
Das Leben auf der Erde vollzieht sich in multiplen Timelines, nicht auf voneinander getrennten Planeten, sondern als verschiedene Wirklichkeiten, die sich überlagern wie durchsichtige Schichten eines großen Bildes. Menschen gingen durch dieselben Straßen, standen an denselben Bahnhöfen, lebten in denselben Städten und doch sahen sie nicht dieselbe Welt.
Was den einen selbstverständlich erschien, war für den anderen unverständlich. Was für den einen Fortschritt bedeutete, empfand der andere als Verlust. Was der eine als Freiheit bezeichnete, nannte der andere Verantwortungslosigkeit. Sie teilten den gleichen Raum, aber nicht mehr unbedingt dieselbe Wirklichkeit.
Lange Zeit waren diese Unterschiede weniger sichtbar. Gesellschaften waren homogener, Lebenswege ähnlicher, die Quellen des Wissens begrenzter. Menschen arbeiteten in ähnlichen Berufen, besuchten ähnliche Institutionen, teilten lokale Geschichten und Rituale. Die Welt wurde scheinbar kleiner wahrgenommen und dadurch waren die Bewusstseinsräume stärker miteinander verwoben.
Doch mit der zunehmenden Komplexität der Welt begann sich das Gewebe aufzufächern.
Neue Berufe entstanden, neue Bildungswege, neue Technologien, neue soziale Milieus. Jeder Mensch konnte sich seine eigenen Informationsquellen, seine Vorbilder, seine Gemeinschaften und schließlich seine Wirklichkeit erschaffen. Das Internet brachte die Menschen scheinbar näher zusammen und errichtete gleichzeitig unsichtbare Mauern zwischen ihnen.
Der Mensch begann, nicht mehr nur in einer Gesellschaft zu leben, sondern in einer individuell zusammengestellten Welt.
DIE TRENNUNG DER WAHRNEHMUNG
Man könnte diese unterschiedlichen Welten als Frequenzen beschreiben.
Eine „Frequenz“ ist eine bestimmte Bewusstseinsebene, eine bestimmte Art, die Wirklichkeit wahrzunehmen, eine Mischung aus Erfahrungen, Werten, Ängsten, Hoffnungen, Wissen und Erwartungen.
Menschen mit ähnlichen inneren Landkarten erkennen einander leichter.
Sie verstehen dieselben Zeichen,
sie lachen, haben den gleichen Humor,
sie empören sich über dieselben Ereignisse,
sie fürchten dieselben Entwicklungen
und sie halten ihre eigene Sichtweise irgendwann für die Wirklichkeit selbst.
So entstehen Inseln des Bewusstseins.
Auf der einen Insel lebt der Mensch, der in erster Linie wirtschaftliche Sicherheit sucht, auf einer anderen derjenige, für den Selbstverwirklichung das höchste Gut ist. Daneben entstehen Welten des technischen Fortschritts, der Tradition, der Spiritualität, des politischen Aktivismus, der Wissenschaft, des Unternehmertums, der sozialen Gerechtigkeit oder des Rückzugs aus der Gesellschaft.
Keine dieser Welten ist zwangsläufig die ganze Wahrheit.
Aber jede kann sich so anfühlen.
Und genau darin liegt eine der tiefsten Konsequenzen der Trennung:
Der Mensch verliert die Erfahrung, dass seine Wirklichkeit „nur ein Ausschnitt ist“.
DIE UNSICHTBARE GRENZE
Die Trennung beginnt schon mit einem Satz:
„Mit solchen Menschen habe ich nichts zu tun.“
Dann folgt:
„Die verstehen das sowieso nicht.“
Und irgendwann:
„Die sind das Problem.“
Aus Verschiedenheit wird Distanz,
aus Distanz wird Misstrauen,
aus Misstrauen wird Abwertung,
und aus Abwertung kann Feindschaft entstehen.
Die Menschen müssen sich dabei nicht einmal mehr aktiv bekämpfen.
Es genügt, dass sie einander physisch nicht mehr begegnen oder nicht mehr physisch wahrgenommen werden.
Sie wohnen vielleicht wenige Kilometer voneinander entfernt, aber ihre Lebenswelten berühren sich kaum noch. Sie besuchen unterschiedliche Orte, konsumieren unterschiedliche Medien, sprechen unterschiedliche Sprachen der Werte und bewegen sich in voneinander getrennten sozialen Kreisen.
