Es ist eine Erinnerung daran, dass wir auf dem Weg in eine neue Welt nicht alles verwerfen müssen, was vor uns da war.
Unsere Vergangenheit birgt Weisheiten, Erinnerungen und Erkenntnisse, die wir auf unserem weiteren Entwicklungsweg vielleicht mehr denn je brauchen.
🌿 Rückbesinnung auf die alten Wege
Es liegt etwas zutiefst Spirituelles darin, zu den einfachen Dingen des Lebens zurückzukehren: eigene Nahrung anzubauen, nahrhafte Mahlzeiten zuzubereiten, mit den eigenen Händen zu erschaffen, überlieferte Fertigkeiten zu erlernen und sich wieder mit den Rhythmen der Natur zu verbinden.
Dies sind nicht bloß Tätigkeiten, die der Vergangenheit angehören. Es sind Wege, um unsere Verbindung zur Erde, zu unseren Gemeinschaften und zu uns selbst wiederherzustellen.
Vielleicht besteht ein Teil unserer spirituellen Entwicklung gar nicht darin, etwas völlig Neues zu entdecken, sondern uns an das zu erinnern, was wir einst bereits verstanden haben. Und vielleicht erinnern uns unsere Ahnen daran, dass die Weisheit, die wir heute brauchen, bereits in den gelebten Erfahrungen vergangener Generationen vorhanden ist.
✨ Unsere früheren Ichs sind kein Scheitern
Auf unserem Entwicklungsweg blicken wir manchmal auf unsere früheren Ichs zurück und haben das Gefühl, wir hätten es eigentlich besser wissen müssen.
Doch jede Version unserer selbst hat dazu beigetragen, wer wir heute werden.
Unsere Erfahrungen, unsere Fehler, unsere Beziehungen und unsere Herausforderungen – all das ist Teil unserer Reise.
Wir müssen unsere Vergangenheit nicht auslöschen, um unsere Zukunft anzunehmen.
Wir können mit Mitgefühl zurückblicken und erkennen, dass jedes Kapitel zu unserem wachsenden Bewusstsein beigetragen hat.
Die alte Welt und die neue Welt können nebeneinander existieren.
In spirituellen Kreisen wird oft über den Verlust der alten Welt und die Entstehung einer völlig neuen gesprochen – begleitet von Botschaften des Loslassens oder gar des Sterbens des alten Selbst und der alten Realität.
Doch während wir uns Samhain nähern, lautet die Botschaft der Ahnen vielleicht einfach:
Vergesst nicht, woher ihr kommt.
Verwerft nicht die Weisheit, die über Generationen hinweg Bestand hatte.
Und betrachtet eure früheren Ichs nicht als ein Scheitern.
Wir sind die Fortsetzung einer weitaus größeren Geschichte. Auf unserem weiteren Weg tragen wir die Erinnerungen, die Weisheit und die Liebe derer in uns, die vor uns da waren.
Vielleicht entsteht die Neue Welt nicht dadurch, dass wir die Alte Welt hinter uns lassen, sondern indem wir deren Weisheit in ein neues Verständnis davon einfließen lassen, wie wir leben, lieben und wie wir miteinander sowie mit der Erde in Verbindung treten.
Vielleicht magst du dich einmal fragen:
🌿 Welche Weisheit aus der Vergangenheit sollten wir deiner Meinung nach auf unserem weiteren Weg im Gedächtnis behalten? Und welche Fertigkeiten aus „alten Zeiten“ trägst du in dir, während wir an einem Neuanfang arbeiten?
Kirsty Elizabeth
Quelle: Kirsty Elizabeth
[übersetzt von max: Herzlichen Dank liebe Kirsty💖Wir freuen uns über eure Unterstützung, Von Herzen Danken wir Euch💖]

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