2025-01-17

Klaus Praschak: Einssein mit allen Leben ist der Schlüssel


Einssein mit allen Leben ist der Schlüssel, nach dem der spirituelle Sucher Ausschau hält. Wenn du in deinem inneren Prozess die letzte Schwelle überschreitest, wirst dir wahrhaftig gewahr, dass es nur ein Leben gibt – ein einziges Ich Bin, das durch unzählige Augenpaare schaut.

Es ist jener Moment, in dem dir bewusst wird, was es bedeutet in der Gnade zu leben. Diejenigen, die es erfahren, folgen in allen Dingen der inneren Führung, wirken bewusst zusammen mit dem unendlichen Willen, da dieser die Befreiung aller Seelen bewirkt.
 
Leben wird als eine Energie erkannt die unendlich und ewig ist. Eine Eigenschaft des menschlichen Ego ist es, sich Leben eigen zu machen und es spricht von „mein Leben“, wodurch die Wahrnehmung, auf Kosten der Seelenfreiheit, dermaßen reduziert wird, dass eine Welt voller Mangel, Leiden und Lieblosigkeit erfahren werden kann.
 
Irgendwann wird im Gottmensch die Sehnsucht nach wahrer Liebe und Heimat so groß, dass er sich auf die Suche begibt. Wenn ich nun zurückdenke, war es ein Wandern von Konzept zu Konzept – von System zu System, denn die Suche war nur ein Sammeln von Daten und Informationen , die im keinem Verhältnis zur wahren Selbsterkenntnis standen und so blieb ich verwirrt. Heute weiß ich, der Pfad der Gnade ist nicht für Intellektuelle bestimmt, die sich vom Ego – Verstand aufhalten lassen. Solange wir in Richtung zukünftiger Entfaltung, kommender Verbesserung oder an ein zukünftiges besseres Leben denken, leben wir im Gefühl von Mangel und und Begrenzung.
 
Erst wenn wir wirklich befähigt sind unsere Aufmerksamkeit von der Erscheinungswelt zur wirklichen Welt fließen zu lassen, von der die Schöpfung nur eine Reflexion ist, lernen wir allmählich hier und jetzt im Himmel zu leben. Der Pfad der Gnade wird sich jenen enthüllen, deren Seelen sich aufrichtig nach Göttlicher Liebe und Freiheit sehnen. Es ist das Gefühl der Hingabe und ein wahrer Lebenssinn der das Bewusstsein durchdringt. Du steigst aus , aus dem Überlebensmodus und auch die Jagd auch dem Geld hat ein Ende. Es gibt keine Gedanken mehr, wie gut oder schlecht die Vergangenheit war – auch die Sorge um die Zukunft hat ein Ende. Das Leben im Jetzt tut das Notwendige zum richtigen Zeitpunkt – das ist das ewige Leben in der Liebe zu Gott , das Jesus Christus den Menschen zu lehren versuchte. Ein Mensch in Christus sieht nur noch das All – Eine Leben und widmet sich dem wohlergehen der Welt und seinen Mitmenschen, weil er in allen Seelen nur den Einen sieht, wie sich Selbst. Er lebt in der Erkenntnis ich lebe – doch nicht ich – sondern Gott lebt durch mich.

Durch jene, die in dieser Zeit zum Selbst erwachen, wirkt Gott um sich selbst in denen zu erwecken, die der Wahrheit gegenüber noch schlafen.
 
Es gibt immer wieder Zeiten, in denen wir zurückfallen ins dichte Gemüt und uns Selbst, die Welt und Gott in Frage stellen, deshalb ist es wichtig, täglich in der Versenkung über unser wahres Wesen zu kontemplieren bis das Gemüt wieder eine klare Sicht auf das wahre Leben zulässt. Auf unserem Pfad werden wir ein ums andere Mal die Sicht auf unsere spirituelle Natur verlieren, doch unsere geistigen Helfer sind stets bemüht unsere emotionalen Zustände wieder zu regulieren, bis wir unsere Gefühlswelt wieder unter Kontrolle haben.
 
Ich erinnere mich dann auch gern an das Gebet von Jesus: „ Und nun verkläre mich du, Vater, bei dir selbst, mit der Klarheit, die ich bei dir hatte, ehe die Welt war“.
 
Klaus Praschak

Quelle: Klaus Praschak

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