2026-02-12

Adrianna Garay: ✨Dies ist ein Thema, über das ich oft in Lesungen der Akasha-Chronik spreche✨


Wenn ich sage, dass das Leben ein Spiel ist, meine ich damit nicht, Leid zu verharmlosen oder unsere Erfahrungen auf der Erde herunterzuspielen. Ich meine nicht, dass Schmerz unwichtig ist. Ich meine es im spirituellen Sinne – als einen Weg, die tiefere Struktur der Realität zu verstehen.

Aus dieser Perspektive ist das Leben in einem physischen Körper eine geplante und intensive Erfahrung, die die Seele mit einem Ziel betritt: zu wachsen und Dinge zu erfahren, die auf höheren Existenzebenen nicht vollständig erfasst werden können. Und während es vom menschlichen Alltag aus chaotisch erscheinen mag, gleicht es für die Seele einem multidimensionalen Spiel – komplex, bedeutungsvoll und heilig.

Jede Inkarnation ist wie eine Spielsitzung in einem Videospiel, in der die Seele einen Charakter erschafft. Sie wählt Körper, Geschlecht, Temperament, Fähigkeiten und auch die Lebensumstände – Familie, Umgebung und Kultur. Diese sind nicht zufällig. Sie sind Teil eines Szenarios, das gemeinsam mit anderen Seelen erschaffen wird. Wir vereinbaren, füreinander bestimmte Rollen zu spielen – mal als Freunde, mal als Herausforderer, mal als diejenigen, die uns verletzen, und mal als diejenigen, die uns führen. All dies dient dazu, ein breites Spektrum an Emotionen und Erfahrungen zu erzeugen.

Die Seele wählt auch zusätzliche Aufgaben – Lektionen, die sie lernen möchte. Diese können Vergebung, Mitgefühl, Grenzen setzen, Vertrauen, Demut oder bedingungslose Liebe sein. Das Leben wird zum Schauplatz, auf dem diese Aufgaben erfüllt werden können, solange wir uns nicht völlig in der Illusion dieser Welt verlieren.

Eines der Hauptelemente dieses Spiels ist das Vergessen. Wenn die Seele in den Körper eintritt, willigt sie ein, ihre wahre Identität vorübergehend zu vergessen. Dieses Vergessen ist wesentlich, denn es macht die Erfahrung real. Würden wir uns daran erinnern, dass wir ewige Wesen sind, die nur eine Rolle spielen, hätten unsere Entscheidungen nicht dieselbe Bedeutung. Durch diesen Schleier des Vergessens wird jede Entscheidung, jede Emotion und jede Reaktion bedeutungsvoll – und in dieser Bedeutung liegt die Lektion.

Wenn das Leben endet, kehrt die Seele in die spirituelle Welt zurück – wie nach dem Verlassen eines Spiels und dem Betrachten der Zusammenfassung der Sitzung. Aus dieser Perspektive kann die Seele ihr Leben mit Abstand betrachten, Ursache und Wirkung verstehen und erkennen, was funktioniert hat und was nicht. Dann kann sie, wenn sie es wünscht, eine weitere Inkarnation planen – eine, die tiefer geht und besser mit ihrem Wachstum übereinstimmt. Viele Seelen bereiten sich voller Vorfreude auf ihre Inkarnation vor. Sie planen gemeinsam mit ihrer Seelengruppe, wählen Schlüsselmomente und Herausforderungen und stimmen manchmal sogar zu, Leid zu erfahren – damit daraus Stärke, Erkenntnis und Transformation entstehen können. Die Erde gilt oft als eine der anspruchsvollsten Umgebungen, nicht weil sie grausam ist, sondern weil das Wachstum hier schnell und intensiv ist. Ein einziges Leben hier, in dichter Materie und emotionalen Herausforderungen, kann mehr Entwicklung bringen als viele Leben in subtileren Welten. Das menschliche Leben kann als Illusion betrachtet werden – aber nicht im Sinne von sinnlos. Es ist eine Umgebung, die zum Lernen geschaffen ist. Es ist ein Ort, an dem die Seele Trennung, Angst, freien Willen und Wahlmöglichkeiten erfahren kann. In dieser Dichte – wo wir keine ständige Verbindung zur Quelle spüren – kann die Seele sich selbst auf die Probe stellen.

Man könnte sagen, wir spielen ein Spiel, an dessen Wahl wir uns nicht erinnern – und genau das ist der Punkt. Denn wenn wir beginnen zu erwachen und uns daran erinnern, wer wir wirklich sind, verändert sich das Spiel. Es geht nicht mehr nur ums Überleben, sondern um bewusste Teilnahme. Nicht mehr nur ums Reagieren, sondern ums Mitgestalten.

Ja, das Leben ist ein Spiel – aber ein spirituelles. Ein Spiel, in dem es nicht ums Gewinnen, sondern ums Erwachen geht. Ein Spiel, in dem jeder Moment eine Chance ist, zu sich selbst zurückzukehren und sich wieder zu finden. Und ein Spiel, das die Seele nie wirklich verliert – sie lernt nur, reift und erweitert ihr Bewusstsein.

Und nach dem Tod? Man verlässt das Spielbrett, atmet tief durch und versteht mehr. Und dann kann man wählen: erneut zu spielen, in einer neuen Konstellation, mit einem neuen Szenario, bereit für eine noch tiefere Version desselben großen Spiels namens Leben. ✨

Quelle: Adrianna Garay

[übersetzt von mascha: Herzlichen Dank Adrianna💖Wir freuen uns über eure Unterstützung, Von Herzen Danken wir Euch💖]

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Bei Kommentaren bitten wir auf Formulierungen mit Absolutheitsanspruch zu verzichten sowie auf abwertende und verletzende Äußerungen zu Inhalten, Autoren und zu anderen Kommentatoren.

Daher bitte nur von Liebe erschaffene Kommentare. Danke von Herzen, mit Respekt für jede EIGENE Meinung.