2026-10-24

Frank Schwede: Haben außerirdische Genetiker Fabelwesen wie die Meerjungfrau und Pegasus erschaffen?



Die Gemälde des Renaissancemalers Hieronymus Bosch zeichnen sich durch aberwitzige Mischwesen und Ungeheuer aus. Im „Weltgerichtstriptychon“ brät ein Zwerg, unter dessen Kutte Entenflossen hervorstehen, einen Mensch in der Pfanne, während ein Kopf, an den unmittelbar die Füße anschließen, ein Messer mit sich führt.

Ist es möglich, dass Fabelwesen nicht nur fiktive Kreaturen sind, die durch menschliche Fantasie im Verlauf der Geschichte entstanden sind, sondern tatsächlich ein Resultat antiker Genforschung? Jeder ist mit diesen Wesen aus Mythen, Sagen oder Märchen vertraut: Die kleine Meerjungfrau (Mensch-Fisch), der Zentaur (halb Mensch, halb Pferd), der Minotaurus (halb Mensch, halb Stier) sowie Pegasus (halb Pferd, halb Vogel). Haben diese Geschöpfe tatsächlich existiert?

Nach Angaben von Berossos, einem babylonischer Priester des Gottes Bel-Marduk, existierte einst eine Epoche, in der derartige genetische „Fehlbildungen“, wie er sie nannte, weit verbreitet waren. Er schrieb:

„Einst lebten die abscheulichsten Wesen, entstanden aus einem zweifachen Prinzip. Sie besaßen einen Körper, aber zwei Köpfe: einen männlichen und einen weiblichen. Andere menschliche Gestalten hatten Beine und Hörner von Ziegen. Einige hatten Pferdefüße, andere Pferdebeine hinten, aber menschliche Gliedmaßen vorne. Auch Stiere hatten Männerköpfe, und Hunde vielgliedrige Körper und Fischschwänze.

Kurz gesagt, es gab Geschöpfe mit Gliedmaßen aller Tierarten. Hinzu kamen Fische, Reptilien, Schlangen und andere wundersame Tiere, die die Gestalt und das Aussehen der jeweils anderen annahmen. Darstellungen all dieser Wesen sind im Tempel des Belos in Babylon erhalten.“


Wurden die Bausteine des Lebens von Astronautengöttern zur Erde gebracht?

Die moderne Gesellschaft ist nach wie vor der Auffassung, dass diese Wesen lediglich das Ergebnis einer blühenden Fantasie darstellen – die Realität könnte jedoch weitaus beunruhigender sein, als wir annehmen. Wir sind auch der Ansicht, dass wir die erste Zivilisation sind, die sich mit den Grundbausteinen des Lebens auseinandergesetzt hat. Was, wenn es bereits andere Kulturen gab, die dies schon lange getan haben?

Leider glauben wir immer noch, dass wir die erste hochmoderne Zivilisation auf diesem Planeten sind. Diese Vorstellung ist jedoch grundsätzlich falsch. In seinem Buch „Der Morgen der Magie“ stellen Louis Pauwels und Jacques Bergier fest, dass bei der Untersuchung von in der antiken und mittelalterlichen Literatur in Rezeptform überlieferten Pulvern, Parfüms und Duftstoffen höchst unerwartete Ergebnisse festgestellt wurden.

Eine Vielzahl der Pulver wies eine derart komplexe Zusammensetzung auf, dass es modernen Chemikern bis zum heutigen Tag nicht gelungen ist, ihre Molekularstruktur vollständig zu entschlüsseln. Einige Parfüms, wie Moschus, weisen Formeln auf, die fast identisch mit der DNA sind. Die Frage ist, wofür diese Parfüms eigentlich verwendet wurden.

Waren sie vielleicht dazu gedacht, Illusionen und Halluzinationen zu erzeugen, indem sie Informationen übermittelten? Tatsächlich handelt es sich hier um einen Aspekt älteren Wissens, über den wir nichts wissen, über den wir nur denken, dass wir etwas wissen. Pauwel und Bergier schreiben:

„Eine solche Untersuchung würde beweisen, dass die Magier der Antike mehr über die psychologischen Wirkungen von Parfüms wussten als die besten Experten unserer Zeit.“

Die frühesten nachweisbaren Hinweise auf die antike Genforschung finden sich in sumerischen Schriften, deren Entstehung auf einen Zeitraum von 4000 bis 5000 Jahren datiert wird, wobei Enki, der Herr der Erde, eine zentrale Rolle einnimmt.

Um einen politischen Konflikt in der sumerischen Kultur zu lösen, war Enkis herausragende Errungenschaft die Schaffung eines ersten Menschenpaares, die den Göttern zukünftig als Arbeitssklaven dienen sollten, wie es im Epos Atrahasis dargestellt wird.

Gemeinsam mit Muttergöttin Ninhursag formte Enki aus Ton eine Figur, in die er seine Weisheit einfließen lies. Der akkadische Begriff für Ton ist Tit (Formton). In einer früheren Schreibweise, „ti-it“, bedeutete der Begriff Ton: „das, was Leben hat“.

Im Hebräischen heißt Tit „Schlamm“, und sein Synonym „bos“ ist verwandt mit „bisa“ (Sumpf) und „besa“ (Ei). Die Assoziation - Ton, Sumpf, Ei - deutet auf Entwicklungsstadien bei der Entstehung der Zelle hin.

Ist Ton die Grundlage des Lebens?

