Was, wenn der Himmel auf Erden gar nichts ist, worauf wir warten sollten? Was, wenn es vielmehr etwas ist, an das wir uns hier erinnern – und das wir letztlich gemeinsam erschaffen sollen?
Ich glaube, es gab eine Zeit, in der die Menschheit ihre Verbundenheit mit allem Lebendigen verstanden hat. Eine Zeit, in der die Erde heilig war, in der das Geistige nicht vom Alltag getrennt war und in der wir die göttliche Gegenwart in uns selbst und ineinander erkannten.
Irgendwann auf diesem Weg haben wir den Kontakt zu dieser Verbindung verloren. Wir waren so sehr damit beschäftigt, zu überleben, zu konkurrieren, zu kontrollieren und uns voneinander abzugrenzen, dass wir die einfachste aller Wahrheiten vergessenen haben: Wir waren nie dazu bestimmt, gegeneinander zu leben. Wir sind dazu bestimmt, in Harmonie mit der Schöpfung zu leben.
Und ich glaube, dass sich etwas tief in der Menschheit allmählich wieder erinnert.
Wir entdecken unsere Intuition neu, hinterfragen die Begrenzungen, die wir einst akzeptiert haben, und erforschen die Geheimnisse des Bewusstseins. Es gibt so viel an unserer Existenz, das wir noch immer nicht verstehen. Vielleicht wird das, was wir heute als außergewöhnlich betrachten, eines Tages zu einem ganz natürlichen Teil unseres Erlebens.
Doch beim Himmel auf Erden geht es nicht nur um spirituelle Gaben oder außergewöhnliche Fähigkeiten. Es geht darum, wie wir einander begegnen. Es geht darum, Mitgefühl zu wählen, auch wenn Wut der einfachere Weg wäre; die Wahrheit auszusprechen, ohne dabei Hass zu hegen; die Erde unter unseren Füßen zu achten; und zu erkennen, dass derselbe göttliche Funke, den wir in uns tragen, auch in jeder anderen Seele existiert.
Wir müssen nicht darauf warten, dass Regierungen, Religionen oder Institutionen uns die Erlaubnis geben, eine schönere Welt zu erschaffen. Diese Verantwortung liegt schon immer bei uns.
Und vielleicht ist es genau das, worum es bei diesem großen Erwachen eigentlich geht: nicht darum, der menschlichen Erfahrung zu entfliehen, sondern sich endlich wieder daran zu erinnern, wie heilig sie ist.
Stell dir eine Welt vor, in der Kinder in dem Wissen aufwachsen, dass sie geliebt werden; in der Unterschiede gefeiert statt gefürchtet werden; in der Güte unsere Stärke ist; und in der die Menschheit sich daran erinnert, dass wir alle Teil von etwas sind, das weit über uns selbst hinausgeht.
Diese Welt beginnt mit den Entscheidungen, die wir genau jetzt treffen.
Der Himmel auf Erden ist nichts, das von außen kommt, um uns zu retten. Er ist etwas, das wir erschaffen, wenn wir uns daran erinnern, wer wir sind – und anfangen, auch so zu leben.
Ein Herz nach dem anderen. ❤️
ZF 🔥
Quelle: Zachary Fisher
[übersetzt von mascha: Herzlichen Dank lieber Zachary💖Wir freuen uns über eure Unterstützung, Von Herzen Danken wir Euch💖]

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