Ich höre immer wieder, wie Leute von der „Neuen Erde“ sprechen, als würden wir eines Tages aufwachen und uns plötzlich in einer völlig anderen Realität wiederfinden. Als gäbe es da irgendein kosmisches Ereignis, einen Zeitliniensprung, einen Moment, in dem sich alles um uns herum verändert und wir endlich ankommen.
Aber ich sehe das mittlerweile anders.
Ich glaube nicht, dass wir einfach herumsitzen und darauf warten sollen, dass eine neue Welt erscheint. Ich glaube, wir sind hier, um zu den Menschen zu werden, die fähig sind, sie selbst zu erschaffen.
Vielleicht geht es beim „Zeitliniensprung“ gar nicht darum, physisch von einer Erde zu verschwinden und auf einer anderen wieder aufzutauchen. Vielleicht geschieht es jedes Mal, wenn wir eine Entscheidung treffen, die unser altes Ich niemals getroffen hätte.
Jedes Mal, wenn wir uns für Frieden entscheiden, anstatt den Kampf weiter anzufachen. Jedes Mal, wenn wir aufhören, eine alte Wunde immer wieder aufzureißen. Jedes Mal, wenn wir uns von etwas abwenden, das uns ständig zurückzieht. Jedes Mal, wenn wir vergeben, die Wahrheit sagen, eine Grenze setzen, ein Muster heilen oder endlich auf diese leise Stimme in uns hören, die sagt: „Das bist du nicht mehr.“
Das verändert den Verlauf unseres Lebens.
Und genug veränderte Lebenswege schaffen schließlich eine veränderte Welt.
Ich glaube, genau hier bleiben einige von uns stecken. Wir blicken immer wieder zum Himmel und warten auf die Bestätigung, dass der Wandel stattgefunden hat, während das Leben uns immer wieder auffordert, selbst zu diesem Wandel zu werden.
Die Neue Erde entsteht nicht dadurch, dass wir dieser Welt entfliehen.
Sie entsteht in unseren eigenen vier Wänden. In unseren Beziehungen. Darin, wie wir Fremde behandeln. In dem, was wir unseren Kindern beibringen. In dem, woran wir uns nicht mehr beteiligen wollen. Mit Mut, liebevoll zu bleiben, ohne schwach zu werden, ehrlich zu sein, ohne grausam zu werden, und wach zu bleiben, ohne zu glauben, wir stünden irgendwie über allen anderen.
Vielleicht ist das der wahre Sprung.
Nicht die Menschheit hinter sich zu lassen, sondern menschlicher zu werden.
Nicht vor der Dunkelheit zu fliehen, sondern zu lernen, wie man Licht durch sie hindurch trägt.
Nicht darauf zu warten, dass der Himmel kommt, sondern durch unsere Lebensweise ein kleines bisschen mehr davon hierher zu bringen.
Wenn du also auf ein Zeichen gewartet hast, dass es Zeit ist, den Sprung zu wagen …
Vielleicht ist es das hier.
Entscheide dich anders.
Lebe anders.
Liebe anders.
Und fang an, die Welt zu erschaffen, auf die du gewartet hast.Die Neue Erde beginnt nicht irgendwann. Sie beginnt dort, wo jemand beschließt, sie jetzt zu leben.
ZF 🔥
Quelle: Zachary Fisher
[übersetzt von max: Herzlichen Dank Zachary💖Wir freuen uns über eure Unterstützung, Von Herzen Danken wir Euch💖]

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen
Bei Kommentaren bitten wir auf Formulierungen mit Absolutheitsanspruch zu verzichten sowie auf abwertende und verletzende Äußerungen zu Inhalten, Autoren und zu anderen Kommentatoren.
Daher bitte nur von Liebe erschaffene Kommentare. Danke von Herzen, mit Respekt für jede EIGENE Meinung.