2026-02-06

Chuck Spezzano's Newsletter Februar 2026



Der Februar 2026 ist ein Monat, in dem wir eingeladen sind, Liebe in ihren vielfältigen Formen zu entdecken. Der Februar kann über die Formen menschlicher Liebe hinausgehen, wie Romantik, Sexualität, Zuneigung, Hingabe und andere Aspekte, die wir gemeinhin als Liebe verstehen. Natürlich können all diese Ausdrucksformen Teil von Liebe sein. Doch um nicht in Enttäuschung geraten, die aus erlebtem Liebesmangel entsteht, ist es wesentlich, schmerzhafte Erfahrungen und Emotionen zu heilen und uns auf etwas Höheres auszurichten, etwa darauf, uns selbst als Liebe und als ein Kind Gottes zu erinnern. Wir können uns auf eine heilige Beziehung ausrichten, die über den Körper hinaus ins Mystische reicht. Es gibt so viele Formen, die Liebe annehmen kann, während wir uns hin zu einer transzendenten Liebe jenseits von Form und Körper entwickeln. Mit anderen Worten: Wir heilen die Trennung, die das Gegenteil von Liebe ist, uns schwach hält und von uns selbst und voneinander abschneidet, damit wir Freude als Lebensweise entdecken können. Um dies zu verwirklichen, sind wir eingeladen, über uns selbst hinauszublicken und den anderen mit liebenden Augen zu sehen. Jedes Mal, wenn wir dienen, heilen und Brücken bauen, führt uns das zu größerer Ganzheit, die aus der Erkenntnis entsteht, dass wir eins sind. Wir entwickeln uns in Frieden und Hilfsbereitschaft. Gerade in Zeiten wie diesen, in denen die Welt sich in einem dunklen Übergang befindet, können unsere Seelen den größten Fortschritt machen, indem wir helfen und vergeben.

Der Wahnsinn, den wir in der Welt sehen, ist unser eigener. Die äußere Welt spiegelt wider, was im Inneren unseres Bewusstseins verborgen ist. Was in uns ist, haben wir nach außen projiziert. Wo wir eine Gelegenheit verpasst haben, einen anderen zu heilen, denken wir, ihn im Stich gelassen zu haben. Wir glauben, andere zu hassen, weil wir meinen, sie hätten uns Schmerz zugefügt. Aber in Wahrheit hassen wir sie, weil wir glauben, sie nicht gerettet zu haben, und dabei denken wir, sie hätten uns im Stich gelassen.

Die Rückkehr in die Gegenwart ist ein weiterer Weg, uns zu befreien, denn in der Gegenwart gibt es nur das, was ewig wahr ist. Würden wir mit einem anderen im immerwährenden Jetzt leben, gäbe es keine Vergangenheit und keinen Groll, sondern nur die stets erneuerte Freude, da wir jedem Menschen im gegenwärtigen Augenblick mit Offenheit und Freude begegnen.

Hältst Du die Vergangenheit den Menschen um Dich herum noch vor? Wenn Du jemandem etwas nachträgst, trägst Du es Dir selbst und allen anderen nach. Wir haben unsere Gaben verborgen, die in schmerzhaften Situationen zur Heilung gedient hätten. Wir haben darauf bestanden, recht zu haben, und das Geschehen zur Trennung genutzt, statt zu helfen und zu lieben. Wir haben uns stattdessen irrtümlich für den Weg des Ego und der Trennung entschieden und dafür gelitten. Dort, wo wir gelitten haben, zeigt sich, wo wir glauben, gesündigt zu haben. Das Leid erschien uns als gerechte Selbstbestrafung für die Trennung und die daraus entstandene Schuld. Dadurch haben wir begonnen, an Sünde zu glauben, und schienen in schmerzhaften Wahrnehmungsmustern gefangen. Unser Fehler war die Entscheidung für Hölle und Ego statt für Heilung und Helfen.

