Es gibt keine Vergangenheit, keine Zukunft,
nur diese weite, atmende Gegenwart.
Sie ist kein in sich ruhender Punkt,
kein angehaltener Augenblick,
sondern Bewegung ohne Absicht und Ziel,
Impuls ohne festen Takt,
ein offenes Feld,
ein lebendes, pulsierendes, zeitloses Gewebe.
Diese Präsenz lebt.
Sie dehnt sich, verformt sich,
erscheint und verschwindet zugleich.
Unendlich vielfältig,
wechselnd wie Licht auf Wasser,
niemals festzuhalten,
niemals zu wiederholen.
Sie folgt keiner vertrauten Logik,
kennt keine linearen Erklärungen.
Sie verwundert –
und doch überrascht sie nicht.
Denn wer nichts erwartet,
kann nur mit offenem Herzen empfangen.
Alles ist frei. Alles darf geschehen.
Nicht als Zufall, sondern als Einladung.
Das Leben ist Güte
im Gewand des Augenblicks,
Gnade ohne Bedingung,
ein ständiges Ja zu dem, was JETZT ist.
Wir lassen los.
Wir greifen nicht mehr ein.
Wir schwingen mit. Wir leben Resonanz.
Und im voll Präsent sein
bestätigt sich Vertrauen.
Kein blindes Hinnehmen,
sondern ein stilles inneres Wissen
und Wahrnehmen ohne Worte.
Es trägt uns. Es beglückt uns.
Nicht, weil alles sicher wäre,
sondern weil nichts mehr festgehalten werden muss.
So wird Lebendigkeit spürbar:
als Offenheit,
als Durchlässigkeit,
als Mitgehen mit dem,
was sich zeigt.
Wir stehen voll im Leben,
mitten im ständigen Wandel.
ATMEND, LAUSCHEND,
GEGENWÄRTIG, HEILSAM.
BILD: Chanakya Lama

DIE GRÖSSTE LIEBESGESCHICHTE.
AntwortenLöschenJohn Roma
(Und es ist nicht die, der du hinterherjagst.)
In einer Welt, die uns darauf trainiert hat, Liebe durch Anerkennung, Aufmerksamkeit und das Gefühl, „genug zu sein“, zu verdienen …
ist die größte Liebesgeschichte, die du jemals leben wirst, diejenige, die sich in dir selbst entfaltet.
Sie beginnt in dem Moment, in dem du aufhörst, für Akzeptanz vorzuspielen —
und beginnst, bei dir selbst anzukommen.
Nicht die polierte Version.
Nicht die angepasste, performende Version.
Sondern du. Wirklich du.
Denn Selbstliebe ist kein Gefühlstrend.
Sie ist eine Entscheidung.
Eine tägliche Praxis, dich klar zu sehen — und dich trotzdem zu wählen.
Wenn du dich in die Person verliebst, zu der du gerade wirst, verändert sich alles:
• Dein Wert wird nicht mehr verhandelbar.
Du brauchst keinen Applaus mehr, um dich wertvoll zu fühlen.
Du hörst auf, um Krümel zu bitten, wenn du gelernt hast, dich selbst zu nähren.
• Dein Herz wird lauter als der Lärm.
Du beginnst zu hören, was du wirklich willst —
deine Wünsche, deine Standards, deinen Sinn —
ohne dass fremde Stimmen alles übertönen.
• Alleinsein wird heilig.
Allein zu sein bedeutet nicht länger, dass dir etwas fehlt.
Es wird zu Raum für Heilung, Aufbau und freies Atmen.
Hier ist die Wahrheit, der viele ausweichen:
Single zu sein bedeutet nicht automatisch, einsam zu sein.
In einer Beziehung zu sein bedeutet nicht automatisch, geliebt zu werden.
Menschen kommen.
Menschen gehen.
Doch der eine Mensch, dem du niemals entkommst, bist du selbst.
Also frage dich — ehrlich:
Bin ich jemand, mit dem ich mein Leben verbringen möchte?
Spreche ich mit mir so, wie ich mit jemandem spreche, den ich liebe?
Halte ich mir selbst Versprechen — oder nur anderen?
Denn in dem Moment, in dem du dich selbst wie ein Zuhause behandelst …
hörst du auf, Liebe wie ein Flüchtender zu jagen.
Du beginnst, Beziehungen anzuziehen,
die deiner Ganzheit entsprechen — nicht deinen Wunden.
Und Liebe hört auf, etwas zu sein, das du suchst —
und wird zu etwas, das du teilst.
Liebe dich selbst zuerst.
Nicht, weil es „schön“ klingt —
sondern weil es das Fundament ist, das alles andere echt macht.
✦ John Roma ✦
Ich bin.
Du bist.
Wir sind.
Ein Herz.
Unendliches Bewusstsein.
https://www.facebook.com/john.roma.31149
© Übersetzung Rosi
Liebe Liliane , Dankeschön 💞
AntwortenLöschenWunderschön danke liebe Liliane fürs Teilen!
AntwortenLöschenGern geschehen ihr Lieben 💖 😘 💫
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