Sie können nebeneinander existieren, ohne wirklich miteinander zu leben.
So entsteht eine eigenwillige Form der Gesellschaft.
Viele Menschen sind miteinander verbunden und dennoch voneinander getrennt.
DIE ILLUSION DER EIGENEN TIMELINE
In spirituellen Vorstellungen wird manchmal davon gesprochen, dass Menschen auf unterschiedlichen „Timelines“ leben. Zwei Menschen können dasselbe Ereignis erleben und dennoch in zwei völlig verschiedenen inneren Welten daraus hervorgehen.
Für den einen beginnt eine neue Zeit,
für den anderen endet eine alte.
Der eine sieht Möglichkeit, der andere Gefahr,
der eine erkennt Befreiung, der andere Kontrollverlust.
So entstehen scheinbar parallele Wirklichkeiten.
Nicht unbedingt, weil verschiedene physische Zeitlinien tatsächlich „nebeneinander“ existieren, sondern weil Bewusstsein Erfahrung unterschiedliche Realitäten hervorbringt.
Die Uhr zeigt dieselbe Zeit,
doch die innere Zeit des Menschen ist eine andere.
Der eine lebt noch in der Vergangenheit,
der andere bereits in der Zukunft,
ein dritter lebt im Augenblick,
doch alle drei stehen am selben Ort.
DIE POLITISCHE VERSTÄRKUNG
Diese Entwicklung bleibt nicht ohne politische Folgen.
Wo Menschen sich in immer kleinere Gruppen aufteilen, entstehen Interessensräume. Jede Gruppe beginnt, ihre eigenen Bedürfnisse zu leben, wirtschaftliche Interessen verbinden sich mit politischen Vorstellungen, politische Vorstellungen mit Identitäten, Identitäten mit emotionalen Erfahrungen.
Damit verändert sich auch die Macht.
Denn wer eine Gruppe davon überzeugen kann, dass ihre Sicherheit, ihr Wohlstand oder ihre Identität bedroht ist, kann ihre Aufmerksamkeit bündeln.
Angst wird dann zum Klebstoff einer Gruppe.
Aber auch Hoffnung kann zum Klebstoff werden.
Politik kann Brücken bauen oder die bestehenden Gräben vertiefen. Sie kann Unterschiede sichtbar machen, ohne sie zu Feindschaften werden zu lassen. Sie kann aber ebenso davon profitieren, wenn Menschen einander nicht mehr als Mitmenschen, sondern nur noch als Vertreter gegnerischer Lager betrachten.
Die gefährlichste Grenze verläuft deshalb nicht zwischen verschiedenen Gruppen.
Sie verläuft zwischen dem Menschen und seiner Fähigkeit, den anderen als seinen Spiegel zu erkennen.
AUF DER ERSTEN EBENE: Das Ich
Auf der ersten Ebene erlebt der Mensch die Trennung persönlich.
Ich gegen die anderen.
Was bekomme ich?
Was verliere ich?
Wer bedroht mich?
Wer gehört zu mir?
Hier entsteht Identität durch Abgrenzung.
„Die Persönlichkeit“ braucht Unterschiede, um sich selbst zu erkennen. Deshalb ist diese Ebene nicht falsch. Sie gehört zur menschlichen Entwicklung.
Doch wenn das Ich ausschließlich sich durch Abgrenzung identifiziert, wird jede Verschiedenheit zur Bedrohung.
AUF DER ZWEITEN EBENE: Das Wir
Eine höhere Ebene erkennt:
Wir gehören zu einer Gruppe.
Der Mensch entwickelt Solidarität. Er hilft denjenigen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben wie er.
Doch auch hier liegt eine Grenze.
Denn aus dem Wir entsteht leicht ein Ihr.
Die eigene Gruppe wird zum Maßstab. Ihre Sprache wird maßgebend, ihre Werte werden selbstverständlich, ihre Geschichte wird zur wichtigsten Geschichte.
Das Bewusstsein erweitert sich und bleibt doch begrenzt.
AUF DER DRITTEN EBENE: Die Beobachtung
Dann geschieht etwas Entscheidendes.
Der Mensch beginnt, seine eigene Welt von innen zu betrachten.
Er fragt nicht mehr nur:
„Was glaube ich?“
sondern:
„Warum glaube ich das?“
Er beginnt zu erkennen, dass auch seine Überzeugungen eine Geschichte haben.