Angesichts der möglichen Turbulenzen im Februar, im weiteren Verlauf des Jahres und darüber hinaus braucht es etwas Tieferes, das Dich durch diesen Monat, dieses Jahr und Dein Leben trägt. Was sich im Februar als schwierig oder negativ zeigt, weist auf verborgene Wutanfälle hin, die wir noch nicht losgelassen haben. Das entscheidende Prinzip dieses Monats ist, in Gott zu ruhen, um Frieden, Sicherheit und Glück zu schaffen, mitten in den widerstreitenden Träumen der Welt. Auch wenn wir Gefahren begegnen, gibt es keinen sichereren Ort als das Ruhen in Gott.

Dieses Ruhen hat die Kraft, die in uns schlummernde Wahrheit zu erwecken: dass wir trotz aller äußeren Unterschiede eins sind. Ein Bewusstsein, eine Liebe, ein reiner Geist. Dieses Prinzip trägt uns durch Schmerz, Verlust und Elend. Es führt uns durch Konflikte und sogar durch die Begegnung mit dem Tod hindurch. Es führt uns in die Gewissheit Gottes zurück. In Gott zu ruhen kann das Leid der Welt beenden. Es gibt kein Leid, das dadurch nicht geheilt werden könnte. Selbst wenn die Welt weiterhin von den Stürmen des Hasses zerrissen wird, können wir vollkommen unerschüttert bleiben. Wir ruhen in Wahrheit und Liebe und was wir sehen, kann, während wir in Gott ruhen, in Wahrheit verwandelt werden. Unser Frieden ruft andere, sich unserem Ruhen anzuschließen. Unser Ruhen wird zu einer unwiderstehlichen Wahrheit, die andere unaufhaltsam aus Schmerz und Konflikten herauszieht. Sie hören keine andere Stimme mehr, denn indem wir Gott unsere Stimme geben und in ihm ruhen, ruht er in uns. Wenn wir in Gott ruhen, spricht seine Stimme durch uns. So lösen sich Sorgen und Belastungen auf. Es gibt keine Bürden mehr, keine Angst, keinen Schmerz, keine Sorgen um die Zukunft und keine Reue über die Vergangenheit. Wenn wir in Gott ruhen, ruhen wir in der Ewigkeit. So berührt uns die Dunkelheit der Welt nicht und unser Ruhen bleibt unveränderlich.

Jedes Mal, wenn Du in Gott ruhst, erfährst Du eine so tiefe Erholung, dass sich die fieberhaften Träume und rastlosen Fantasien der Welt auflösen. Finde in die Stille und empfange die Gnade. Wenn Du in Gott ruhst, hast Du keine angstvollen Träume mehr, weil Du von Gottes Armen gehalten wirst. Wenn Du heute im Frieden Gottes ruhst, beginnt die Welt, sich selbst zu entwirren und zur Ruhe zurückzukehren, weil Hoffnung wiederkehrt. Mit jedem Ruhen in Gott rückt die Welt dem Erwachen näher, und müde Geister, die zu erschöpft sind, um weiterzumachen, finden Trost und Erleichterung.

In Deinem Ruhen rufst Du Deine Brüder und Schwestern, sich Dir anzuschließen, und sie werden auf Dich hören. Du kannst heute in Stille und ohne Angst ruhen. Diese Gabe kannst Du jenen schenken, die vor Dir kamen, und jenen, die nach Dir kommen werden. Die Zeit bindet Dich nicht. Jedes Mal, wenn Du in Gott ruhst, erinnerst Du alle an ihren eigenen Ruheort. Indem Du in Gott ruhst, beschützt und versorgst Du die Welt.

