Es war ein Seinszustand.
Lange bevor Jesus auf der Erde lebte, hatte das Wort Christos in der alten Welt schon eine Bedeutung. Es bedeutete der Gesalbte – aber nicht nur eine Salbung mit Öl. Es bezog sich auf jemanden, der eine innere Weihe durchlaufen hatte: das Erwachen eines höheren Bewusstseins im menschlichen Körper.
In älteren Mysterien Traditionen war diese Salbung nicht symbolisch. Sie war alchemistisch.
Die in alten Riten verwendeten Öle repräsentierten raffinierte Lebenskraft – was hermetische Lehren als „das subtile Feuer“ bezeichnen, die intelligente Energie, die sich durch den Körper, das Nervensystem und den Geist bewegt. „Gesalbt“ zu sein bedeutete, dass diese Energie aktiviert, ausgerichtet und eher von Weisheit als von Instinkt geleitet wurde. Deshalb war Christus nie als exklusiv gedacht. Es war eine Initiation.
In hermetischer Hinsicht ist das Christusbewusstsein die vollkommene Vereinigung von Geist und Materie – die Versöhnung von Himmel und Erde im Menschen. Die Smaragdtafel sagt es ganz klar: „Was oben ist, ist gleich dem unten” Der Christus-Zustand ist die lebendige Verwirklichung dieses Gesetzes.
Jesus hat diese Weisheit nicht erfunden. Er verkörperte sie.
Die alten Ägypter nannten es „Horus erwacht im Herzen”.
Die Griechen verstanden es als den inkarnierten Logos.
Die Gnostiker nannten es das Licht im Inneren.
Die Hermetiker kannten es als den göttlichen Intellekt in Fleisch gewordener Form.
Jesus trat in diese Tradition ein, nicht als Begründer eines Glaubens, sondern als Offenbarer dessen, was schon immer möglich gewesen war. Seine Botschaft lautete nicht „verehrt mich”, sondern „folgt mir” – was bedeutet, den gleichen inneren Weg zu gehen. Wenn er vom Reich Gottes sprach, lokalisierte er es im Inneren. Wenn er heilte, demonstrierte er die Beherrschung von Geist, Körper und Seele. Wenn er sich der Autorität entgegenstellte, entlarvte er die Systeme, die eher von Angst als von Wahrheit lebten.
Deshalb bedrohte die Lehre Christi die Imperien.
Ein Mensch, der seine innere Souveränität erkennt, braucht keine Vermittler mehr. Jemand, der das Göttliche in sich selbst kennt, kann nicht durch Schuld, Angst oder Abhängigkeit beherrscht werden. Der hermetische Eingeweihte war schon immer gefährlich für Systeme, die eher auf Gehorsam als auf Verständnis basieren.
Im Laufe der Zeit wurde der Titel „Christus“ aus seinem initiatorischen Kontext entfernt und zu einem Objekt der Verehrung statt zu einer großen Möglichkeit der Transformation. Der Weg wurde zu einem Personenkult. Die innere Arbeit wurde nach außen verlagert. Was eigentlich dazu gedacht war, die Seele zu erwecken, wurde umgestaltet, um die Bevölkerung zu kontrollieren.
Doch die Weisheit verschwand nie.
Sie überlebt überall dort, wo die Suchenden sich daran erinnern, dass Christus nicht etwas ist, an das man glauben muss, sondern etwas, das man werden kann. Es ist die Verfeinerung des eigenen Bewusstseins, die Integration des Schattens, die Disziplin der Wahrheit und die Verkörperung der Liebe ohne Illusionen. Es ist die Alchemie des Menschen zu einem lebendigen Tempel.
Worte der Weisheit
Frage nicht, ob Christus existiert hat – frag dich, ob Christus in dir lebt.
Übernimm keinen Glauben, wenn du zur Erkenntnis fähig bist.
Und denk daran: Die Alten haben die Wahrheit nie vor der Menschheit verborgen – nur vor denen, die nicht bereit waren/sind, die Arbeit zu leisten, um sie zu erkennen.
Der Weg ist alt.
Die Arbeit findet im Inneren statt.
Und die Salbung sollte immer in der Seele geschehen.
Quelle: James William Kaler
[sehr gern übersetzt von mascha: Herzlichen Dank lieber James💗, wunderwahre Worte😊💖Wir freuen uns über eure Unterstützung, Von Herzen Danken wir Euch💖]
Lange bevor Jesus auf der Erde lebte, hatte das Wort Christos in der alten Welt schon eine Bedeutung. Es bedeutete der Gesalbte – aber nicht nur eine Salbung mit Öl. Es bezog sich auf jemanden, der eine innere Weihe durchlaufen hatte: das Erwachen eines höheren Bewusstseins im menschlichen Körper.
