Das Ego der drittdimensionalen Ebene lebt von Dramatik. Es dreht sich fröhlich selbst im Kreis, bis die Seele eine Krise auslöst, um es aus diesem Kreislauf hinaus und in eine erfüllendere, befriedigendere Existenz zu schubsen.
Auf der Brücke zur vierten Dimension beginnt das Ego zunehmend in den Hintergrund zu treten, da der Mensch nach Frieden und einer tieferen Bedeutung ihres Daseins sucht. Während der Mensch zwischen dreidimensionalen und höheren vierdimensionalen Erfahrungen hin und her schwankt, wird das Ego den Fortschritt möglicherweise durch Angst und Zweifel zu blockieren versuchen. Es fürchtet, ausgelöscht oder zurückgelassen zu werden, und versucht daher, die Entwicklungsrichtung des Menschen zu kontrollieren. Die Ebene der vierten Dimension ermöglicht es dem Menschen, selbst zu entscheiden, wer die Führung übernehmen sollte.
Von der Ebene fünften Dimension aus wird das Ego als wesentlicher Bestandteil des Verkörperungsprozesses betrachtet – ähnlich einem geliebten Kind, das Bestätigung und Liebe braucht, um sich sicher und angenommen zu fühlen. Der Mensch wird zum liebevollen Elternteil und Hüter aller Aspekte seines Selbst und wird so zu einem wunderbaren Beispiel der bedingungslosen Liebe und des Einheitsbewusstseins, während seine Weisheit den Weg weist. Aus dieser Perspektive kann viel Heilung geschehen, sowohl für den Einzelnen als auch für das Kollektiv.
Jeder Schritt ist gleichermaßen wichtig, ob er nun ein Katalysator ist oder der Schritt ins Ziel, denn das eine kann ohne das andere nicht geschehen. Es ist der natürliche Verlauf des Wachstums auf diesem Weg und ein wahrhaft schöner Anblick.

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