Alle Probleme entspringen der Vergangenheit. Dort liegt ihre Wurzel im Wunsch, unabhängig zu sein und alles auf Deine eigene Weise zu tun. Unabhängigkeit ist eine Form der Abspaltung, die das Empfangen blockiert und Partnerschaft unmöglich macht. Probleme dienen als Abwehrmechanismen des Egos, um den Zugang zur Gegenwart zu verhindern. Diese Abwehr blockiert Dein Gewahrsein für die Gabe, die unter jedem Problem liegt und es aufgelöst hätte, wenn Du sie erkannt und geteilt hättest. Diese Trennung machte das Ego zum Prinzip der Abspaltung. Zugleich brachte sie Bedürfnisse, Süchte und Götzen hervor. Wir glauben, diese vermeintlichen Lösungen würden den Schmerz und den Mangel der Trennung lindern und uns retten. Durch das Ego glauben wir, dass die Erfüllung dieser Bedürfnisse unsere alten Wunden aus der Trennung ausgleichen könnte. So entsteht ein Teufelskreis aus Wunden und Bedürfnissen. Wir glauben, Götzen würden uns erfüllen, wenn wir sie nur besitzen und uns dadurch selbst befriedigen. Dadurch suchen wir im Außen nach dem, was uns angeblich retten soll. Genau dieses Suchen nach äußeren Anhaftungen, so lehrte Buddha, führt zu Leid.

Was uns im Außen begegnet, ist das, was wir beurteilt, fragmentiert, verdrängt und nach außen projiziert haben als etwas, das wir nicht in uns haben wollen. Dadurch ist das, was wir als Welt wahrnehmen, genau das, was wir an uns selbst nicht mögen. Als Folge geraten wir in einen Teufelskreis aus Widerstand und Begehren. Kein Wunder also, dass es uns schwerfällt, unsere Ziele zu erreichen.

Wir tun so, als habe das, was um uns geschieht, nichts mit uns zu tun. Diese Verleugnung verdeckt unsere Beteiligung und unsere Verantwortung an allem, was in der Welt geschieht. Zugleich hindert sie uns daran, unsere alten Herzensbrüche und die Schuld der Vergangenheit zu transformieren. Wir können die Vergangenheit transformieren, indem wir die volle Verantwortung für alles übernehmen, was uns geschehen ist. Das betrifft auch jede dunkle Erfahrung, die wir durchlebt haben. Indem wir Verantwortung übernehmen, stoppen wir den Kreislauf aus Schuld und Schuldzuweisung, mit dem wir andere angreifen. Genau diesen Kreislauf haben wir eingerichtet und anderen zugeschrieben, um unabhängig zu sein und/oder vor unser Bestimmung davonzulaufen. Das Unterbewusste zeigt uns, dass das, was wir anderen vorgeworfen haben, genau das ist, was wir selbst getan haben.

Ablehnung und Abspaltung ziehen sich durch unser Leben. Ein Kurs in Wundern sagt, dass wir sogar den Himmel selbst verleugnet haben. Wir nutzen die Vergangenheit als Rechtfertigung, unabhängig zu sein und alles auf unsere Weise zu tun. Wir tun das wegen etwas, das angeblich uns angetan wurde. Jedoch haben wir es im Unterbewusstsein selbst arrangiert. Wir wählen Situationen, in denen wir selbst Opfer sind, und verpassen dabei die Gelegenheit, einen anderen zu befreien und zu heilen. Stattdessen beschuldigen wir andere und benutzen sie als Vorwand, unsere Bestimmung nicht zu leben. Dadurch folgen wir dem Ego und verlassen den Weg des Himmels, den Weg des Friedens, der alte Formen von Wahnsinn heilt. Die Gewalt, die Gier und die Korruption, die wir in der Welt sehen, sind alte oder uralte Fehler, die wir begangen haben, bevor wir einen besseren Weg kannten. Wir haben diese irrenden Anteile als schuldig und sündig verurteilt, spalteten sie ab und taten so, als hätten wir mit solchem Verhalten nichts zu tun. So haben wir sie nach außen projiziert und wurden Teil der Welt. Indem Du vergibst und diese fragmentierten Anteile integrierst, führst Du sie zurück in Ganzheit, Frieden und in eine neue Zuversicht.