Seine Familie hat ihn geprägt, seine Bildung,
seine Erfahrungen, seine Ängste, seine sozialen Beziehungen,
die Informationen, die er konsumiert,
die Menschen, denen er begegnet und die Menschen, denen er niemals begegnet.
Damit entsteht eine neue Form von Freiheit:
Die Fähigkeit, die eigene Wirklichkeit nicht mit der gesamten Wirklichkeit zu verwechseln.
AUF EINER NOCH WEITEREN EBENE
Die Entwicklung des Bewusstseins findet bei allen Menschen in ihrem eigenen Tempo statt.
Der Mensch begann, nicht mehr nur in einer Gesellschaft zu leben, sondern in einer individuell zusammengestellten Welt.
DIE TRENNUNG DER WAHRNEHMUNG
Man könnte diese unterschiedlichen Welten als Frequenzen beschreiben.
Eine „Frequenz“ ist eine bestimmte Bewusstseinsebene, eine bestimmte Art, die Wirklichkeit wahrzunehmen, eine Mischung aus Erfahrungen, Werten, Ängsten, Hoffnungen, Wissen und Erwartungen.
Menschen mit ähnlichen inneren Landkarten erkennen einander leichter.
Sie verstehen dieselben Zeichen,
sie lachen, haben den gleichen Humor,
sie empören sich über dieselben Ereignisse,
sie fürchten dieselben Entwicklungen
und sie halten ihre eigene Sichtweise irgendwann für die Wirklichkeit selbst.
So entstehen Inseln des Bewusstseins.
Auf der einen Insel lebt der Mensch, der in erster Linie wirtschaftliche Sicherheit sucht, auf einer anderen derjenige, für den Selbstverwirklichung das höchste Gut ist. Daneben entstehen Welten des technischen Fortschritts, der Tradition, der Spiritualität, des politischen Aktivismus, der Wissenschaft, des Unternehmertums, der sozialen Gerechtigkeit oder des Rückzugs aus der Gesellschaft.
Keine dieser Welten ist zwangsläufig die ganze Wahrheit.
Aber jede kann sich so anfühlen.
Und genau darin liegt eine der tiefsten Konsequenzen der Trennung:
Der Mensch verliert die Erfahrung, dass seine Wirklichkeit „nur ein Ausschnitt ist“.
DIE UNSICHTBARE GRENZE
Die Trennung beginnt schon mit einem Satz:
„Mit solchen Menschen habe ich nichts zu tun.“
Dann folgt:
„Die verstehen das sowieso nicht.“
Und irgendwann:
„Die sind das Problem.“
Aus Verschiedenheit wird Distanz,
aus Distanz wird Misstrauen,
aus Misstrauen wird Abwertung,
und aus Abwertung kann Feindschaft entstehen.
Die Menschen müssen sich dabei nicht einmal mehr aktiv bekämpfen.
Es genügt, dass sie einander physisch nicht mehr begegnen oder nicht mehr physisch wahrgenommen werden.
Sie wohnen vielleicht wenige Kilometer voneinander entfernt, aber ihre Lebenswelten berühren sich kaum noch. Sie besuchen unterschiedliche Orte, konsumieren unterschiedliche Medien, sprechen unterschiedliche Sprachen der Werte und bewegen sich in voneinander getrennten sozialen Kreisen.
Sie können nebeneinander existieren, ohne wirklich miteinander zu leben.
So entsteht eine eigenwillige Form der Gesellschaft.
Viele Menschen sind miteinander verbunden und dennoch voneinander getrennt.
DIE ILLUSION DER EIGENEN TIMELINE
In spirituellen Vorstellungen wird manchmal davon gesprochen, dass Menschen auf unterschiedlichen „Timelines“ leben. Zwei Menschen können dasselbe Ereignis erleben und dennoch in zwei völlig verschiedenen inneren Welten daraus hervorgehen.
Für den einen beginnt eine neue Zeit,
für den anderen endet eine alte.
Der eine sieht Möglichkeit, der andere Gefahr,
der eine erkennt Befreiung, der andere Kontrollverlust.
So entstehen scheinbar parallele Wirklichkeiten.
Nicht unbedingt, weil verschiedene physische Zeitlinien tatsächlich „nebeneinander“ existieren, sondern weil Bewusstsein Erfahrung unterschiedliche Realitäten hervorbringt.
