So viele von euch haben eine Frage gestellt, die seit Menschengedenken immer wieder aufkommt: "Warum widerfahren guten Menschen schlimme Dinge? Und warum widerfahren denen, die es nicht zu verdienen scheinen, gute Dinge?" Es ist ein verständlicher Grund zur Verwirrung. Jahrhundertelang hat der Mensch einen Gott nach seinem eigenen Bild und Abbild erschaffen und sich einen Schöpfer vorgestellt, der ganz ähnlich wie die Menschen urteilt, belohnt und bestraft. Das lässt viele glauben, man müsse sich Liebe verdienen und sein Bestes tun, um zu vermeiden, ihrer unwürdig zu werden.
Dieser Tanz darum, sich entweder Liebe zu verdienen oder in Ungnade zu fallen, ist menschlich, liebe Freunde, nicht Göttlich. Menschen wollen, dass ihr euch ihre Liebe verdient, indem ihr euch auf eine Weise verhaltet, die sie für würdig erachten. Menschen entziehen euch ihre Liebe, wenn sie empfinden, dass ihr ihrer unwürdig seid.
Das Göttliche ist Liebe. Das Göttliche ist Schöpfer. Das Göttliche ist die Quelle des Lebens in euch, in allen Dingen und in allen Wesen. Ihr verdient euch Liebe nicht erst, liebe Freunde. Ihr seid Liebe. Ihr könnt der Liebe nicht unwürdig werden, aber ihr könnt euch selbst von der Erfahrung dieser Liebe abschneiden. Diejenigen, die ihr gut nennt, sind mit ihrer wahren liebenden Natur im Einklang. Diejenigen, die ihr böse nennt, haben sie vergessen. Selbst die Schlimmsten unter euch stammen alle aus der Einen Liebe, haben sich jedoch schlichtweg von ihr abgekoppelt oder abgeschnitten.
Ganz unabhängig von der Herzensgüte oder dem Verhalten jedes Menschen befindet ihr euch alle in einem Schwingungstanz mit der gesamten Schöpfung des Universums – einem Tanz, in dem ihr die energetischen Manifestationen der von euch ausgesendeten Schwingungen anziehen werdet, ganz gleich, ob ihr diese absichtlich erzeugt habt oder nicht.
Das Gesetz der Schwingung besagt nicht, dass guten Menschen gute Dinge und schlechten Menschen schlechte Dinge widerfahren. Es besagt, dass ihr eine vollkommene Entsprechung oder Manifestation von dem erhaltet, was ihr aussendet, unabhängig davon, ob ihr euch dieser Schwingung bewusst seid oder nicht. Die Schwerkraft ist unparteiisch. Die Gesetze der Physik bevorzugen niemanden. Das Schwingungsgesetz tut dies ebenfalls nicht.
Unsicherheit zieht Dinge an, die euch unsicher fühlen lassen. Liebe zieht mehr von dem an, was sich wie Liebe anfühlt. Märtyrertum zieht die an, die bereit sind, euch zum Märtyrer werden zu lassen, und gesunde Grenzen halten diejenigen fern, die sie überschreiten wollen. Ein starkes Gefühl der Wertschätzung oder Fülle in irgendeinem Lebensbereich, gepaart mit einem Gefühl von Wert oder Erwartung, zieht und lässt mehr Fülle in jeden Lebensbereich.
Es ist von außen betrachtet schwer zu erkennen, warum die verschiedenen Seelen das anziehen, was sie anziehen. Doch die Antwort ist immer Schwingung.
Darum seht ihr manche Menschen, die wahrhaft mehr verdienen, dennoch weniger erhalten. Es gibt unzählige wundervolle Seelen, oftmals Erdenengel, die nicht erkennen, dass sie eine Schwingung aussenden, die sagt: "Wenn du mich brauchst, bin ich bereit, meine eigenen Bedürfnisse um jeden Preis zurückzustellen." Vielleicht habt ihr dies schon selbst getan. Ein selbstloser Mensch kann auf diese Weise einen selbstsüchtigen Menschen anziehen, wenn er in seinem Schwingungsgemisch keine gesunden Grenzen hat.