Eine neue Theorie zum Ursprung des Lebens wurde 1974 von Graham Cairn-Smith vom Fachbereich Chemie der Universität Glasgow bekanntgegeben. Cairn-Smith war der Auffassung, dass die ersten Nukleinsäure-Fragmente im Urmeer nicht zufällig zusammentrafen, sondern vielmehr einen strukturellen Katalysator benötigten, innerhalb dessen sie sich zu den ersten komplexen DNA-Mustern entwickelten. Ton, so glaubte er, war der ideale Katalysator. Der Grund dafür ist, dass Ton kristalline Strukturen besitzt, die Muster speichern und auf neues Material übertragen können. Cairn Smith erklärt:

„Ton besteht aus Stapeln dünner, ineinandergreifender Plättchen, die Aluminium- und Silizium-Atome enthalten und sich in zufälligen Mustern anordnen lassen. Diese Muster können sich verändern, wenn neues Material hinzukommt.“

Es handelt sich demnach um ein System, das sich durch natürliche Selektion sowie durch Versuch und Irrtum weiterentwickeln konnte. Dies waren die ersten erforderlichen Schritte, um Moleküle und Molekülanordnungen zu bilden, aus denen schließlich die komplexeren Systeme früherer Lebensformen hervorgingen.

Im Jahr 1977 haben James Lawless vom Ames Research Center der NASA und Edward Edelson und Lewis Manning von der American Chemical Society gezeigt, dass nickelhaltiger Ton Aminosäuren anzieht. Die konzentrierten Aminosäuren bilden dann proteinähnliche Ketten. Graham Cairn-Smith sagt dazu:

„Einfach ausgedrückt: Ton könnte die Grundlage des Lebens gewesen sein – der Bauplan des Menschen.“

Seit Beginn der Geschichte scheinen künstliche Befruchtung und Klonen von Menschen bekannt zu sein. Es wird berichtet, dass Ninhursag 14 Stücke der Lehm-Eizelle abschnitt – sie wählte 14 Zellen aus der sich teilenden Schöpfung aus.

In jede der 14 ausgewählten Zellen wurde eine in die Gebärmutter eingesetzt, und die Zellen begannen, zu lebenden Wesen heranzuwachsen. Zu Beginn des zehnten Monats nach der ersten Operation ordnete Ninhursag die Entnahme der ausgewachsenen Wesen an.

Eine Keilschriftzeichnung illustriert Ninhursag, die Gott Ea eines der neu geschaffenen humanoiden Babys zeigt. Auf der linken Seite der Zeichnung ist ein untergeordneter Gott abgebildet, der von Laborflaschen umgeben ist.

Er bringt einen sorgfältig verschlossenen Behälter auf einem hockerähnlichen Gestell zum Sieden, wodurch der Ursprung des Kindes veranschaulicht wird. Nachdem das Experiment erfolgreich durchgeführt worden war, wurde die künstliche Befruchtung anscheinend beliebig oft wiederholt.

Alle Zellen, die verwendet wurden, stammen aus den Originalzellen von Enki, Ninhursag und Ea. Das führte zur Entstehung zahlreicher Klone – Wesen, die sich zum Verwechseln ähnlich sahen.

Eine Felsenzeichnung aus dem Elam-Gebirge in der Nähe von Sumer illustriert einen sitzenden Gott, der einen Krug hält, aus dem Flüssigkeit strömt – eine bekannte Darstellung des Enki; neben ihm befindet sich Ninhursag, und um die beiden herum sind offenbar die Geburtsgöttinen positioniert, die am Schöpfungsprozess beteiligt waren.

Zwerge, langhaarige, menschenähnliche Wesen, die wie eineiige Zwillinge aussehen, stehen im Hintergrund in langen Reihen. Wer sind diese Kreaturen? Sind das die Wesen, die zur Durchführung der Arbeiten in den Minen von Apsu erschaffen wurden?

Es ist bemerkenswert, dass in der Region tatsächlich einige der ältesten prähistorischen Minen der Welt entdeckt worden sind, sowie Formen von Affenmenschen, die Anthropologen weiterhin vor ein Rätsel stellen. Wurden diese Kreaturen tatsächlich durch bisher unbekannte Experimente in der Frühgeschichte genetisch manipuliert?

Die Analyse von Mischwesen in alten Schriften durch Erich von Däniken legt nahe, dass diese Berichte möglicherweise auf konkrete Beobachtungen basieren. Es gibt globale Übereinstimmungen, die darauf hindeuten, dass tatsächliche biologische Experimente möglicherweise der Ursprung dieser Legende waren.

Berichte über kosmische Besucher, die über umfassendes biotechnologisches Wissen verfügten, waren von zentraler Bedeutung für die Prä-Astronautik der Antike. Erich von Däniken konnte anhand seiner Analyse historischer Schriften zeigen, auf welche Weise außerirdische Intelligenzen das irdische Erbgut modifizierten.

Es scheint, dass diese Eingriffe darauf abzielten, robuste Lebensformen zu entwickeln, die auch unter extremen, lebensfeindlichen Umständen auf fernen Himmelskörpern überleben konnten. Demnach sind bekannte antike Fabelwesen keine bloßen Fantasien, sondern vielmehr Hinweise auf künstlich geschaffene Übergangsformen.

Daher erinnert bis heute das Thema der Götter und Mischwesen an eine Ära, in der außerirdische Genetiker die Erde als biologisches Experimentierfeld benutzten.

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Frank Schwede 
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[max: Danke, lieber Frank💖]

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