2026-01-25

Otfried Weise: ICH BIN BEI MIR SELBST ZU HAUS


Ich muss nirgendwohin gehen, denn wohin ich auch blicke –
ich bin bereits PRÄSENT.
In meiner Liebe wohnt mein Zuhause,
In meiner Fröhlichkeit leuchtet es auf,
In meinem Herzen ruht es still und weit.
ICH SCHENKE MICH MIR SELBST.

Ich darf in mir selbst ruhen.
Nicht als Rückzug, sondern als Erinnerung.
Nicht als Stillstand, sondern als sanftes Ankommen.
Ich bin der Ort, den ich nie verlassen habe und deshalb auch niemals verlieren kann.
Und aus dieser inneren Weite lade ich meine Freundinnen und Freunde ein, es mir gleichzutun:
Lasst uns heimkehren – nicht zu einem Platz, sondern zu uns selbst.
Wir müssen nichts leisten.
Wir dürfen empfangen.
Wir können im SEIN ruhen,
denn es ist unsere WAHRE Heimat.
Eine Heimat, die wir uns nicht verdienen müssen,
weil wir sie selbst sind.
In diesen Tagen der großen Transformation wird uns dies in voller Tiefe bewusst.
Schichten fallen ab, alte Geschichten lösen sich,
und darunter liegt etwas Unerschütterliches:
das stille Wissen, dass wir vollständig sind.
Wir frei sind.
Wir leben als unsterbliche Seelen das Feld unendlichen Potentials,
nicht irgendwann, sondern JETZT.
Das Leben will in Liebe verkostet werden.
Langsam achtsam mit offenem Herzen.

Lasst uns gemeinsam erleben:

Die erste Exkursion: Der Wald der Rückkehr
Stell dir vor, du gehst durch einen ehrwürdigen Wald.
Das Licht fällt weich durch die Blätter,
und mit jedem Schritt wird dein Atem tiefer.
Der Wald erwartet nichts von dir.
Er verlangt keine Erklärung, hat kein kein Ziel.
Er nimmt dich auf, so wie du bist –
und erinnert dich daran, dass auch du Fülle bist.

Die zweite Exkursion: Das Meer des Vertrauens
Du stehst am Ozean. Wellen kommen und gehen, ohne zu zögern, ohne zu zweifeln.
Sie wissen, dass sie getragen werden.
So wie deine Gefühle kommen und gehen dürfen,
ohne dass du dich in ihnen verlierst.
Du bist nicht die Welle – du bist das Meer.

Die dritte Exkursion: Die Wiese der Sanftmut
Eine weite Sommerwiese.
Gräser wiegen sich im Wind, Blumen öffnen sich ohne Eile.
Nichts hier versucht, besser zu sein als es ist und als die anderen.
Und genau darin liegt ihre Schönheit.
Auch du darfst dich öffnen,
nicht weil dich jemand bittet, sondern aus Vertrauen.

Die vierte Exkursion: Der Berg der inneren Würde
Ein stiller Berg erhebt sich vor dir.
Er kämpft nicht gegen den Himmel.
Er rechtfertigt seine Größe nicht.
ER IST.
Und in seiner ruhigen Präsenz erkennst du:
Deine eigene Würde ist nicht verhandelbar.
Sie ist immer da.

Die fünfte Exkursion: Der Nachthimmel der Erinnerung
Die Nacht legt sich sanft über die Welt.
Sterne flüstern von Zeitlosigkeit.
Du spürst: Etwas in dir ist älter als Angst
und jünger als Hoffnung.
Etwas, das niemals geboren wurde
und niemals vergeht.
Hier erkennst du dich selbst
als Seele in Freiheit.

So gehen wir gemeinsam –
verwurzelt in uns selbst,
offen füreinander,
getragen vom Wissen,
dass wir bereits zu Hause sind.

Und das Leben?
Es will nicht erklärt werden.
Es will verkostet werden.
In Liebe.
In Gegenwart.
Im Sein.
ICH LADE EUCH EIN, DABEI ZU SEIN

BILD: Anastasia Kaesbach

Quelle: Otfried Weise

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