Die Uhr zeigt dieselbe Zeit,
doch die innere Zeit des Menschen ist eine andere.
Der eine lebt noch in der Vergangenheit,
der andere bereits in der Zukunft,
ein dritter lebt im Augenblick,
doch alle drei stehen am selben Ort.
DIE POLITISCHE VERSTÄRKUNG
Diese Entwicklung bleibt nicht ohne politische Folgen.
Wo Menschen sich in immer kleinere Gruppen aufteilen, entstehen Interessensräume. Jede Gruppe beginnt, ihre eigenen Bedürfnisse zu leben, wirtschaftliche Interessen verbinden sich mit politischen Vorstellungen, politische Vorstellungen mit Identitäten, Identitäten mit emotionalen Erfahrungen.
Damit verändert sich auch die Macht.
Denn wer eine Gruppe davon überzeugen kann, dass ihre Sicherheit, ihr Wohlstand oder ihre Identität bedroht ist, kann ihre Aufmerksamkeit bündeln.
Angst wird dann zum Klebstoff einer Gruppe.
Aber auch Hoffnung kann zum Klebstoff werden.
Politik kann Brücken bauen oder die bestehenden Gräben vertiefen. Sie kann Unterschiede sichtbar machen, ohne sie zu Feindschaften werden zu lassen. Sie kann aber ebenso davon profitieren, wenn Menschen einander nicht mehr als Mitmenschen, sondern nur noch als Vertreter gegnerischer Lager betrachten.
Die gefährlichste Grenze verläuft deshalb nicht zwischen verschiedenen Gruppen.
Sie verläuft zwischen dem Menschen und seiner Fähigkeit, den anderen als seinen Spiegel zu erkennen.
AUF DER ERSTEN EBENE: Das Ich
Auf der ersten Ebene erlebt der Mensch die Trennung persönlich.
Ich gegen die anderen.
Was bekomme ich?
Was verliere ich?
Wer bedroht mich?
Wer gehört zu mir?
Hier entsteht Identität durch Abgrenzung.
„Die Persönlichkeit“ braucht Unterschiede, um sich selbst zu erkennen. Deshalb ist diese Ebene nicht falsch. Sie gehört zur menschlichen Entwicklung.
Doch wenn das Ich ausschließlich sich durch Abgrenzung identifiziert, wird jede Verschiedenheit zur Bedrohung.
AUF DER ZWEITEN EBENE: Das Wir
Eine höhere Ebene erkennt:
Wir gehören zu einer Gruppe.
Der Mensch entwickelt Solidarität. Er hilft denjenigen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben wie er.
Doch auch hier liegt eine Grenze.
Denn aus dem Wir entsteht leicht ein Ihr.
Die eigene Gruppe wird zum Maßstab. Ihre Sprache wird maßgebend, ihre Werte werden selbstverständlich, ihre Geschichte wird zur wichtigsten Geschichte.
Das Bewusstsein erweitert sich und bleibt doch begrenzt.
AUF DER DRITTEN EBENE: Die Beobachtung
Dann geschieht etwas Entscheidendes.
Der Mensch beginnt, seine eigene Welt von innen zu betrachten.
Er fragt nicht mehr nur:
„Was glaube ich?“
sondern:
„Warum glaube ich das?“
Er beginnt zu erkennen, dass auch seine Überzeugungen eine Geschichte haben.
Seine Familie hat ihn geprägt, seine Bildung,
seine Erfahrungen, seine Ängste, seine sozialen Beziehungen,
die Informationen, die er konsumiert,
die Menschen, denen er begegnet und die Menschen, denen er niemals begegnet.
Damit entsteht eine neue Form von Freiheit:
Die Fähigkeit, die eigene Wirklichkeit nicht mit der gesamten Wirklichkeit zu verwechseln.
AUF EINER NOCH WEITEREN EBENE
Die Entwicklung des Bewusstseins findet bei allen Menschen in ihrem eigenen Tempo statt.
Die Reife einer Gesellschaft besteht nicht darin, Gleichheit der Wahrnehmung herzustellen, sondern Verschiedenheit akzeptieren zu können, ohne ihnen die eigene Menschenwürde abzusprechen.
Dann darf auch Trennung erfahren werden, sie wird dann durchlässig.
