2026-10-27

Andrea Riemer: Vom Widerspruch in die Einheit


Der weibliche und der männliche Archetyp, der in jedem von uns lebt, gleich welche Verkörperung wir in diesem Sosein gewählt haben, beschäftigt mich seit vielen Jahren. Archetypen sind eine Art idealtypische Vorlage.

Sie geben uns Orientierung in unserem Sosein. Siebieten uns Struktur an, um unser Leben zu sortieren.
Gleichzeitig sind sie mit Normen und Meinungen überfrachtet. Sie spalten. Sie trennen das auf, was zusammengehört, wir jedoch nicht so recht begreifen.

Es gibt kaum einen Bereich, der ein größeres Generationengewicht hat, als das Verständnis von dem, was, wie, wann weiblich und männlich zu sein hat.

Es gibt kaum einen Bereich, der für mehr Unfrieden sorgt als die Trennung in weiblich und männlich.
Die Trennung ist natürlich. Gleichzeitig trägt jeder Mensch beide Aspekte in sich – oft ist er sich dessen nicht oder nur wenig bewusst. Damit wurden im Kollektiv eine Unzahl an Blockaden, an unglücklichen Menschen, die sich verbogen und nie aus sich heraus das sein konnten und durften, was ihnen eigentlich anheim gegeben ist, geschaffen.

Leise ZwischenTöne in einer Zeit der großen Erneuerung umfassen daher auch meine Sichtweise zu diesen beiden großen Archetypen … in poetischer Weise, als Impuls, als Anregung gedacht, das eigene Sein, die eigene Sichtweise zu hinterfragen und – vielleicht – mutig das eigene Selbst zu leben. Beobachtungen, Wahrnehmungen, Episoden.

Aus:
Andrea Riemer
Leise ZwischenTöne,
Berlin, Freilassing, 2. erw. und überarb. Auflage 2026.

Erhältlich bei https://www.epubli.com/?s=Andrea+Riemer

Weiters finden Sie die Bücher bei https://www.amazon.de/-/e/B00MC68PWA und im Buchhandel.

www.andrea-riemer.de (http://www.andrea-riemer.de)

ZUM ANHÖREN unter
https://youtube.com/@andreariemerautorin?si=MfpIwCT7ENng2Wdp