Für dieses neue Jahr
setze ich mir kein Ziel,
sondern gebe ich mir einfach Raum.
Ich beginne damit, den Drang nach Richtung
sanft zu lösen,
wie man einen zu fest gebundenen Knoten
vorsichtig lockert und wärmt, ohne ihn zu zerreißen.
Ich handle, ohne etwas werden zu müssen.
Jedes Vorhaben darf wie eine Geste sein,
keine Investition.
Ich gehe – nicht um anzukommen,
sondern um dem Boden zu erlauben,
mich VERTRAUENSVOLL zu tragen.
Ich zwinge mich nicht in eine bestimmte Richtung.
Manche Wege führen mich nach außen,
andere tiefer nach innen.
Beide sind zielführend,
weil ich keinen Zwang ausübe.
Ich bin wachsam –
ohne zu messen,
ohne zu benennen.
Die Welt braucht nicht noch mehr Urteile,
sie blüht auch ohne sie.
Mein Blick darf ruhen,
wie Wasser in einer Schale,
klar gerade deshalb,
weil er nichts festhalten will.
Ich liebe besinnliche Pausen
nicht als Unterbrechung,
sondern als Inhalt.
Tage ohne Plan sind für mich kein Verlust,
sie sind Atemzüge des Jahres.
Was in ihnen entsteht, erblüht im Herzen –
und atmet Dauer.
Wenn Zweifel kommen,
setze ich mich neben sie,
und frage behutsam: Was hättest du denn lieber?
Die innere Stimme antwortet dann selten in ganzen Sätzen,
drückt sich lieber in Gefühlen aus,
in einem leichten Ziehen, einer Ahnung,
oder in einem plötzlichen JA ohne Begründung.
Ich erlaube mir, langsam zu sein,
auch wenn die "Zeit" drängt.
Sanft zu sein, auch wenn Klarheit gefordert ist.
Ich muss mich nicht erklären, um echt zu WIRKEN.
Wenn ich am Ende des Jahres
glaube, ich hätte nichts erreicht –
habe ich genau darin möglicherweise
das Wesentliche gefunden:
einen inneren Raum,
an dem ich nicht funktioniere, sondern BIN.
Und wenn Zweifel aufkommen,
erinnere ich mich daran:
Auch das ATMEN hat kein Ziel.
Und doch bin ich DAS Leben.
Bild: Chanakya Lama
Quelle: Otfried Weise
setze ich mir kein Ziel,
sondern gebe ich mir einfach Raum.
Ich beginne damit, den Drang nach Richtung
sanft zu lösen,
wie man einen zu fest gebundenen Knoten
vorsichtig lockert und wärmt, ohne ihn zu zerreißen.
Ich handle, ohne etwas werden zu müssen.
Jedes Vorhaben darf wie eine Geste sein,
keine Investition.
Ich gehe – nicht um anzukommen,
sondern um dem Boden zu erlauben,
mich VERTRAUENSVOLL zu tragen.
Ich zwinge mich nicht in eine bestimmte Richtung.
Manche Wege führen mich nach außen,
andere tiefer nach innen.
Beide sind zielführend,
weil ich keinen Zwang ausübe.
Ich bin wachsam –
ohne zu messen,
ohne zu benennen.
Die Welt braucht nicht noch mehr Urteile,
sie blüht auch ohne sie.
Mein Blick darf ruhen,
wie Wasser in einer Schale,
klar gerade deshalb,
weil er nichts festhalten will.
Ich liebe besinnliche Pausen
nicht als Unterbrechung,
sondern als Inhalt.
Tage ohne Plan sind für mich kein Verlust,
sie sind Atemzüge des Jahres.
Was in ihnen entsteht, erblüht im Herzen –
und atmet Dauer.
Wenn Zweifel kommen,
setze ich mich neben sie,
und frage behutsam: Was hättest du denn lieber?
Die innere Stimme antwortet dann selten in ganzen Sätzen,
drückt sich lieber in Gefühlen aus,
in einem leichten Ziehen, einer Ahnung,
oder in einem plötzlichen JA ohne Begründung.
Ich erlaube mir, langsam zu sein,
auch wenn die "Zeit" drängt.
Sanft zu sein, auch wenn Klarheit gefordert ist.
Ich muss mich nicht erklären, um echt zu WIRKEN.
Wenn ich am Ende des Jahres
glaube, ich hätte nichts erreicht –
habe ich genau darin möglicherweise
das Wesentliche gefunden:
einen inneren Raum,
an dem ich nicht funktioniere, sondern BIN.
Und wenn Zweifel aufkommen,
erinnere ich mich daran:
Auch das ATMEN hat kein Ziel.
Und doch bin ich DAS Leben.
Bild: Chanakya Lama

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