In älteren Mysterien Traditionen war diese Salbung nicht symbolisch. Sie war alchemistisch.
Die in alten Riten verwendeten Öle repräsentierten raffinierte Lebenskraft – was hermetische Lehren als „das subtile Feuer“ bezeichnen, die intelligente Energie, die sich durch den Körper, das Nervensystem und den Geist bewegt. „Gesalbt“ zu sein bedeutete, dass diese Energie aktiviert, ausgerichtet und eher von Weisheit als von Instinkt geleitet wurde. Deshalb war Christus nie als exklusiv gedacht. Es war eine Initiation.
In hermetischer Hinsicht ist das Christusbewusstsein die vollkommene Vereinigung von Geist und Materie – die Versöhnung von Himmel und Erde im Menschen. Die Smaragdtafel sagt es ganz klar: „Was oben ist, ist gleich dem unten” Der Christus-Zustand ist die lebendige Verwirklichung dieses Gesetzes.
Jesus hat diese Weisheit nicht erfunden. Er verkörperte sie.
Die alten Ägypter nannten es „Horus erwacht im Herzen”.
Die Griechen verstanden es als den inkarnierten Logos.
Die Gnostiker nannten es das Licht im Inneren.
Die Hermetiker kannten es als den göttlichen Intellekt in Fleisch gewordener Form.
Jesus trat in diese Tradition ein, nicht als Begründer eines Glaubens, sondern als Offenbarer dessen, was schon immer möglich gewesen war. Seine Botschaft lautete nicht „verehrt mich”, sondern „folgt mir” – was bedeutet, den gleichen inneren Weg zu gehen. Wenn er vom Reich Gottes sprach, lokalisierte er es im Inneren. Wenn er heilte, demonstrierte er die Beherrschung von Geist, Körper und Seele. Wenn er sich der Autorität entgegenstellte, entlarvte er die Systeme, die eher von Angst als von Wahrheit lebten.
Deshalb bedrohte die Lehre Christi die Imperien.
Ein Mensch, der seine innere Souveränität erkennt, braucht keine Vermittler mehr. Jemand, der das Göttliche in sich selbst kennt, kann nicht durch Schuld, Angst oder Abhängigkeit beherrscht werden. Der hermetische Eingeweihte war schon immer gefährlich für Systeme, die eher auf Gehorsam als auf Verständnis basieren.
Im Laufe der Zeit wurde der Titel „Christus“ aus seinem initiatorischen Kontext entfernt und zu einem Objekt der Verehrung statt zu einer großen Möglichkeit der Transformation. Der Weg wurde zu einem Personenkult. Die innere Arbeit wurde nach außen verlagert. Was eigentlich dazu gedacht war, die Seele zu erwecken, wurde umgestaltet, um die Bevölkerung zu kontrollieren.
Doch die Weisheit verschwand nie.
Sie überlebt überall dort, wo die Suchenden sich daran erinnern, dass Christus nicht etwas ist, an das man glauben muss, sondern etwas, das man werden kann. Es ist die Verfeinerung des eigenen Bewusstseins, die Integration des Schattens, die Disziplin der Wahrheit und die Verkörperung der Liebe ohne Illusionen. Es ist die Alchemie des Menschen zu einem lebendigen Tempel.
Worte der Weisheit
Frage nicht, ob Christus existiert hat – frag dich, ob Christus in dir lebt.
Übernimm keinen Glauben, wenn du zur Erkenntnis fähig bist.
Und denk daran: Die Alten haben die Wahrheit nie vor der Menschheit verborgen – nur vor denen, die nicht bereit waren/sind, die Arbeit zu leisten, um sie zu erkennen.
Der Weg ist alt.
Die Arbeit findet im Inneren statt.
Und die Salbung sollte immer in der Seele geschehen.
[sehr gern übersetzt von mascha: Herzlichen Dank lieber James💗, wunderwahre Worte😊💖Wir freuen uns über eure Unterstützung, Von Herzen Danken wir Euch💖]

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen
Bei Kommentaren bitten wir auf Formulierungen mit Absolutheitsanspruch zu verzichten sowie auf abwertende und verletzende Äußerungen zu Inhalten, Autoren und zu anderen Kommentatoren.
Daher bitte nur von Liebe erschaffene Kommentare. Danke von Herzen, mit Respekt für jede EIGENE Meinung.