Ebenso könntet ihr, wenn ihr verzweifelt Arbeit sucht, einen Job anziehen, der nicht genug bezahlt ist. Wenn Unsicherheit Teil eures Schwingungsgemischs ist, mögt ihr euch mit diesem schlechter bezahlten Job bei einem Unternehmen zufriedengeben, das ebenfalls unsicher hinsichtlich seiner Fähigkeit ist, Fülle zu erzeugen. Wenn ihr jedoch euren Wert spürt, mögt ihr von dieser Gelegenheit Abstand nehmen und auf eine bessere warten, oder sie annehmen, um ein unmittelbares Bedürfnis zu befriedigen, während wir euch auf eurem Weg hin zu einem Job helfen, den ihr wirklich verdient.
Und was ist damit, wenn gute Dinge Menschen widerfahren, die sich schlecht verhalten? Viele Menschen, die ihr nicht für derer würdig erachten würdet, ziehen dennoch Gutes an. Es liegt nicht daran, dass sie sich gut verhalten, sondern oft vielmehr, dass sie an oberflächliche Fülle glauben und stark davon ausgehen, sie zu erhalten. Sie können sich nicht vorstellen, kein Geld zu haben. Und so ziehen sie es durch das Schwingungsgesetz aus eigener Kraft an, aber in einem umfassenderen Sinn nützt es ihnen wenig, denn es gleicht nicht aus, wenn es ihrer Seele an echter Liebe fehlt.
Wenn ihr also seht, dass guten Menschen schwierige Dinge widerfahren und negativen Menschen wundervolle Dinge widerfahren oder Menschen, die ihr niemals kennen werdet, Undenkbares widerfährt, dann atmet kurz durch, ehe ihr diese Ungerechtigkeit beklagt. Erinnert euch daran, dass dies ein unsichtbares energetisches Universum ist, in dem Schwingungsgesetze unparteiisch sind und ebenso sicher wirken wie die bekannten Gesetze der Physik.
In den Himmeln findet kein Urteil statt, liebe Freunde, nur Liebe und der Wunsch, euch dabei zu helfen, euch an eure Großartigkeit zu erinnern. Wir wünschen uns, dass ihr euch der Strömung der Liebe öffnet und diese Erde so genießt, wie sie gedacht war – als ein Spielfeld für die Seele, eine Leinwand für die Schöpfung und ein Ort, an dem ihr mit den vielen Facetten und Formen der Liebe selbst interagieren könnt.
Je mehr ihr euch erlaubt, das Gute im Leben zu fühlen und es zu genießen, desto mehr werdet ihr davon anziehen. Je mehr ihr an euren eigenen Wert glaubt, desto mehr Gutes werdet ihr zulassen. Je mehr ihr euch selbst und andere in einem ausgewogenen Maß achtet und ehrt, desto ausgeglichener werden eure Leben werden. Ihr seid bereits gute Seelen. Ihr seid bereits würdig. Glaubt. Empfangt. Tut, wozu ihr inspiriert seid. Und lasst alle anderen ihre eigene Schwingung herausfinden, in dem Wissen, dass ihr ein gutes Leben führen und eine machtvolle Kraft für das Gute in dieser Welt sein werdet, solange ihr eure eigene im Blick behaltet.
Gott Segne Euch! Wir lieben euch so sehr.
Die Engel
*Ann Albers verwendet in den Verteilern unterschiedliche Titel. Meist verwende ich den Titel aus ihrem Email-Newsletter oder ihrem Online-Newsletter.
Quelle: © Ann Albers
Übersetzung: Yvonne Mohr - https://www.lichtderwelten.de/

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