Der Wissenschaftler lauscht dem spirituell Suchenden,
der traditionelle Mensch möchte die Veränderung verstehen,
der Jugendliche erkennt, warum der ältere an bestimmten Dingen festhält, der Wohlhabende lernt die Welt desjenigen kennen, der ständig um seine Existenz kämpfen muss.
Dann darf auch Trennung erfahren werden, sie wird dann durchlässig.
Der Wissenschaftler lauscht dem spirituell Suchenden,
der traditionelle Mensch möchte die Veränderung verstehen,
der Jugendliche erkennt, warum der ältere an bestimmten Dingen festhält, der Wohlhabende lernt die Welt desjenigen kennen, der ständig um seine Existenz kämpfen muss.
Und derjenige, der sich ausgeschlossen fühlt, erfährt, dass die Gesellschaft nicht ausschließlich aus seinen Gegnern besteht.
DIE TIEFSTE KONSEQUENZ
Die eigentliche Gefahr ist deshalb nicht, dass es zu viele unterschiedliche Bewusstseinsformen gibt.
Es ist die Gefahr, dass jede Gruppe ihre eigene Wirklichkeit für die einzige hält.
Dann zerfällt die gemeinsame Welt nicht zuerst geographisch,
sie zerfällt an sprachlichen Grenzen.
Die Worte bleiben dieselben: Freiheit, Gerechtigkeit, Wahrheit, Demokratie, Fortschritt, Sicherheit, Liebe.
Aber jeder Mensch verbindet etwas anderes mit ihnen.
Und irgendwann sprechen Menschen dieselbe Sprache, ohne dieselbe Bedeutung zu teilen.
DIE TIEFSTE KONSEQUENZ
Die eigentliche Gefahr ist deshalb nicht, dass es zu viele unterschiedliche Bewusstseinsformen gibt.
Es ist die Gefahr, dass jede Gruppe ihre eigene Wirklichkeit für die einzige hält.
Dann zerfällt die gemeinsame Welt nicht zuerst geographisch,
sie zerfällt an sprachlichen Grenzen.
Die Worte bleiben dieselben: Freiheit, Gerechtigkeit, Wahrheit, Demokratie, Fortschritt, Sicherheit, Liebe.
Aber jeder Mensch verbindet etwas anderes mit ihnen.
Und irgendwann sprechen Menschen dieselbe Sprache, ohne dieselbe Bedeutung zu teilen.
Das ist der Moment, in dem eine Gesellschaft äußerlich noch zusammensteht, innerlich aber bereits auseinanderdriftet.
HIER BEGINNT EINE NEUE ERDE
Die verschiedenen Versionen von Erden stehen nicht gegeneinander.
Die nächste Entwicklungsebene des Bewusstseins ist daran zu erkennen, dass die Erde groß genug ist, viele Wahrheiten nebeneinander zu tragen, solange der Mensch nicht verlangt, dass seine Wahrheit den anderen das Existenzrecht nimmt.
HIER BEGINNT EINE NEUE ERDE
Die verschiedenen Versionen von Erden stehen nicht gegeneinander.
Die nächste Entwicklungsebene des Bewusstseins ist daran zu erkennen, dass die Erde groß genug ist, viele Wahrheiten nebeneinander zu tragen, solange der Mensch nicht verlangt, dass seine Wahrheit den anderen das Existenzrecht nimmt.
Dann ist die nächste Stufe nicht die Auflösung aller Unterschiede,
sondern ihre INTEGRATION
Nicht eine einzige Frequenz,
EIN ORCHESTER
Nicht eine einzige Farbe,
EIN SPEKTRUM
Nicht eine einzige Timeline,
sondern die Erkenntnis, dass uns alle, trotz unserer unterschiedlichen inneren Welten, derselbe Boden trägt.
Wir atmen dieselbe Luft.
Wir sind EIN Organismus.
Und irgendwann erkennen wir:
Die verschiedenen Versionen von Erden sind nie voneinander getrennt.
Es sind unsere Wahrnehmungen, die Mauern errichteten.
Der nächste Schritt des menschlichen Bewusstseins besteht nicht darin, auf eine „höhere“ Erde zu fliehen, sondern darin, auf dieser Erde wieder füreinander sichtbar zu werden und DAS UNSTERBLICHE LICHTVOLLE IN ALLEM ZU ERKENNEN.
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