Und seltsamerweise – während viele von uns im Inneren vielleicht vieles spüren – ist die Sonne selbst bemerkenswert ruhig geworden. Die sichtbare Sonnenscheibe ist derzeit praktisch frei von Sonnenflecken. Die Sonnenaktivität ist sehr gering, es werden aktuell keine auf die Erde gerichteten koronalen Massenauswürfe (CMEs) gemeldet, und die geomagnetischen Bedingungen dürften in den nächsten Tagen ruhig bleiben.
Aber manchmal spricht die Stille lauter als der Sturm.
Die kollektive Energie scheint sich nach innen verlagert zu haben. Anstatt dass um uns herum alles explodiert, haben wir das Gefühl, dass uns gezeigt wird, was in unserem Inneren vorgeht. Alte Emotionen kommen an die Oberfläche. Dinge, die wir früher toleriert haben, lassen sich plötzlich nicht mehr ignorieren. Bestimmte Menschen, Gewohnheiten, Glaubenssätze und sogar Versionen unserer selbst passen einfach nicht mehr so wie früher.
Ich selbst spüre das sehr deutlich.
Es gibt einen seltsamen Raum zwischen dem, wer wir waren, und dem, wer wir gerade werden. Man kann sich erschöpft fühlen, ohne zu verstehen, warum. Man verspürt vielleicht den Wunsch nach mehr Alleinsein. Träume wirken womöglich lebendiger. Emotionen kommen vielleicht in Wellen. Im einen Moment fühlt man sich völlig klar, im nächsten stellt man alles infrage.
Aber ich glaube nicht, dass jedes unangenehme Gefühl bedeutet, dass etwas nicht stimmt.
Manchmal haben wir so viel Zeit unseres Lebens inmitten von Lärm verbracht, dass sich die Stille unangenehm anfühlt, wenn sie endlich eintritt.
Und ich glaube, genau an diesem Punkt befinden sich viele von uns gerade.
Die Sonne mag ruhig sein, aber die innere Arbeit ruht nicht.
Dies fühlt sich weniger wie ein Moment an, in dem man nach Zeichen im Außen sucht, sondern eher wie ein Moment, um genau auf das zu hören, was im Inneren geschieht. Was taucht immer wieder auf? Was fühlt sich nicht mehr wahr an? Was sollst du loslassen? Welchem Teil von dir selbst bist du aus dem Weg gegangen, weil es einfacher war, beschäftigt zu sein, als dich ihm zu stellen?
Erzwinge keine Antwort.
Sei still genug, damit sie dich finden kann.
Vielleicht ist dies nicht der Sturm.
Vielleicht ist dies die Stille zwischen den Kapiteln ... der Ort, an dem wir endlich hören, was der ganze Lärm zuvor übertönt hat.
Achte darauf, was dein Herz dir sagen will.
ZF 🔥
Quelle: Zachary Fisher
[übersetzt von max: Herzlichen Dank Zachary💖Wir freuen uns über eure Unterstützung, Von Herzen Danken wir Euch💖]

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