Es war nicht falsch, zu lernen, wie du das überleben konntest, was dich einst überwältigt hat.
Rückzug, Schweigen, Kontrolle, es anderen recht machen, funktionieren, die Bedürfnisse aller vorwegnehmen, noch bevor sie ausgesprochen wurden – all das hat dich vielleicht geschützt, als du kaum Einfluss auf deine Situation hattest.
Doch Schutz hat die Eigenart, noch lange fortzubestehen, nachdem die Gefahr längst vorüber ist.
Irgendwann schafft genau jenes Verhalten, das dir einst half, Ablehnung zu vermeiden, Distanz.
Das Bedürfnis nach Kontrolle erzeugt Angst.
Die Gewohnheit, es anderen recht zu machen, führt zu Groll.
Die Weigerung, auf andere angewiesen zu sein, führt in die Einsamkeit.
Das Erkennen dieses Musters ist der erste Schritt.
Der nächste Schritt besteht nicht darin, deinen Schutz einfach abzulegen und dich schutzlos zu machen.
Es geht vielmehr darum, deinem Körper – langsam und sicher – zu zeigen, dass du heute Wahlmöglichkeiten hast, die dir damals fehlten.
Früher musstest du irgendwie zurechtkommen. Heute hast du die Wahl.
Quelle: Kerry K
[übersetzt von mascha: Vielen Lieben Dank Kerry K💖Wir freuen uns über eure Unterstützung, Von Herzen Danken wir Euch💖]

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