2017-10-12

13. Oktober 2017: Der 100. Jahrestag der Erscheinungen von Fatima und dem WUNDER DER SONNE


Vor 100 Jahren erschien drei Hirtenkindern in der portugiesischen Provinz die Muttergottes. Sie gab ihnen drei Geheimnisse über die Zukunft der Menschheit auf den Weg. Sechs Male hintereinander erschien sie jeweils am 13. Tag des Monats.

Während der dritten Erscheinungen am 13. Juli sollen den drei Seherkindern drei Geheimnisse überantwortet worden sein. 1941 schrieb Schwester Lucia, die 2005 als letzte der drei Kinder verstarb, die ersten beiden Geheimnisse auf, woraufhin diese auch veröffentlicht wurden. Drei Jahre später schrieb sie dann auch das dritte Geheimnis nieder. Dieses wurde jedoch versiegelt dem Vatikan übergeben und sollte erst 1960 veröffentlicht werden. Als diese Zeit gekommen war, entschied sich der damalige Papst Johannes XXIII jedoch dagegen.


Das Sonnenwunder von Fatima am 13.Oktober 1917

Der Höhepunkt der Marienwunder ereignete sich am 13. Oktober 1917 des gleichen , nachdem zuvor die Jungfrau durch die Seherkinder für diesen Tag ein Wunder angekündigt hatte. Zahntausende waren anwesend, als sich am Himmel über der Menschenmenge das sogenannte „Sonnenwunder“ zeigte. Die Anwesenden hatten sich versammelt, um den gegenüber Jacinta und Francisco Marto sowie Lúcia dos Santos angekündigten letzten Besuch Marias mitzuerleben.

Entsprechend vieler Zeugenaussagen sollen nach einem Regenguss die Wolken aufgebrochen und die Sonne als eine undurchsichtige, sich drehende Scheibe am Himmel erschienen sein. Es wurde berichtet, sie sei erheblich weniger hell als gewöhnlich gewesen und habe bunte Lichter auf Landschaft, Anwesende und Wolken sowie Schatten geworfen. Die Sonne habe sich dann zur Seite geneigt und in einem Zickzackkurs auf die Erde zubewegt, worüber einige der Anwesenden so erschraken, dass sie dachten, das Ende der Welt stehe bevor. Augenzeugen berichteten, dass der vom Regen nasse Boden und ihre Kleidung binnen der ungefähr zehn Minuten, in denen das Ereignis stattfand, trocken geworden seien.

Schätzungen der Zahl der Augenzeugen reichen von 30.000 bis 40.000 Menschen durch Avelino de Almeida, der für die portugiesische Zeitung O Século schrieb; und bis zu 100.000 Menschen, geschätzt von Joseph Garrett, einem Professor für Naturwissenschaften an der Universität Coimbra, die beide an diesem Tag anwesend waren.   




Eine 1951 von der Vatikanzeitung „Osservatore Romano“ veröffentliche angeblich historische Fotografie des „Sonnenwunders“ von Fatima am 13. Oktober 1917.

Die damals dokumentierten Wunderheilungen führten dazu, dass zwei der Hirtenkinder nun von Papst Franziskus heilig gesprochen wurden. Der Ort des Geschehens – Fátima – ist inzwischen zum wichtigsten Wallfahrtsort Portugals avanciert. Jedes Jahr pilgern Millionen Gläubige dorthin – an jenen Ort, an dem einst die heilige Jungfrau Maria erschien. Dies zumindest ist die offizielle Version der Kirche.

Bereits am 13. Mai 1930 wurden die Wundererscheinungen von Fatima vom Bischof von Leiria für „glaubwürdig“ erklärt und die öffentliche Verehrung gestattet.

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