
Im Jahr 1959 sendete die sowjetische Raumsonde Luna 3 erste Aufnahmen von der Rückseite des Mondes. Obwohl die Bilder noch von geringer Qualität waren, lieferten sie Forschern erstmals eine völlig neue Perspektive des Monds. Viele Aufnahmen wurden nie veröffentlicht - angeblich aufgrund technischer Probleme. Jahrzehnte später wurde bekannt, dass sie für weitere Analysen zurückgehalten wurden, weil dort seltsame Schatten zu sehen waren. Irgendwann waren die Fotos verschwunden. Möglicherwiese wurden sie durch andere ersetzt oder bearbeitet. Was sahen die Sowjets, was die Öffentlichkeit nicht erfahren durfte?
Der Mond verbirgt viele Geheimnisse, einige konnten bis heute nicht gelüftet werden. Eins dieser Geheimnisse ist die Rückseite, die unserem Auge verborgen bleibt. Sie besteht zu über neunzig Prozent aus Kratern und vier kleinen Mondmeeren. Auch wenn wir die Rückseite als die dunkle Seite des Monds bezeichnen, herrscht dort ebenso Tag und Nacht wie auf der erdzugewandten Seite.
Bereits alte Zivilisationen wie die Babylonier und die Sumerer wussten, dass der Mond zwei Gesichter hat. Bis heute ist aber nicht klar, ob sie das nur poetische gemeint haben oder entsprechendes Wissen hatten. Schon im 18. Jahrhundert beobachteten Astronomen seltsame Blitze auf der Mondoberfläche. Später wurden sie auch von der Apollo-17-Besatzung um Harrison Schmitt gesehen, der sogar mehrere mystische Begegnungen mit dem ominösen Leuchten hatte.
Wissenschaftler bezeichnen die Blitze als Moonblinks. Bis heute herrscht über ihren genauen Ursprung Unklarheit. Mögliche Erklärungen reichen von Gaseruptionen, über vulkanische Aktivitäten bis hin zu Meteoriten-Einschlägen. Andere vermuten, dass sie von außerirdischer Technologie ausgehen.
Als die US Weltraumagentur NASA im Jahr 1961 ihr Apollo-Programm startete, entstand im Laufe der Geschichte bei Kritikern der Eindruck, dass nicht alle Missionen der Öffentlichkeit bekannt gegeben wurden, hinzu kommt die Frage, warum „Project Horizon“, ein Plan der US-Armee aus den späten 1950er Jahren zum Bau einer dauerhaften Militärbasis auf dem Mond, eingestellt wurde. Anonyme Informanten behaupteten, Teile des Projekts seien auf der Rückseite des Mondes getestet worden.
Laut den öffentlichen Dokumenten sollte bis 1966 ein Außenposten für zwölf Soldaten auf dem Mond zu errichtet werden. Theoretiker argumentieren, dass Teile des Plans im Rahmen schwarzer Projekte umgesetzt wurde. In einem Anhang des Plans wird beschrieben, wie die Rückseite des Mondes als natürlicher Schutzschild gegen erdbasierte Beobachtungen genutzt werden könnte – also ein idealer Ort für verdeckte Operationen. Vergleicht man den Plan mit der enormen Zunahme von Satelliten ab den 1970er Jahren, stellt sich die Frage, ob Project Horizon tatsächlich aufgegeben wurde.
Ein weiteres ungelöstes Rätsel ist das Gerücht um Apollo X, angeblich abgesagte Apollo-Missionen, die nie offiziell bestätigt wurden und auch nicht in den Missionsunterlagen auftauchen. Laut Gerüchten aus den Reihen pensionierter Luft- und Raumfahrtingenieuren soll zumindest eine Mission vorbereitet, gestartet und mitten im Flug plötzlich abgebrochen worden sein. Die entsprechenden Dateien seien später angeblich verloren gegangen, heißt es aus informierten Kreisen.
Whistleblower behaupten, entsprechende Einträge im NASA-Archiv entdeckt zu haben, die beweisen, dass tatsächlich ein Raumschiff die Erdumlaufbahn verlassen hat, dass die Angaben in den Missionsplänen aber nicht mit dem Start übereinstimmen. Noch merkwürdiger ist ein internes Memo mit Hinweisen auf eine mögliche Überprüfung der Missionsziele, dass nur wenige Tage vor dem angeblichen Starttermin verfasst wurde. Weitere Einzelheiten sind nicht bekannt.
Diese seltsamen Umstände führten zur Annahme, dass Apollo X nicht aufgrund eines technischen Defekts abgebrochen wurde, sondern möglicherweise wegen etwas Unbekannten, dass die Besatzung gesehen hat. Andere behaupten, dass die Mission geheim gestartet wurde und zur Rückseite des Mondes führte und dass die Besatzung mit brisanten Daten zurückgekehrt sei.