Nimm irgendein Missgeschick, ein Symptom einer Krankheit oder ein Problem und verweile damit. Bald zeigt sich die Situation oder die Schicht, die es nährt. Dahinter wird der Verlust oder der Schmerz sichtbar. Schon das erneute Durchleben dessen, was damals geschah, wirkt heilsam, weil sich ein Teil des Schmerzes löst. Wenn Du mit schmerzhaften Anteilen nochmal in Berührung gehst, erhältst Du die Möglichkeit, den Fehler zu korrigieren, indem Du den Heiligen Geist oder Quan Yin dort in Dir verweilen lässt und alles aus einer höheren Perspektive betrachtest. Dein Bewusstsein kann sich neu ausrichten, durch Vergebung, Verbundenheit oder das Teilen der Gabe, die Du in jener Situation hättest bringen können, die aber verloren ging. Um alten Schmerz zu heilen, gib jede Form von Ego-Anspruch oder Vorrecht auf, bis Du frei bist von Erwartungen und Forderungen, dass alles hätte nach Deinem Willen geschehen sollen. Alles entfaltet sich auf die höchstmögliche Weise angesichts dessen, was Heilung benötigt. Größere Probleme sind Seelenlektionen, deren Symptome so lange wiederkehren, bis wir die darin liegende Lektion lernen.

Der Februar 2026 bietet die Möglichkeit, Dein ganzes Leben zu korrigieren und zu Freiheit und Liebe zurückzufinden, besonders dann, wenn Du die Zeichen und Hinweise nutzt, die zeigen, wo etwas der Korrektur bedarf. Es kann der kleinste Ärger sein oder etwas, das schiefläuft, das wir als Einladung nutzen können, um einen Blick nach innen zu werfen. Das Ego rät Dir davon ab, nach innen zu schauen, weil Du dort Dunkelheit und Sünde finden wirst. Der Heilige Geist hingegen lädt Dich ein, durch seine Augen nach innen zu schauen und den Fehler zu berichtigen.

Du hast alle Drehbücher Deines Lebens selbst geschrieben, auch die Herzensbrüche, die Krankheiten und die Unfälle, die in Wahrheit keine Unfälle waren. Alles, was in Deinem Leben unerwünscht erscheint, dient entweder der Ego-Identität, die Du aufgebaut hast, oder dem Heiligen Geist. Der Zweck des Egos sind Schuld und Leid, damit es die Kontrolle über Dein Bewusstsein behält. Die Bestimmung des Heiligen Geistes hingegen ist Freiheit und Korrektur und nicht Verengung und Schuld, die zu Aufopferung führen. Du entscheidest, welchem Weg Du folgst. In jeder Problemsituation kannst Du Folgendes wiederholen: "Stattdessen könnte ich Frieden haben." (Ein Kurs in Wundern). Du kannst jede Dunkelheit durch Buddhas Augen betrachten, denn er weiß, dass all dies ein Traum ist, der auf die Welt projiziert wurde. Durch die Augen des Heiligen Geistes erkennst Du die Seelenlektion und siehst, dass das Geschehene ein Fehler war, der daraus entstand, dass Du Dich auf die Seite des Ego gestellt hast. Du kannst jede Situation durch Quan Yins Augen betrachten und alle als unschuldig erkennen, würdig ihrer Barmherzigkeit und ihres Mitgefühls durch Dich. Durch Christi Augen erkennst Du, dass andere die Dinge nicht auf Deine Weise tun müssen, damit Du glücklich bist. Stattdessen kannst Du die Liebe des Himmels einbringen, um alle Beteiligten vergangener Problemsituationen zu befreien – Dich eingeschlossen.

