Menschen debattiert. Ich dachte, ich wĂŒrde die Welt in die richtige Richtung lenken. RĂŒckblickend erkenne ich, wie viel Energie ich darauf verwendet habe, Menschen direkt neben mir davon zu ĂŒberzeugen, dass sie so denken sollten wie ich. Und die Wahrheit ist … nichts davon hat wirklich etwas verĂ€ndert.
Je mehr wir gegeneinander kÀmpften, desto weniger verÀnderte sich. Die MÀchtigen schienen nie zu verlieren. Die Systeme blieben genau gleich. Die Maschinerie lief einfach weiter, als ob unsere Streitereien keine Rolle spielten.
Da machte es plötzlich Klick bei mir. Was, wenn das ganze System darauf beruht, dass wir die offensichtliche Wahrheit nie erkennen sollen? Was wÀre, wenn das System nur funktioniert, weil die Menschheit gespalten und abgelenkt bleibt?
Denn wenn man einen Schritt zurĂŒcktritt und die Zahlen klar betrachtet, lĂŒgen sie nicht. Wir sind Milliarden. Und nur eine winzige Minderheit von ihnen.
Solange wir uns gegenseitig bekÀmpfen, hÀlt die Struktur. Doch in dem Moment, in dem wir aufhören, unsere Nachbarn als Feinde zu sehen und erkennen, dass wir alle Teil derselben Menschheitsfamilie sind, beginnt sich alles zu verÀndern. Nicht durch Gewalt. Nicht durch Chaos. Einfach durch Bewusstsein.
In dem Moment, in dem die Menschheit erkennt, dass es nie ein Kampf zwischen uns war … sondern immer ein Kampf zwischen uns und einer kleinen Minderheit, die unsere Spaltung brauchte … bricht das ganze Spiel zusammen.
Und wenn dieser Moment endlich kommt, wird das Spiel nicht mit einer dramatischen Schlacht enden.
Es wird einfach enden, weil es nicht mehr funktioniert.
ZF đ„
Quelle: Zachary Fisher
[ĂŒbersetzt von mascha: Herzlichen Dank Zacharyđ]

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