✨ Darüber spreche ich in fast jeder Sitzung, denn so viele Menschen kommen zu mir mit dem Wunsch, ihr Leben und ihre Erfahrungen zu verstehen – und zu begreifen, warum bestimmte Dinge so geschehen, wie sie geschehen.
Jede Seele hat bei ihrer Ankunft auf der Erde einen Plan für ihre Reise. Man kann sich diesen wie eine Landkarte mit einigen wichtigen Zielen entlang des Weges vorstellen. Es sind Meilensteine: bedeutsame Erfahrungen, die unsere Seele machen möchte, um zu wachsen und zu einem höheren Bewusstsein zu gelangen.
Dabei kann es sich um die Begegnung mit einem bestimmten Menschen handeln, um eine besondere Art von Beziehung, um Erfolg oder Misserfolg oder um das Erlernen von Mut, Verantwortung, Vergebung oder Liebe. Dies sind die Erfahrungen, die den Kern der Lektionen bilden, die unsere Seele für dieses Leben gewählt hat.
Man könnte sie als unsere „Seelenverträge“ bezeichnen – Erfahrungen, die geschehen sollen, weil sie Teil dessen sind, weshalb wir hierhergekommen sind. Deshalb scheinen uns manche Situationen manchmal einfach zu finden, ganz gleich, wie sehr wir versuchen, ihnen aus dem Weg zu gehen. Sie sind schlichtweg Teil des großen Ganzen.
Gleichzeitig hat das Leben kein starres Drehbuch, dem wir Wort für Wort folgen müssen. Es gleicht eher einer Reise voller Möglichkeiten, Entscheidungen, Weggabelungen und unerwarteter Wendungen.
Jeder Tag bietet uns die Gelegenheit, uns anders zu entscheiden. Wir können uns schnell oder langsam durchs Leben bewegen, durch Schmerz oder mit mehr Leichtigkeit, mit Angst oder mit Liebe.
Es ist fast so, als gäbe es viele verschiedene Wege, die zum selben Ziel führen.
Der eine Weg mag kürzer und leichter sein. Ein anderer mag länger sein und voller Herausforderungen. Doch letztendlich werden sie uns alle an denselben Ort führen.
Stell es dir wie eine Reise vor. Das Ziel mag Teil des Plans sein, aber die Route, die wir wählen, hängt von unseren Entscheidungen auf dem Weg ab. Und jede Entscheidung öffnet die Tür zu neuen Erfahrungen, die unsere Reise zu etwas ganz Einzigartigem machen.
Deshalb können wir sagen, dass ein Großteil unserer Reise nach wie vor in unserer eigenen Hand liegt.
Die Lektion oder das Ziel mag zwar Teil des Seelenplans sein, doch wie wir dorthin gelangen, wird von unseren Entscheidungen beeinflusst.
Wir können eine Erfahrung bewusst und mit offenem Herzen durchleben und uns erlauben, daraus zu lernen und die Lektion zu verinnerlichen. Oder wir können uns dagegen sträuben, sie aufschieben, in alten Mustern verharren und uns die Reise dadurch unnötig erschweren. So oder so gelangen wir womöglich schließlich an den Punkt, den unsere Seele erreichen wollte. Doch die Erfahrung auf dem Weg dorthin kann völlig unterschiedlich ausfallen.
Der eine lernt vielleicht durch Liebe, Offenheit und Achtsamkeit. Ein anderer muss womöglich mehrmals hinfallen, bevor er dieselbe Lektion begreift.
Das Ziel mag ähnlich sein, doch der Weg dorthin kann sich ganz anders anfühlen.
Und genau hier gewinnt der freie Wille an Bedeutung.
Wir sind nicht bloß Marionetten, die vom Schicksal gelenkt werden. Wir sind Mitgestalter unserer Erfahrungen.
Jede Entscheidung, die wir treffen – selbst eine scheinbar unbedeutende –, kann die Richtung unseres Weges verändern. Sie kann beeinflussen, wem wir begegnen, was wir erleben und welche Lektionen wir früher lernen oder welche wir vielleicht auf später verschieben .
Doch ganz gleich, wie viele Wendungen es auf unserem Weg gibt: Den tieferen Erfahrungen, die unsere Seele hier machen wollte, können wir nicht entgehen.
Es ist wie bei der Besteigung eines Berges.
Man kann den direkten Weg wählen. Man kann durch die Täler wandern. Man kann steile und beschwerliche Pfade beschreiten. Man kann sogar umkehren und Teile des Weges noch einmal zurücklegen.
Doch der Berg bleibt bestehen.
Der Weg, für den wir uns entscheiden, ist unsere Freiheit.
Das Ziel ist Teil des größeren Plans der Seele.
Vielleicht ist das Leben also tatsächlich eine Reise mit vielen möglichen Routen.
Wir können den direkten Weg nehmen. Wir können uns eine Zeit lang verirren. Wir können einige Umwege in Kauf nehmen. Wir können sogar zurückgehen und bestimmte Lektionen wiederholen.
Doch irgendwie werden all diese Erfahrungen Teil der großen Reise hin zur Erfüllung dessen, was unsere Seele hier erleben möchte.
Und darin liegt für mich etwas Wunderschönes.
Es bedeutet, dass es womöglich gar nicht den einzigen „perfekten“ Weg gibt.
Selbst wenn wir das Gefühl haben, völlig vom Weg abgekommen zu sein, kann die Erfahrung an sich Teil unseres Wachstums sein. Manchmal öffnet ein Fehler, eine Verzögerung oder ein schwieriger Lebensabschnitt die Tür zu einem tieferen Verständnis, als wir es auf dem einfachsten Weg gefunden hätten.
Aus der höheren Perspektive der Seele ist vielleicht nichts jemals wirklich vergeudet.
Jede Beziehung.
Jede Entscheidung.
Jeder Umweg.
Jede Lektion.
Jeder Moment, in dem wir glaubten, uns verlaufen zu haben.
All das fügt sich in das große Ganze ein. Und vielleicht weiss die Seele aus dieser höheren Perspektive etwas, das wir oft vergessen, während wir hier sind:
Alle Wege führen uns schließlich nach Hause.
Quelle: Adrianna Garay
[übersetzt von max: Herzlichen Dank liebe Adrianna💖Wir freuen uns über eure Unterstützung, Von Herzen Danken wir Euch💖]

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen
Bei Kommentaren bitten wir auf Formulierungen mit Absolutheitsanspruch zu verzichten sowie auf abwertende und verletzende Äußerungen zu Inhalten, Autoren und zu anderen Kommentatoren.
Daher bitte nur von Liebe erschaffene Kommentare. Danke von Herzen, mit Respekt für jede EIGENE Meinung.