Der Februar ist ein Monat praktischer Liebe, die durch Heilung entsteht. Überall dort, wo Du in irgendeiner Weise verletzt wurdest, hast Du begonnen, bewusst oder unbewusst ein Leben aus Kontrolle und Rache zu führen. Genau daraus sind oft jene Situationen entstanden, die Du am wenigsten wolltest. Kehre dorthin zurück, wo Deine Rache ihren Anfang nahm, und lass den Himmel dort wirken, denn das bringt Heilung statt Deiner eigenen Fehlinterpretation, die Schmerz verursacht. Durch diese Fehlinterpretation hast Du eine Ego-Identität der Trennung aufgebaut und weist anderen Schuld zu. Du hast diese Sichtweise benutzt, um Dich von Verantwortung zu entlasten. Doch diese Form von Unabhängigkeit hat ihren Preis. An dieser Stelle hast Du Schuld vergraben, ebenso wie Glaubenssätze von Schwäche und Hilflosigkeit, in der Annahme, dass Selbstverletzung und Selbstangriff die Schuld begleichen könnten. Das haben sie nicht. Sie haben sie verstärkt. Um Deine eigene Unschuld zu beweisen, hast Du dann anderen die Schuld zugewiesen.

Wenn Du Dir selbst vergibst, fällt es Dir leicht, auch anderen zu vergeben, weil Du erkennst, dass alles auf einem großen Irrtum beruht. Was Du im Außen siehst, trägst Du auch in Dir. Heilung eint Dein Bewusstsein und unterstützt zugleich die Welt auf dem Weg zu mehr Einheit und Freiheit. Deine Schuld hat Dich dazu gebracht, jene zu hassen, von denen Du glaubst, sie hätten gegen Dich gesündigt. Dieser Hass dient als Schutz, um eine tiefere Schuld zu verbergen, jene, in der Du glaubst, selbst gegen andere gesündigt zu haben.

Wie Ein Kurs in Wundern sagt: Die Welt zu retten bedeutet, Deine Sicht auf Dich selbst zu verändern. Dein Weg zum Glück führt über Frieden, Vertrauen und Ganzheit. Er entsteht nicht aus dem Glauben an Sünde, der nach Feinden sucht. Du entscheidest, ob Du Deinen Glauben auf Wahrheit und Glücklichsein richtest oder auf Angst und Vergeltung. Wir verbergen viele solche Muster vor uns selbst, um das Ego zu schützen. Manche dieser Probleme stammen von unseren Vorfahren oder aus anderen Leben. Der Himmel hilft Dir, diese verborgene Schuld und den Ursprung der Rache zu finden und sie als Irrtum loszulassen.

Je lebloser Du Dich fühlst, desto größer ist der ungelöste Konflikt in Dir. Diese Leere entsteht aus Abwehr und aus dem Versuch, sie zu kompensieren und zu verbergen. Der Konflikt zeigt entweder eine Resignation gegenüber dem Leben, Beziehungen und Dir selbst oder eine Angst vor dem Leben. Die Angst vor dem Tod ist nur eine dünne Schicht über der Angst vor dem Leben, nämlich vor dem erneuten Scheitern. Je stärker Dein Gefühl des Versagens ist, desto größer wird der Wunsch, dem Schmerz zu entkommen, indem Du Deinem eigenen Leben ausweichst. In der "Toten Zone" geben Menschen entweder auf oder sie finden einen Ausweg über Ebenbürtigkeit, Partnerschaft und den Wunsch, ihre Bestimmung zu leben.

Diese Hinweise sind hilfreich für den Februar und die kommenden Monate.

1. Dir stehen Wunder zu (Ein Kurs in Wundern). Wunder sind Akte der Liebe und des Glaubens von Deiner Seite und göttliche Liebe auf Seiten des Himmels. Glaube bedeutet, über Angst und Illusion hinauszublicken und die Wahrheit so zu sehen, wie der Himmel sie sieht. Jedes Symptom ist eine Investition in Angst und das Ego statt in Liebe und den Heiligen Geist. Die Sichtweise des Heiligen Geistes ist die Wahrheit. Alles andere ist eine Investition ins Ego, in das, was Du gemeinsam mit ihm erschaffen hast, um Dich klein zu halten, Deiner Berufung auszuweichen und Deine wahre Identität als Kind Gottes zu vergessen.