Selbst Skeptiker geben zu, dass im düsteren Spannungsfeld zwischen Kalten Krieg, Weltraumwettrennen und militärischen Ambitionen Dinge geschehen sein könnten, über die die Öffentlichkeit nie umfassend informiert wurde. Wenn tatsächlich eine oder sogar mehrere geheime Mondmission vertuscht wurden, dann ist es praktisch zu behaupten, dass es sie nicht gegeben hat. Hinzu kommen schlechtes Filmmaterial, Wissenschaftler mit zweifelhaftem Hintergrund und abenteuerliche Geschichten – beispielsweise Strukturen, die auf außerirdische Aktivitäten Hinweise liefern.
Die Behauptung, dass auf der Rückseite des Mondes außerirdische Strukturen vorhanden sind, existiert bereits seit der Veröffentlichung der ersten Fotos von Luna-3. Digitale Bildbearbeitungs-Tools und künstlicher Intelligenz gaben der Theorie wieder neuen Schwung. Unabhängige Forscher bearbeiteten Satellitenaufnahmen und entdeckten geometrische Formen, rechteckige Schatten, unnatürliche Linien und sogar etwas, das auf dem ersten Blick wie eine Tür oder ein Gebäude aussieht. Die Nachricht löste im Internet einen wahren Hype aus. YouTuber zoomten die Aufnahmen heran und verbesserten sie, bis schließlich aus vielen Pixeln Pyramiden wurden.
Kritiker behaupten, dass die auf den Servern der NASA archivierten Aufnahmen kurz nach ihrer Veröffentlichung verändert oder sogar ganz entfernt wurden. Ein Analyst veröffentlichte später eine Vorher-Nachher-Perspektive, auf der schwache gitterartige Formationen plötzlich verschwunden waren. Bis heute hat sich die NASA dazu nicht geäußert.
Es gibt aber noch eine andere interessante Sache, die Verschwörungstheoretiker auf den Plan ruft, nämlich die Tatsache, dass die Rückseite des Mondes vollständig von Radiosignalen der Erde abgeschirmt ist. Sie ist der einzige Ort im Sonnensystem, an dem nichts empfangen oder gesendet werden kann. Deshalb argumentieren Wissenschaftler, dass dies der perfekte Ort für Weltraumforschung sei. Radioteleskope könnten von dort Signale empfangen, die auf der Erde nicht ankommen.
Während des Kalten Kriegs machte ein Gerücht die Runde, dass auf der Mondrückseite geheime Experimente mit elektromagnetischen Waffen durchgeführt wurden. Ein Name, der in diesem Zusammenhang oft auftaucht, ist Project Moonshadow, ein angebliches Projekt zum Test psychotronischer Technologie in Zonen, die nicht von der Erde überwacht werden können.
Außerdem wurde behauptet, dass Mondorbiter seltsame pulsierende Frequenzen von der Rückseite empfangen haben, die weit außerhalb der Norm für natürliche Phänomene lagen. Ein freigegebenes Memo, das in diesem Zusammenhang sehr häufig zitiert wird, obwohl es nie verifiziert wurde, bezieht sich auf eine nicht zufällig elektromagnetische Quelle, die während eines geheimen Militärfluges über dem Mond entdeckt wurde.
Whistleblower, die darüber berichtet haben, behaupteten, dass zahlreiche Akten verschwanden, Namen geschwärzt wurden und dass bald niemand mehr darüber geredet hat. Einige inzwischen freigegebene Dokumente deuten auf ein nichtnukleares Testgelände und weitreichende Störfelder hin, mit mehrdeutigen Verweisen auf Lunar Relay Sites. Darüber hinaus wird behauptet, dass die Rückseite des Mondes auch zum Abfangen entsprechender Signale genutzt wurde oder möglicherweise noch immer genutzt wird. .
Insider argumentieren, dass dies ein idealer Ort zur Überwachung sei. Einige glauben sogar, dass die kurzen, unerklärlichen Signalausfälle während der früheren Mondmissionen keine natürlichen Störungen waren, sondern Änderungen, weil geheime Signale aufgefangen wurden.
Ein weiteres bis heute ungelöstes Rätsel ist ein nach einem Aufpralltest von Sensoren aufgezeichneter überraschend langer Nachhall, der Beobachter an Glockenläuten erinnerte. Wissenschaftler führen ihn auf die spröde Kruste und einen Mangel an Flüssigkeit zurück. Skeptiker geben sich mit der Antwort bis heute nicht zufrieden und glauben, dass der Mond innen hohl ist.
Bereits in überlieferten Zulu-Legenden ist von einem hohlen Mond die Rede, der vor Hunderten von Generationen“ von zwei Brüdern, Wowane und Mpanku, den Anführern der Chitauri (Anunnaki) in seine Umlaufbahn gebracht wurde.
Sie waren aufgrund ihrer schuppigen Haut als Wasserbrüder bekannt. Die Legende sagt, dass Wowane und Mpanku dem „Großen Feuerdrachen“ den Mond in Form eines Eies stahlen und das Eigelb ausleerten, bis es hohl war. Dann „rollten“ sie den Mond über das Himmelszelt zur Erde, lösten katastrophale Ereignisse aus und setzten dem „Goldenen Zeitalter“ ein jähes Ende. Bis heute drohen sie den Menschen, wenn sie nicht gehorchen, den Mond wieder zu verschieben, um erneut Katastrophen über die Erde zu bringen.
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Frank Schwede
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