
In diesem Satz ist das Zuhause kein Ort aus Stein, kein Dach, das den Regen abhält. Es ist der stille Raum in dir, den du nie wirklich verlassen hast und den doch der Lärm der Gedanken, die Last der Erinnerungen und die Sorge um das Morgen oft verhüllen.
Präsent zu sein bedeutet, dem Augenblick die Achtung zu geben, ganz da sein zu dürfen. Denn nur wer aufhört, unablässig vor sich selbst davonzulaufen, entdeckt, dass das Gesuchte längst auf ihn wartet.
Denn der Weg dorthin führt nicht über ferne Horizonte, sondern durch den stillen Garten des gegenwärtigen Augenblicks.
Wo die Persönlichkeit aufhört, etwas erreichen zu wollen, öffnet sich die Herzblume ganz weit. Und du erkennst: Das Zuhause, nach dem du dich gesehnt hast, immer schon da ist, es war nur vorübergehend von deinen eigenen Schatten verdeckt.
Wer den Augenblick mit offenen Händen empfängt, findet eine Tür, die niemals verschlossen ist.
Schreite hindurch und du wirst erfahren, dass Heimkehr nicht bedeutet, irgendwo anzukommen, sondern ganz bei dir selbst zu sein.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen
Bei Kommentaren bitten wir auf Formulierungen mit Absolutheitsanspruch zu verzichten sowie auf abwertende und verletzende Äußerungen zu Inhalten, Autoren und zu anderen Kommentatoren.
Daher bitte nur von Liebe erschaffene Kommentare. Danke von Herzen, mit Respekt für jede EIGENE Meinung.