2. Alles gründet sich auf Deine Identität. Darüber lässt sich nicht verhandeln. Du kannst nicht verändern, wie Du erschaffen wurdest, wohl aber versuchen, es bewusst zu überdecken, indem Du glaubst, Du hättest Dich selbst erschaffen. So begrenzt Du Dich auf Deinen Körper und Dein Ego und erlebst Dich als getrennt von anderen. Deine Glaubenssätze sind machtvoll, denn sie bestimmen Deine Wahrnehmung. Du siehst, was Du sehen willst. Bitte um das, was Du wirklich willst und verdienst.

3. Wenn es Dir schlecht geht, dann erkenne, dass das Ego Dich im Gefängnis seiner Überzeugungen und daraus entstehenden Emotionen festhält. Gehst Du den Weg der Vernunft, findest Du zur Wahrheit. Du kannst erforschen, woran Du glauben musst, um diese Wahrnehmung, Erfahrung und Emotion zu haben. Du kannst Dich neu entscheiden, wenn Du nicht weiter darin investieren möchtest. Wenn es Dir schlecht geht, hat Dich das Ego durch Selbstangriff isoliert, und Du beziehst alles auf Dich. Damit schränkst Du Deine Wahrnehmung vollständig ein, bis sich alles um Dich dreht. Das ist eine sehr schmerzhafte Fehlinterpretation. Du kannst Dich zu jedem Zeitpunkt entscheiden, einem anderen Liebe zu schenken, indem Du durch Dein inneres Unwohlsein durchgehst. Du kannst das so oft wie nötig tun, bis die Dunkelheit weicht und das Licht zurückkehrt.

4. Groll entsteht aus Selbstverurteilung, die Du auf die Welt projizierst. Wir haben unsere Selbsturteile und unseren Hass nach außen verlagert. Mitgefühl für uns selbst und für andere ist die Lösung. Wir können sogar Dankbarkeit für jene empfinden, die uns unsere dunklen, verborgenen Überzeugungen zeigen, jene ungeliebten Anteile, durch die wir uns selbst definiert haben. Anderen zu vergeben bedeutet uns selbst zu vergeben. Vergeben heißt, die Wahrheit über Euch beide zu suchen und zu finden. An der Wurzel jedes Problems liegt Groll. Gerade jetzt nährt uralte Schuld jenen Groll, der eine Welt der Trennung und des Schmerzes erschafft. Du kannst Deinen Beitrag zur Heilung der Welt leisten durch die Gabe der Vergebung. Beginne bei den Menschen, die Dir am nächsten stehen. Befreie sie und Dich selbst. Vergib jeden Tag jemandem. Wenn Du jemanden verurteilst, verbirgst Du eine Gabe in Dir, die Euch beide befreien würde. Erkenne diese Gabe, indem Du ihr Bedürfnis erkennst. Welche ihrer Bedürfnisse spiegeln eine Gabe wider, die Du in Dir trägst? Nimm Deine Gabe an und übergib sie Gott, damit er sie um das Zehntausendfache vermehrt (Ein Kurs in Wundern). Empfange sie zurück, teile sie mit anderen und dann mit Deinem Bruder.

Auch wenn sich Schicht um Schicht eine verdunkelte Wahrnehmung aufgebaut und Dein Leben geprägt hat, kannst Du immer wieder diese machtvollen Worte mit klarer Absicht wiederholen: "Ich werde vergeben, und dies wird verschwinden" (Ein Kurs in Wundern). Vergebung verändert Deine Wahrnehmung.

5. Bitte darum, jeden beunruhigenden Moment mit den Augen des Heiligen Geistes zu sehen, der alles auf die höchstmögliche Weise entfaltet, die jeweils gebraucht wird, um endgültige Verbindung und spirituelle Wiederherstellung zu ermöglichen.

6. Wir tragen nicht nur für unsere Handlungen Verantwortung, sondern auch für unsere Gedanken, unsere Wahrnehmung und unsere Erfahrungen, denn sie sind die Ursache unserer Emotionen. Wenn Du volle Verantwortung für jede Situation übernimmst, gewinnst Du Deine Macht zurück und erinnerst Dich daran, wer Du bist. Du trägst die Macht eines Kindes Gottes in Dir. Diese Macht wurde Dir bei Deiner Schöpfung geschenkt, als Du nach Seinem Ebenbild erschaffen wurdest. Niemand hat Dir etwas angetan, das Du nicht auf einer Ebene selbst gewählt hast.

Nach fünf Jahrzehnten der Erforschung des Unterbewussten habe ich erkannt, dass sich diese Prinzipien immer wieder als wahr erweisen. Was uns widerfahren ist, war unsere Wahl, die durch das Ego beeinflusst wurde. Gleichzeitig versucht das Ego, unsere Verantwortung in Schuld zu verwandeln. Wir alle haben Fehler gemacht, und wir sind hier, um zu lernen und alte, uralte Fehlentscheidungen und falsche Investitionen zu korrigieren. Wenn wir Verantwortung übernehmen, können wir die Lektion erkennen und die Fehler berichtigen, die wir anderen zugeschrieben haben. So heilen wir nicht nur uns selbst, sondern auch ein ganzes Netzwerk von Opfern und Tätern, deren Teil wir sind. Bleiben wir in der Opferrolle, geben wir das Erlebte, solange wir nicht heilen, direkt oder indirekt an andere weiter. 

Erkennen wir hingegen, dass das, was uns widerfahren ist, nicht persönlich gegen uns gerichtet war, können wir durch Vergebung und die Gabe der Wunder Tausende von Menschen heilen und Erlösung ermöglichen. Als Opfer geben wir bewusst oder unbewusst das weiter, wie wir selbst verletzt wurden. Entscheide Dich für Deine Gaben und Deine wahre Macht, statt für Kontrolle oder Dominanz, die aus Angst und dem Glauben an die eigene Schwäche entstehen. Ein Kurs in Wundern bringt es klar auf den Punkt:

Ich bin verantwortlich für das, was ich sehe.
Ich wähle die Gefühle, die ich erlebe, und wähle das Ziel, das ich erreichen will, und alles, was mir zu geschehen scheint.
Ich bitte und empfange das, worum ich gebeten habe.
(Ein Kurs in Wundern)

Das mag zunächst unmöglich erscheinen, doch genau dies wurde mir in fast zwanzigtausend Heilungserfahrungen bestätigt. Wenn wir Verantwortung übernehmen und verstehen, was wir vor uns selbst verborgen haben, erkennen wir zugleich die Unschuld der anderen und unsere eigene Verantwortung. Verantwortung zu übernehmen, verleiht Dir die Macht zu korrigieren, zu heilen und andere zu ermächtigen. Du kannst dieses Prinzip auf Deine Vergangenheit anwenden. Wenn Du es immer und immer wiederholst, fängt es an, Dir Schritt für Schritt Deine Macht zurückzugeben. Die Wahrheit schenkt Dir Macht und Bedeutung, verändert Deine Wahrnehmung und löst Leid auf. Sie bringt Heilung in die Situation und löst Herzensbrüche und Selbstsabotage auf. Dadurch fühlst Du Dich frei, zuversichtlich und bist im Frieden. Die Unschuld aller wird sichtbar. Und mit dieser Unschuld erkennen wir, dass jeder, unter inneren wie äußeren Umständen, sein Bestes gibt. Wenn alle unschuldig sind, ist niemand schuldig, auch Du nicht. So wird die Welt aus der Dunkelheit befreit. Sie wird heller, und das Licht zeigt sich. Sei in diesem dunklen Jahr ein Bote des Lichts, indem Du Dich selbst und andere aus der Vergangenheit befreist, besonders aus Deiner Kindheit. Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit oder glückliche frühere Beziehungen.

Der Februar 2026 ist ein Monat der Liebe. Gib alles. Halte nichts zurück. Lieb Deinem Leben die Hosen runter. Yippie!

Nightlight Newsletter
Februar 2026
Kahuku, Hawaii

Quelle: psychologyofvision.com

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